Wenn „Mietzi“ größer wäre, würde sie Menschen fressen …

Bei manchen Studien, oder der Berichterstattung darüber möchte man sich nur noch an den Kopf greifen … So will eine Studie schottischer Zoologen belegen, dass Hauskatzen ihren Menschen fressen würden, wären sie nur größer …

Dazu verglichen sie das Verhalten der Hauskatzen mit Schneeleoparden, Löwen und schottischen Wildkatzen, die Studie zeig auf das die Hauskatze … oh Wunder … über die gleichen Raubtierinstinkte wie ihre großen Verwandten verfügt.

100 Katzen aus Schottland wurden zum Vergleich mit oben genannten Groß- und Wildkatzen herangezogen. Das Ergebnis, nur die Größe unterscheidet die Hauskatze von ihren wilden Verwandten, bezüglich Aggression und neurotischen Verhaltensweisen (?) bestehe kein Unterschied …

„Sie sind süß, flauschig und knuddelig. Aber wenn wir Katzen als Haustiere halten, müssen wir uns in Erinnerung rufen, dass wir kleine Raubtiere in unser Haus einladen.“, so der amerikanische Psychologe Max Wachtel gegenüber dem Sender 9News, welcher mit Kriminellen arbeitet …. Warum seine Aussage über Hauskatzen anscheinend zitierwürdig ist, scheint fraglich …

Ich denken nun darf über eine weitere Studie, welche eigentlich nichts aussagt und welche von „Experten“ kommentiert wird, welche nicht mehr Ahnung von Groß´- und Hauskatzen haben als der Normalbürger, herzlich gelacht werden … Zumal Whiskas diesen Umstand wohl schon vor Jahren erkannte … (siehe Beitragsbild – Whiskas Werbung)

Mensch und Katze gingen eine Symbiose ein, wir bauten Getreide an, hätte sich die Hauskatze nicht domestiziert und die Mäuse gejagt, die sich an „unserem“ Getreidespeicher vergriffen, hätte der Mensch weniger Nahrung gehabt – eine Win Win Situation …

Natürlich sind die Samtpfoten Raubtiere, die ihren großen Verwandten alle Ehre machen, furchtlos stellen sie sich Krokodilen oder Bären … Beschützen aber genauso ihren und den menschlichen Nachwuchs, wie verschiedenes Videomaterial auf YouTube zeigt.
Witzige Anekdote; die erste Katze meiner Eltern, duldete unseren Babysitter im Erdgeschoß, rauf zu uns Kindern ließ sie den Babysitter allerdings nicht …

Selbstverständlich können ihre Krallen nicht unerheblichen Schaden anrichten, aber Katze zeigt doch überaus deutlich, wann sie genug hat. Fast würde ich mich dazu hinreißen lassen zu behaupten, kaum ein Haustier zeigt so deutlich an das es genug hat.
Die zweite Katze meiner Eltern, „mag mich nicht“ weil ich Hunde habe, vor meinen Hunden „liebte“ sie mich, klar ist es Traurig für mich, dass ich mich ihr nicht mehr so oft Nähern darf wie früher. Auch darf ich nur noch ihren Kopf streicheln … Wird es ihr zu viel oder sie mag mich gar nicht, weil meine Hunde soeben in ihrem Garten sind, folgen überaus zickige Blicke, die Schwanzspitze zuckt und kommt ihr meine Hand zu Nahe gehen die Ohren nach hinten … Wenn sie mich dann „angreift“ weil ich trotzdem keine Ruhe gebe, hat dies für mich nichts mit Aggression oder Neurose zu tun. Würde mich ein Mensch anfassen denn ich nicht leiden kann würde ich ihn auch darauf hinweisen, dass es mir nicht passt. Unterlässt er es dennoch nicht, ginge auch ich zum Angriff über …

Manchmal vermute ich, derartige Studien kommen von Menschen die eine bestimme Gattung nicht mögen oder Medien drehen es so hin, dass es sensationell wirkt … Immerhin gibt es einige Menschen die mit Löwen und anderen Großkatzen, respektvoll und für Forschungszwecke, zusammenleben sogar mit Ihnen schmusen und spielen, ohne gefressen zu werden … wie Kevin Richardson

hier geht es zur ca. 43 Minütigen Doku über ihn und „seine Löwen“

Auch mit einem Hund, holt man sich eigentlich einen Wolf (=Raubtier) ins Haus, ein falsch, oder bei kleinen Hunderassen oft gar nicht, erzogener Hund an der Leine eines unfähigen Herrchens ist mindestens eine gleich große Gefährdung … Das Geheimnis bleibt, „(s)ein Tier“ lesen zu können …

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