Buckelwale und Delphine, Helden der Meere, welche gerne auch den Menschen um Hilfe bitten … Wale Part I

Überheblich behaupte ich, dass es kaum einen Menschen geben wird, der sich nicht am Meer und seinen Bewohnern erfreuen kann. Zumindest nicht wenn es um Wale und/oder Delphine geht …

Geschichten über Delphine die Menschen oder Landtiere retten gibt es zuhauf … Bereits in der Antike wurden sie verehrt. Zierten Wappen und sind auch Namensgeber für „das Amt“ des französischen Thronfolgers „Dauphin“ (=Delphin) gewesen …

Intelligent sind sie zudem auch noch, doch erst im letzten Jahr fanden Forscher heraus, dass jedes Tier in der Herde seinen eigenen „Namen“ (Laut) hat mit dem es gerufen wird. Scheinbar „lästern“ Delphine auch über Herdenmitglieder, wenn sie diese nicht anwesend meinen …

Doch ich möchte eigentlich mit „Heldentaten“ beginnen, aus (vielleicht) naheliegenden Gründen spare ich mir dies beim Delphin und möchte mich den Buckelwalen widmen, wobei ich hier „nur“ zwei interessante Vorfälle finden konnte …

Meine Vorliebe für Dokus habe ich ja hier und da schon mal erwähnt, so sah ich bereits vor gut einem Jahr eine recht interessante Doku über Buckelwale, welche ihren fast erstaunlich ausgeprägten sozialen Sinn zeigten … Leider finde ich auf YouTube zwar ausschnitte der Doku aber nur den Teil wo keine genauen Daten angegeben sind …

Forscher konnten beobachten wir Orcas eine Robbe attackierten, nichts ungewöhnliches, ebenso wenig wie ihre Angewohnheit mit ihrer Beute noch bestialisch zu spielen … Orcas werfen Robben und Pinguine immer wieder in die Luft, tauchen sie immer wieder unter und lassen sie wieder hochkommen, bis ihnen das Spiel zu fad wird oder das Beutetier (eigentlich qualvoll) verendet …

Ein Buckelwal kam der Szenerie hinzu, nahm den Orcas die Robbe weg und barg sie, auf dem Rücken schwimmend, auf seiner Brustflosse … 20 Minuten lang bis die Orcas die Verfolgung endlich aufgaben …

In derselben Doku, wurde die Wanderung der Grauwale behandelt … Im Herbst paaren sie sich an der kalifornischen Küste, dort gebären sie auch ihre Kälber. Diese wandern dann mit ihren Müttern wieder in die Beringsee, wobei sie eine Passage durchschwimmen müssen, in welcher nicht selten schon Orcas auf ihre Beute (die Kälber) warten* … Die Mutter schwimmt unter ihr Kalb, damit die Orcas es nicht ertränken können. Woraufhin die Orcas versuchen das Kalb vom Muttertier zu rammen und anschließend hinabzudrücken … Nicht selten stirbt bei solchen Attacken die Mutter für ihr Kalb.

Als Orcas soeben damit begannen ein Grauwalkalb das alleine war anzugreifen, kommen auch ihm Buckelwale zur Hilfe. Mit ihren Schwanz und Brustflossen schlagen sie auf die Orcas ein …

Für mich ziemlich faszinierend …

* Orcas wurden auch schon dabei beobachtet kollektiv Jagd auf Finnwale zu machen

Ebenso schön ist es aber zu sehen, dass natürlich auch der Mensch gerne diesen Tieren zu Hilfe kommt. So verdanken wir dem Delfin „Winter“, der seine Schwanzflosse in einem Netz verlor. Das es nun neuartige Prothesenhalterungen gibt. Diese sind sogar mit „Wintersgel“ nach dem Tier benannt, welches eine komplette Schwanzflossen-Prothese bekam (ihre Geschichte, wurde realtiv wahrheitsgetreu in „Mein Freund der Delphin verfilmt“) …

Dolphin_Tale_movie_image

original

Aber auch diese Begegnung ist fast unglaublich, eine Gruppe Taucher, die sich Manta-Rochen ansehen will, wird von einem Hilfesuchenden Delphin (anscheinend bewusst) aufgesucht. Seine Brustflosse hat sich in einer Angelschnur verheddert. Geduldig wartet der Delphin ab, als ihm geholfen wird. Selbst als der Taucher ein Messer zu Hilfe nehmen muss. Zwar beäugt er das Objekt kurz, hält aber auch still als der Mann mit dem Messer an seiner Flosse arbeitet …

https://www.youtube.com/watch?v=Z2iw5-B88KA

Schön zu sehen das es auch außerhalb der menschlichen Gattung soziale, intelligente und dankbare Wesen gibt … Gerne erinnere ich mich an den Sommer 2012. Mein Heimweg führt mich über eine lange Schnellstraße mit Betonsäule in der Mitte und Graben mit Wildzaun am Fahrbahnrand …

Ich bemerkte einen aufgeschreckten jungen Hirsch, zumindest hatte er ein kleines Geweih, im Graben auf der „falschen Seite“ des Wildzauns … Ich hielt und stieg aus, der Hirsch blieb stehen. Langsam zog ich meinen Gürtel aus den Hosenlaschen und der Hirsch ließ sich diesen tatsächlich um den Hals legen und von mir bis zu einem Loch im Wildzaun führen. Wo ich ihn, nachdem wir auf der „richtigen Seite“ waren „frei ließ“. So „brav“ er sich hatte „fangen“ lassen, so schnell war er nun dahin …

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