Mothman Prophecies, wenn der Mottenmann vor Unglück warnt …

Noch rechtzeitig vorm Schlafen; hier eine weitere Geschichte mit „wahrem“ Hintergrund anlässlich Halloween …

Im Film zieht Richard Gere, der den Journalisten „John Klein“ spielt, mit seiner Frau in ein neues Haus. Eines Nachts hat sie einen Unfall, im Krankenhaus wird ihr ein Gehirntumor diagnostiziert. Kurz darauf verstirbt sie. Als John Klein ihre Sachen sortiert, findet er Zeichnungen einer menschenähnlichen Kreatur mit Flügeln und glühend roten Augen … Für einen Artikel muss er in eine andere Stadt fahren, sein Wagen bleibt liegen. Er klopft an einem Haus, der Hausbesitzer bedroht ihm mit einer Waffe. Die Polizei wird gerufen, welche John erklärt er (John) wäre die dritte Nach in Folge an diesem Haus … John wird stutzig, recherchiert und findet heraus, dass es in dem Ort mehrere unerklärliche Phänomene gab … Darunter ein unbekannter der Menschen anrief und vor Katastrophen warne … Schließlich beginnt die Brücke, während eines Verkehrsstaus einzustürzen …

Mothman_statue_2005

Relativ wahrheitsgetrau wird hier die Geschichte von John A. Keel erzählt, der allerdings kein Journalist war und sich in der Gegend befand um UFO Phänomenen nachzugehen … Was in diesem Zusammenhang (selber Zeitraum UFO-„Forschung“ und „paranormale“ Mothman Begegnungen), eigentlich ziemlich interessant ist … Leider konnte ich mir sein Buch bis dato noch nicht besorgen …

Die Stadt in der die Geschichte spielt „Point Pleasant“ wurde auch korrekt im Film übernommen, in der Nacht zum 15 November 1965, zwei Ehepaare fuhren in einem Auto auf der Straße, welche durch ein ehemaliges Munitionslager, von den Einheimischen „TNT-Area“ genannt, führt. Plötzlich sahen sie eine menschliche Gestalt von 7 Fuß (=213 cm) und mit Flügeln von ca. 10 Fuß (ca. 3 Meter) Flügelspannweite … Es hätte große rot leuchtende Augen gehabt. Sei auf einem Hügel gesessen und versuchte sich aus einem Draht zu befreien in welchem sich sein Flügel verfangen hatte. Es wäre losgekommen und mehrmals über das „fliehende“ Auto mit hoher Geschwindigkeit geflogen …

Im selben Zeitraum, wird ein Liebespaar im Auto von einem blauen Licht „hypnotisiert“, sie geben an eigentlich nur ein paar Sekunden hingesehen zu haben, in der Tat waren zwei Stunden vergangen … Weitere Zeugen berichteten ähnliches. (Deshalb war John A. Keel, auch dort)

Ebenfalls soll, dass im Film nachgestellte, Telefonat zwischen John und dem „Wesen“ wahr sein. Anstatt seine Uhr zu verstecken (wie im Film dargestellt), fragte John wo er seine Stoppuhr wohl verloren hätte … Der Anrufer konnte ihm die korrekte Antwort geben …

Will Patton beginnt eine Stimme zu hören „99 will Die in Denver 9“ … tatsächlich stürzt kurz darauf Flug 9 aus Denver ab, 99 Menschen sterben … hier geht es zum Bericht von airsafe

Mary Hyre, eine lokale Reporterin, träumt von ertrinkenden Menschen in einem Fluss auf welchem Weihnachtsgeschenke treiben … Am 15 Dezember 1967 stürzt die Silver Bridge, aufgrund eines Bruchs in einem Lager, auf einem der Stützpfeiler ein … 46 (nicht 36 wie im Film) Menschen ertrinken … Ein weiteres interessantes Detail, die Ampeln der Stadt hatten mehrere Fehlfunktion an diesem Tag, so das viele Autofahrer auf die Brücke ausweichen mussten … daher auch der Stau … sofern ich es richtig übersetzt habe:
Yes. According to witnesses of the tragedy, the Point Pleasant traffic lights had been malfunctioning all day, causing cars and trucks to back up on the Silver Bridge. -USA Today

Dies soll übrigens ein Bild vom Tag des Unfalles sein, ob dies stimmt kann ich nicht rechechieren. Eine Bearbeitung oder die Möglichkeit das es sich um einen „Irren“ Kletterer oder großen Vogel handelt kann ich nicht ausschließen, da man eigentlich nichts erkennt:

 silverBridge

Als ein Einwohner von Point Pleasant den Mothman erschießen möchte, mordet er einen der seltenen Virgina Uhus … Die Sichtungen endeten, woran aber auch der plötzliche Tod, nach vier wöchiger Krankheit, der Reporterin Mary Hyre zu tun hat …

Gab es den Mothman wirklich? Können 4 Menschen in einem Auto einem kollektiven Wahn unterliegen? Gerade deren Geschichte scheint die Interessanteste …

Telefonanrufe zu der Zeit, wobei der Anrufer „unheimliche“ und ihm eigentlich unbekannte Dinge, wie den Platz einer verlegten Uhr wusste wurden größtenteils von der Polizei aufgezeichnet …

Schleppte Mary Hyre einen Geist mit sich rum? War sie hellsichtig? Gab es tatsächlich UFOs oder gar einen Außerirdischen dort? Kann eine gesamte Stadt mit ca. 3.000 Einwohnern einem kollektiven Wahn unterliegen?

Ich muss gestehen, diese „Geschichte“ ist eine der wenigen, wo ich stark ins Zweifeln gerate ob man tatsächlich alle Vorfälle mit kollektiven Wahn und Zufällen abtun kann …

… The Truth is out there …

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