Personalberater – Die Scharfrichter der Neuzeit?

… oder einfach der größte Fehler der passieren konnte?

Bedauerlicherweise sucht mittlerweile fast jedes Unternehmen ihre Mitarbeiter über Personalberater.

Meine Erfahrung nach, Menschen welche keine Ahnung haben, Superwichtig tun, sich teilweise überaus unhöflich während Vorstellungsgesprächen verhalten, akademische Titel nicht kennen und vermutlich, wenn man nicht mit irgendjemand superwichtigen Befreundet oder Vernetzt ist (das ist ja heutzutage ohnehin das a und o, ohne ein Profil auf Xing und Co existiert man ja gar nicht mehr…), sich nicht einmal die Zeit nehmen, Lebensläufe und Bewerbungen ordentlich zu lesen.

Wie man im ersten Absatz sieht, hab ich da schon einiges Erleben und erdulden müssen.

Mein Studium ist irgendein Zertifikat, welches ich gar nicht zu den Profilunterlagen hochladen brauche ? Sagt mir zumindest Fr. Mag(a) irgendwas. Gendern ist ja auch superwichtig …
Höflich antworte ich ihr drauf (während ich zum gehen aufstehe) Erstens ist das „Zertifikat“ ein Uni Abschluss! Zweitens und selbst wenn es irgendeine Wifi oder sonstige Zertifizierung wäre, tolle Wertschätzung das sich private Weiterbildung gegenüber einer Fr. Mag(a) nix bringt und für Bewerbungen total unwichtig sind!

Heute erhalte ich wieder eine Absage, ist ja total ok, aber 1 stimmt mein Geschlecht nicht! 2 stimmt mein Name nicht! Und 3 habe ich auf einmal auch keinen Titel mehr (auf den in der fraglichen Branche superviel Wert gelegt wird und wehe du schreibst einmal ein Mail an einen Titelträger und verwurschtelst den Titel oder lässt ihn weg …)

Im Bild sieht man meine Antwort darauf.

Zudem werde ich jetzt auch noch erwähnen, dass ich ein anderes Mal eine Absage kassierte, auch eine Standard Mail: Man könne meine Bewerbung nicht mehr in Betracht ziehen, weil andere Kandidaten den Anforderungen noch mehr entsprechen würden.

Ich lese nochmals das Anforderungsprofil, schüttle meinen Kopf, schaue in meinen Lebenslauf, meine Referenzen und mein Bewerbungsschreiben und denke nur: Echt jetzt?

Aufgrund der Angaben im Stellengesuch (Firmennamen werden ja grundsätzlich nicht angeführt) konnte ich dennoch herausfinden welche Firma diese Stelle besetzen will. Schrieb die Firma direkt an und was soll ich sagen …

1 Monat später fing ich dort an ….

Entweder sind Personalberater total hochnässige, eingebildete Zivilversager oder total überarbeitet ??? Oder, wie erwähnt – ohne die richtigen Leute zu kennen, ja überall im Internet aufzutauchen und mit allen möglichen Leuten verlinkt zu sein, existiert man einfach für diese nicht …

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