Essstörung bei Männern; sporteln bis es nicht mehr geht

Spricht man von Essstörung haben viele gleich hungernde Mädchen oder Frauen im Kopf, welche gerade mal an einem Salatblatt knabbern … Dies Klischee ist auch der Grund, warum man sich als schlanke Frau, einige Male „etwas anhören“ kann wenn man keinen Hunger hat oder bei 35 Grad im Schatten nur einen Salat ist … Aber darum geht es jetzt nicht …

Nun wurde in Innsbruck eine neue Studie durchgeführt, welche allerdings noch nicht publiziert wurde. In besagter Studie, wurden 470 Männer zwischen 45 und 75 Jahren bezüglich ihres Ess- und Sportverhaltens befragt. Immerhin ganze 7% der Männer weisen mindestens ein Symptom einer Essstörung auf. In diese Kategorie fallen Männer mit zu niedrigen Body-Mass-Index oder Männer die regelmäßige Essanfälle mit Sport oder Abführmitteln „kompensieren“, oft bis zur völligen Erschöpfung … Die Studie zeigt sich von dieser hohen Zahl überrascht, was aber auch daran liegt das, dass starke Geschlecht nicht gerne über derartige Themen spricht …

Hier hacke ich mich kurz ein, persönlich denke ich das die „Dunkelziffer“ deutlich höher ist. Einerseits weil Männer eben nicht gerne über ihre Probleme sprechen und andererseits habe ich auch hier im Blog schon ein- zweimal erwähnt, dass ich es interessant finde, seit „geraumer“ Zeit eher von Männern zu hören, dass sie mit ihrer Figur unzufrieden wären und sich für zu Dick erachten …

Interessant an der Studie ist aber auch, dass viele Männer sich für zu schmächtig erachten und sich bemühen Muskelmasse aufzubauen, dazu greifen sie auch gerne in jungen Jahren zu Steroiden (wie erwähnt)

Laut der Studie, sollen besonders Männer in der Midlife-Crisis betreffen, da hier, wie bei der Frau in der Menopause, der Hormon- und somit der Testosteronspiegel sinkt.

Doch wie bei allem gilt auch beim Sport mit Maß und Ziel und zu viel ist eben einfach nicht Gesund, die Sportsucht geht soweit, dass der Beruf vernachlässigt wird, da man in einer normalen Arbeitswelt, dem nötigen Sportpensum nicht mehr nachkommen kann. Oder auch Beziehungen darunter leiden. Somit hat eine Sportsucht, wie Alkohol oder Drogen, durchaus auch etwas Selbstzerstörendes …

Abschließend kann ich mich nur Wiederholen, Sport zum Ausgleich fürs Büro gerne, natürlich auch gerne um bis ins hohe Alter Fit zu sein oder sich selbst zu gefallen, aber eben wirklich nur mit Maß und Ziel. Ich brauche und möchte keinen „Hugo-Boss-Calvin-Klein-Adonis“ zuhause. Das auch diese Firmen gerne Models kräftiger darstellen als sie sind, habe ich ebenfalls bereits thematisiert

Kleine Info noch am Rande, laut der Umfrage eines Damenmagazins liegt der #dadbod, also Männer mit kleinem Bäuchlein bei 702 Leserinnen klar vorne, Six-Pack wollen gerade mal 436 Leserinnen … Mit mir sind es dann 703 für den #dadbod …

 

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