Feminismus oder verblendet? Mit Fotografien von „nicht zurechtgemachten Frauen“ gegen Nutzungsrichtlinien von Instagram & Co

Rupi Kaur, postet ein Bild einer Frau die im Bett liegt, mit dem Rücken zur Kamera, am Lacken und ihrer grauen Jogginghose rote Flecken. Instagram löscht es, sie ladet es (erbost) neu hoch und meint: „Das Mädchen ist komplett bekleidet“, … , „weder greift das Motiv eine bestimmte Gruppierung an, noch ist es Spam.“ Als Frau blute Rupi halt jeden Monat, damit die Existenz der Menschheit ermöglicht wird. Dass dieser Prozess als weniger natürlich angesehen wird, als das Atmen, empfindet sie als sexistische „Gewalt und Degradierung“.

Arvida Bystrom (Fotografin) zeigt Bilder von sich mit Achselharren (und Knebel im Mund????) sowie unrasierten Beinen. Auch ihre Hautunreinheiten (im Gesicht), zeigt sie ohne Scham.

Molly Soda, zeigt neben ihrem Damenbart, ihre Blutverschmierten Schenkel … ??? Sowie eine große Narbe unterhalb des Knies.

Der gemeinsame O-Ton, es kann nicht sein, dass man wegen Menschlichkeit diskriminiert wird, derartige Darstellungen müssen erlaubt sein, weil es einfach Menschlich ist …

… Nun ja, mit unrasierten Beinen, Achselhaaren, Damenbart, Unreinheiten/Ausschlägen oder Narben hab ich keinerlei Problem (und obwohl eher konservativ, sind mir auch weibliche Brüste und Nippel egal). … Aber … Sorry … Blut zwischen Beinen und auf Lacken muss ich jetzt nicht sehen.

Für mich ist es ein wenig Verblendung der Damenwelt, eine Frau die (offensichtlich) schlafend gezeigt wird mit Blut am Laken und der Hose, könnte auch zu Cybermobbing-Zwecken hochgeladen worden sein, da finde ich eine Löschung durchaus angebracht … Überhaupt wenn ich Blut sehen will, sehe ich mir lieber einen Horror-Film an und gehe nicht auf Bildersuche im Netz …

… Auch diese Anprangerung als „sexistische Gewalt“, habe zwar mit Instagram (noch?) nichts am Hut, aber ich kann mir wohl kaum vorstellen, dass … na ja … die bildliche Darstellung männlicher Flüssigkeiten geduldet wird.

Feminismus, Free the Nippel, Stillen in der Öffentlichkeit alles (mehr oder weniger) schön und gut, aber irgendwann sollte es dann doch mal eine Grenze geben.

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