Im Namen des Gesetzes …

… eine Sache.

Ich bin im Auto, mir ist heiß. Draußen herrschen 30°, Menschen immer mehr Menschen scharren sich um das Auto. Sehen meinem Elend zu, mir ist heiß, so heiß, ich habe Durst, solchen Durst.

Ein Polizist kommt, meine Rettung. Nein … doch nicht, er steht auch einfach nur vom Auto, redet auf Leute ein. Alle sehen mir zu, ich bin die Hauptattraktion.

Über eine Stunde bin ich schon in meinem Gefängnis, mir geht es nicht gut. Stimmen die eben noch nahe waren, scheinen Kilometer weit weg, ich werde müde, so müde.

Ich schlafe ein …

… warum ich sterben musste?

Ich bin ein Hund, im Namen des Gesetzes eine Sache, niemand durfte mich aus meinem „Backofen-Gefängnis“ befreien.

Mein letzter Gedanke gilt meinem Frauchen, sie liebte mich, ihr muss etwas Schlimmes zugestoßen sein, nie im Leben hätte sie mich einfach so meinem Schicksal überlassen …

Wie groß muss die Enttäuschung für ein Lebewesen sein, wenn es erfahren hätte, dass seinem Frauchen eben nichts Schlimmes zugestoßen war?
Sein Frauchen war Shoppen, traf eine Freundin und setzte sich Seelenruhig auf einen Kaffee mit ihr.

Was hättet Ihr getan? Hätte Euch eine Anzeige wegen Sachbeschädigung wirklich aufgehalten?

Mich nicht.

Egal ob man Tiere nun mag oder nicht, ich denke Fakt bleibt – Wer keinen Respekt vor dem Leben eines Tieres hat, der hat gar keinen Respekt für das Leben.

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