Gedanken über den besten Freund des Menschen, anlässlich des Welthundetages

Gestern, am 10.Oktober war er, der Welthundetag. Zeit sich mal mit einigen Gedanken, rund um das Thema Hund auseinanderzusetzen …

Aussetzen, vergiften, Leine vs. Freilauf, Kinderersatz, Krankheiten usw …

Das Schicksal wollte es, dass mir 2 Hundewelpen unter traurigen Umständen in die Hände fielen. Sie waren ausgesetzt worden. Trotz einer harten Anfangszeit, war ziemlich bald klar, die beiden werden bei mir bleiben. Viel zu schnell haben sie sich in mein Herz reingeschlichen (und sie haben mich ebenfalls „erwählt“) …

Das darf man nämlich schon einmal nicht unterschätzen, so wie ich meine mir meinen Hund auszusuchen, so sucht sich nicht selten der Welpe auch seinen Menschen aus …

Hier haben wir schon das erste Thema, aussetzen und Geschenk. Meine Mädels (die 2 Hunde), sind auch nicht kastriert, aus einem einfachen Grund, eine Kastration kann eine Wesensänderung nach sich ziehen. Jetzt sind die beiden ein super Team. Eine quirlig, lebendig und sehr folgsam (also ein toller Arbeitshund), die andere phlegmatisch und ein klein wenig Stur, dafür aber ein toller Familienhund.

Dadurch das sie nicht kastriert sind, wird während der Läufigkeit aufgepasst wie nur was, sie rennen nicht allein im Garten rum und von der Leine kann ich sie ohnehin kaum lassen (Stichwort Jagdtrieb, um mein zu Hause sind dann doch viele Felder und Wild).

Viele andre passen natürlich nicht auf, die Mutter eines Arbeitskollegen, rief ihn mal ganz verzweifelt an, weil der Nachbarshund gerade mit der eigenen Hündin zu Gange war …. Was lässt sie denn ihre Hündin, auch läufig, allein im Garten? Vor allem wenn sie weiß, dass der Nachbarshund ein nicht kastrierter Rüde ist?

Dann ist die Schererei da, vorm Tierschutzhaus schämt man sich, also entsorgt man die Welpen wie Müll. (Wer aufmerksam die Neuzugänge im Tierschutzhaus durchliest, merkt schnell wie viele unliebsame Tiere (nicht nur Hunde) in oder neben der Mülltonne landen …

Wie sich bei meinen Hunden auch deutlich zeigt, sucht sich auch oft der Welpe den Menschen aus. Meine phlegmatische (!) hat als Baby gern mal an meinen Fingern geknabbert und mit mir gespielt, die lebhafte (!) musste ich immer ein bisschen aus der Reserve locken. Heute, nach fast 9 Jahren, merkt man noch immer das sich die phlegmatische, mich ausgesucht hat, bzw. bei mir bleiben wollte. Die Bindung zu ihr erfordert weniger Arbeit und Aufmerksamkeit als die Bindung zur lebhaften. Vielleicht hat es auch mit welpischen Erfahrungen, der lebhaften, mit dem Menschen zu tun, bevor sie bei mir war, könnte auch sein … ich will es zumindest nicht komplett ausschließen …

Deshalb kann ich auch nicht damit konform gehen, dass gestern Leute dazu aufgerufen wurden, einen Hund zu adoptieren. Das Leben mit einem Hund ist nicht leicht! Egal wie groß der Hund ist, ist Bindungsarbeit, Erziehung, Sozialisierung, Aufmerksamkeit, geistige Beschäftigung und körperliche Betätigung ein tägliches Muss!

Man kann und darf nicht erwarten, dass der Hund seinen Menschen einfach „liebt“ nur weil man ihm täglich sein Fressen hinstellt und zum Erleichtern vor die Tür bringt! Bindung zu seinem Hund und „Liebe“ von seinem Hund, bekommt man nur, wenn man seinen 4-Beinigen Begleiter versteht, „lesen“ kann und ihm gibt was er braucht.

Darf Hund sich seinen Menschen nicht aussuchen, wird aus falschem Mitleid adoptiert oder gar verschenkt, landet er nicht selten wieder auf der Straße …

Übrigens, ganz wichtig, NEIN Hund kann nicht einfach allein daheim bleiben! Auch nicht wenns nur 30 Minuten sind! In der Regel, bzw. Alltag, sind es deutlich mehr als 30 Minuten, die Hund allein verbringen muss. Das muss Hund erst lernen, das kostet, wiederum, sehr viel Energie! Mensch und Hund müssen das Alleine bleiben in der Anfangszeit, täglich, merhmals, üben.

Angefangen, das er mal ein paar Sekunden in einem Raum alleine bleibt (am Platz bleibt). Und später das er wirklich alleine blebt mit Zeiträumen von 1 Minute, langsam bis zu der tatsächlichen „Alleine-Zeit“ hochgesteigert. Ist man länger im Urlaub (da sinds oft schon 2 Wochen) oder Arbeitslos, muss man seinen Hund wieder langsam daran gewöhnen alleine zu bleiben … Kann schonmal mit Protestlackerl verbunden sein …

Und Hund braucht seinen Menschen nun einmal täglich, obwohl meine Hunde immer zusammen sind, will doch jede ein paar Minuten von mir und meinem Partner, täglich, nur für sich allein zum Spielen oder streicheln … und das nunmal auch wenn Mensch krank ist, auch wenn Hund, da sehr empathisch sein kann …

Ebenso wenig darf man erwarten, dass Hund immer gut mit andren Hunden kann oder immer super folgt weil man einmal vor zig Jahren in der Hundeschule war! Kommandos wie Fuß, Sitz, Platz die sie so gut wie jeden Tag zu befolgen haben, sind nicht das Thema.

Das Thema (Problem) sind, Situationen die Hund nicht täglich hat: herumlaufende, tobende Kinder, die vielleicht noch Ball spielen, dass sieht nicht jeder Hund täglich. Das gewünschte Verhalten des Hundes in einer solchen Situation gehört regelmäßig trainiert und gefestigt … Ebenso das fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Menschenansammlungen … Diese Dinge sehen meine Hunde nämlich auch nur ein bis zweimal im Jahr, wenn wir bei der Tierärztin sind.

Auch der Urlaub gehört dann einfach lange geplant, vor allem um „Ballungszeiten“ wie Weihnachten. Nicht selten findet man dann keinen, der den Hund nimmt und oft kann oder will man ihn nicht mitnehmen. Auch die Weihnachtsfeier kann da schon zu einem „Problem“ werden, ich muss, wenn ich die Firmenweihnachtsfeier besuchen möchte, oft einen kurzen Büro-Tag machen und vor der Weihnachtsfeier nochmal ein paar Stunden heim …

(Obwohl beim wollen fängst ja schon an … man will einen Hund, aber nicht im Urlaub?) Gut meine beiden müssen zu Festivals oder wenn sie läufig sind und ich spontan wegmöchte auch daheim bleiben (sofern ich eine Betreuung finde). Festival Besuche muss ich ca. ½ Jahr vorher abklären (Hundebetreuung) … und wenn ich spontan wegmöchte und sie werden läufig, geht’s halt manchmal nicht – damit muss man dann Leben und sich einen andren Urlaubsspaß mit Hund suchen.

Obwohl an dieser Stelle – VIELEN DANK an M.!!!! Danke, dass du mir in Notsituationen (Operationen/ Krankheiten der Hunde, plötzlich lange Dienste etc…), zu Festivals oder auch zu Spontanen Gelegenheiten (mit dem Fahrrad in die Firma oder Zelten gehen) fast jedes Mal die 2 verrückten abnimmst bzw. rauslässt und fütterst!!!

Hier haben wir nämlich schon das nächste Thema, mein Partner und ich achten darauf unsere Arbeitszeiten so abzustimmen, dass die Hunde nicht lang allein sind, Bewegung bekommen und rechtzeitig gefüttert werden. Immer bekommt man das nicht hin, für einen solchen Fall braucht man mindestens eine weitere Person, die dann im Notfall nach den Hunden sieht. Oder die auch weiß, dass da ein Tier ist, um das sich gekümmert werden muss, wenn Herrl und Fraul was passiert.

Ja, das Leben mit einem auch erwachsenen Hund, ist durchaus zu vergleichen wie ein „ewiges“ Leben mit einem 4 – 8 jährigen Kind … Ein Stück weit sind sie selbstständig, aber in den wichtigen Punkten, Essen und Aufmerksamkeit total auf ihren Menschen angewiesen, sind sie zu lang allein und es wird ihnen Fad, machen sie dann nicht selten verdammt viel (auch gefährlichen) Blödsinn …

Je nach Größe, Rasse oder Charakter des Hundes, aber natürlich auch nach dem Lebensumfeld (Nachbarn z.B.), muss man mit Vorurteilen und Anfeindungen fertig werden können … Meine Hunde können ohne etwas bellen einfach nicht spielen, d.h. am Wochenende um die Mittagszeit, kann ich einfach nicht im Garten mit ihnen spielen, wollen sie aber um die Mittagszeit Beschäftigung muss man nicht selten mit Ihnen raus … Das ist übrigens ein überschneidendes Thema, wenn man sich einen Hund ins Haus oder die Wohnung holt, MUSS man damit leben können, dass man im strömenden Regen oder im „Schneesturm“ auch mit dem Hund raus MUSS! Auch wenn man krank ist oder Kopfweh hat … An mindestens, täglich, 30 Minuten geistiger und/oder körperlichen Beschäftigung mit dem Hund kommt man selten vorbei, manchmal gibt sich das mit dem Alter des Hundes, manchmal aber auch nicht …

Draußen ist es ein MUSS, seinen Hund zu kennen und sich dementsprechend zu Verhalten! Das betrifft auch die Begegnung mit anderen Menschen, Kindern oder Hunden! Meine hektische ist 2mal im Welpenalter übelst von anderen (unangeleinten Hunden) angefallen worden, einmal der Bauch „durchgebissen“ der dann genäht werden musste … seitdem ist es (verständlicherweise) vorbei … es gibt 3 Hunde die sie noch akzeptiert, alle anderen nicht mehr (trotz Hundetrainer, der Hundeführer beim Militär ist …), wir bekommen nur noch hin das sie relativ brav an andren Hunden vorbeigeht, kommt ihr einer zu Nahe, ist es schwer sie unter Kontrolle zu halten …

Dann ist es natürlich immer ganz toll, wenn man in Kilometerweiter Entfernung einen andren Menschen mit freilaufenden Hund sieht … Liebe andere Hundebesitzer ich sag euch eines jetzt ganz deutlich, da ihr es im Alltag mit anderen Hunden wohl nicht verstehen wollt, oder selbst nicht drauf kommt!

Wenn der euch entgegenkommende Hundebesitzer, seine Hunde an die kurze Leine nimmt, Fuß gehen lässt und eventuell sogar noch in die Botanik ausweicht … Wäre es dann vielleicht angebraucht auch euren Hund anzuleinen? Oder daran zu hindern, dem Gegenüber nahe zu kommen? JA, ist die einfache und einzige Antwort!!!!

Wenn ihr dies nicht befolgt oder wahrnehmen könnt (womit ihr grundsätzlich und so gemein es klingt, nicht fähig seit einen Hund zu führen) ist es dann noch weniger angebracht denn anderen Hundebesitzer der seine Hunden ANGELEINT & FUSS hatte und eventuell noch AUSGEWICHEN ist, anzuschreien nachdem es zu einer „Beisserei“ kam, dafür ist nämlich nur einer verantwortlich und zwar der, der seinen Hund nicht mittels Leine oder Kommando daran gehindert hat, dem Gegenüber nahe zu kommen. PUNKT! Und eines noch zustäzlich,auch der liebste sozialste Hund, mag nicht automatisch jeden Hund der ihm entgegenkommt … Toll das euer Hund bei 50 oder 100 Begegnungen mit anderen Hunde lieb war, einmal wird er kommen, der Tag an dem er einen Hund trifft, der ihm dann doch nicht passt …

Ich habe und werde meine Hunde in so einer Situation nie weiter kurz halten und sie Attacken eures Hundes schutzlos ausliefern! Wenn euer Hund zum Stänkern kommt, weil ihr euch nicht richtig verhaltet, werde ich meinen Hunden IMMER den Raum geben, den sie brauchen um sich zu verteidigen. Schon allein um nicht von Eurem Hund umgerannt zu werden (wie es mir schon einmal passierte – knöcherner Sehnenausriss – DANKE, zumal der andre Hundebesitzer mich auch noch beschimpfte und einfach abhaute)
, oder selbst in der Kabbelei, direkt neben meinem Bein, in selbiges gebissen zu werden … Und 2 mittelgroße Hunde gegen 1, dass Ergebnis ist vorprogrammiert …

Selbiges (anleinen, bei Fuß gehen) ist ein unbedingtes MUSS in der Begegnung mit Sportlern (Laufen, Rad) oder spielenden Kindern! Sonst funktioniert ein miteinander einfach nicht und keiner hat das Recht auf einen „Wanderweg“ für sich allein gepachtet!

Auch beim Badespaß mit Hund, sollte man nicht bequem sein! Abstandhalten zu anderen Badegästen ist ebenso ein MUSS! Wie kommen andere Leute dazu, dass ihre Wertsachen oder sie selbst samt Straßenbekleidung von Eurem Hund komplett nassgespritzt werden? Auch wenn das bedeutet das man vom Auto noch gute 15 Minuten bis zu einer geeigneten Schwimmstelle gehen muss! Ist der Hund nicht im Wasser und Trockengeschüttelt gehört er an die Leine! Man ist nicht im Kopf des Hundes, man weiß nicht was er sieht oder wahrnimmt, dass ihn dazu veranlassen könnte etwas zu jagen z.B. …

Leute die Hunde vergiften, sind das letzte, darüber diskutier ich nicht. Aber ein derart ausgeprägter Hass auf Hunde, wird auch durch dieses totale Missachten „der Spielregeln für Outdoor-Aktivitäten mit dem Hund“, gefördert! Ist so.

Ich habe 8-Meter-Laufleinen, an denen sie 8-Meter weit tun und lassen können was sie wollen (kontrollierte 8-Meter) und Strecken wo ich weit aussehe und sie auch mal frei laufen dürfen, aber dabei ist eines immer Pflicht, auf den (in meinen Fall die) Hund(e) und die Umgebung konzentriert achten, mit dem Partner schwatzen und nicht aufpassen geht einfach nicht, dass sollte man sich bewusst machen. Ebenso sollte man sich bewusst sein, dass Hund sehr gut merkt ob man auf ihn achtet oder nicht … Stichwort Blödsinn machen … Man kann es aber auch als praktische Koordinationsübung sehen, wenn man sich während dem Freilauf des Hundes, ständig nach allen Seiten umsehen und umdrehen MUSS …

Ein Anliegen in eigener Sache, hört auf damit kinderlosen Paaren ständig zu unterstellen, ihr Hund wär ein Kinderersatz … Dieses Vorurteil hörte ich diese Woche schon wieder 2mal … Es nervt und ist oft nicht wahr … Meine Hunde dürfen schon einmal überhaupt nicht ins Bett, manchmal auch wochenlang nicht auf die Couch und auf selbige dürfen sie auch nur, wenn wir es ihnen erlauben. Mein Partner kommt noch immer vor Ihnen (ich denke bei Kindern ist das anders…)

Betteln wird „nicht geduldet“ und nicht mit Erfolg belohnt. Die Belohnung bekommen sie, wenn ich aufgegessen habe, meine Teller weggetragen habe und sie mich in Ruhe gelassen haben.

Für mich sind sie in erster Linie, geliebte Sport- und Freizeitpartner die mich in den Hintern treten, mir helfen den inneren Schweinehund leichter zu überwinden und nach 9 – 10 Stunden Büro dazu bringen mich endlich zu bewegen. Was auch ganz gut fürs eigene Hirn ist, weil man abschalten kann.

Familienmitglieder „ja“, sie gehören dazu, werden geliebt und geschätzt, stehen im Rudel aber immer ganz unten, auch wenn Besuch da ist … und sollte es mal ein Kind geben, sind die Tage auf der Couch für gute 10 Jahre vorbei …

Vielleich muss man auch ein Stück weit für das Leben mit Hund „geboren“ sein. Ich war schon immer sehr gern draußen, kann mich aber, allein, auch nicht immer zu langen Spaziergängen oder Läufen aufraffen, da sind meine Hunde die perfekte Ergänzung … Und die Unterstützung von Familie oder Freunden (wie unserem M.), muss auch einfach für den Notfall da sein … Nicht jeder Arbeitgeber versteht es wenn man kurzfristig frei braucht, weil der Hund krank oder verletzt ist!

Meine 2 holen sich fast jeden Herbst eine Darmgrippe, ohne meinen Partner oder unserem Superfreund M. wäre eine adäquate Betreuung (man muss zum Arzt, Medikamente 3mal täglich geben, Hund beaufsichtigen wegen Dehydrieren oder damit er aufs Klo kann), nicht gewährleistet … Und ach ja … ein kleines Thema hätten wir doch noch … ist der Hund im Haus oder der Wohnung, wird man wohl damit leben MÜSSEN, das hier und da (mal ein Monat nicht, dann mal doch jeden Tag) ein „Hoppla“ passiert … auch wenn der Hund Stubenrein ist … er kann im Sommer mal mehr trinken oder sich die Blase verkühlt haben … Für den Zweck habe ich ein eigenes Hundeklo im Haus … Letztens (Darmgrippe) hatte ich am Morgen den Tee als Lacki vorm Bett (die Tür zum Hundeklo hatte ich intelligenterweise zugemacht), weil sie es nicht mehr ausgehalten haben und mich nicht wachbekomme haben …

Und es gibt Hunde, die bei strömmenden Regen oder unwrischen Wetter ihr Geschäft einfach nicht draußen machen wollen, (irgendwie verständlich) … dafür empfiehlt sich dann auch ein Hundeklo im Haus/Wohnung und nicht zu versuchen den Hund zu zwingen (alles schon gesehen, auch mit tritten) draußen zu machen … Ich finds auch nicht toll wenn meine Hunde nicht draußen machen … aber wir haben ja leicht reden mit beheizten, trockenen und gemütlichen „stillen Örtchen“ …

Reinlichkeit, kann dann auch oft zum Thema werden, dass teilweise täglich saugen oder kehren, bei Jahreszeitenwechsel und schlechtem Wetter, gehört dann einfach dazu. So sauber wie ohne Hund wirds vermutlich nicht mehr … Und die Sauerei im Bad wenn man Hund duscht (duschen muss) …

Krankheiten, haben wir ja auch noch, einerseits wird man damit leben müssen, dass Hund sich merhmals im Jahr verletzt, andererseits kommen (nicht selten mit dem Alter, aber auch in jungen Jahren) „böse“ Krankheiten dazu. Meine lebhafte ist mit Herzklappenfehler, HD und Cauda Equnia seit 4 Jahren in Behandlung. Meine phlegmaitsche hat SLO (autoimun Erkrankung bei der die Krallen, schmerzhaft, „abgestossen“ werden, immer wieder, Kralle wächst nach, wird abgestoßen …), dass geht ins Geld und nicht selten an die Nerven …

Ja mit dem allen muss man dann Leben können (im Besten Fall 18 Jahre, mindestens 10)… aber auch damit, dass sie einem täglich zum Lachen bringen können, wenn man sie lässt (stolpern, wo dagegen laufen, bocksprünge übereinander …. etc) ….

… Fazit des „Romans“, NEIN … Hunde am Welthundetag adoptieren, keine gute Idee. Hunde als Geschenk, noch schlechtere Idee. Ein Hund in der Familie oder auch als Single gehört sehr, sehr gut überlegt …

… denn auch wenn man für das zusammenleben mit Hund „geboren“ ist, sie stellen (oft) alles jahrelang auf den Kopf  (Ausgehen,Urlaub, etc…, ein Hund verletzt sich oder wird auch krank, wenn man zum langersehnten Konzert, Urlaub oder Freunde treffen möchte … Mir/uns schon oft genug passiert, sicher 1mal pro Quartal manchmal auch jedes Monat) … ich habe nun viele „Extrembeispiele“ genannt, wir haben mittlerweile ganz gut raus, wann wir wo laufen oder spazieren gehen ohne das es zu Problemen kommt, oder wie wir uns absprechen müssen damit die Hunde immer gut versrorgt sind und kein Urlaub oder ausgehen „den Bach runter geht“  . Beisereien etc kommen dadurch auch nur noch selten vor…

… Drum hab ich auch gleich 4 mal Glück. 2 tolle Hunde, die solange der geistige und körperliche Ausgleich passt brav und lieb sind. 1 lieben und teuren Freund (M.) der uns sehr oft hilft, wenn wir Unterstüzung in der Hundebetreuung brauchen, ausgehen oder in den Urlaub wollen. Und natürlich mit meinem Partner, denn ein Mann der meine Hunde und die Einschränkungen die sich damit ergeben nicht aktzeptiert hätte, hätte keine Zukunft mit mir und ohne ihn wär ich auch nicht so glücklich… Also beende ich mit einem großen DANKE …

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