Star Wars und X-Men – ein Film und ein Trailer

„Immer zu zweit sie sind. Keiner mehr. Keiner Weniger…“ Am 17. Dezember werde ich mich einem Kinobesuch, mit meinem „Galan“, kaum erwehren können. Dann startet nämlich der neue Star Wars Film … oder die neue Star Wars Episode …?

Dies bedeutet, dass ich mich in ein Kino voller Menschen begeben werde, während der Vorführung, welcher ich aufgrund meiner nicht vorhandenen Fähigkeit lange still zu sitzen und mich zu konzentrieren ohnehin kaum folgen kann, werden mich dann ständig Bewegungen aus dem Augenwinkel nervös machen und ablenken. Sofern mein Gehör den Kinobesuch mitmacht.

Hach wie sehr vermisse ich mein geliebtes Autokino. Futtern was und wann man möchte, ohne einen anderen Kinobesucher mit dem Rascheln zu stören. Die Lautstärke so eingestellt das sie angenehm für das eigene Gehör ist … Den Großteil von „Resident Evil“ , sah ich 2002 mit zugehaltenen Ohren, danach vermied ich es weitestgehend ein „normales“ Kino zu besuchen … Positionswechsel ohne jemanden die Beine ins Kreuz zu schlagen, oder wie oft, in meinem Fall die Beine des Menschen dahinter ins Kreuz zu bekommen. Ebenso wichtig, uneingeschränkte Sicht auf die Leinwand, den irgendein Kopf in der Reihe vor mir ist für mich Hobbit immer zu groß … Ist es nachvollziehbar, dass ich meinem Galan nach dem letzten Kinobesuch sagte, dass ich das nächste Mal für eine Loge wäre?

Nun gut, es soll hier aber nicht um meine offensichtliche Abneigung gegen Kinos gehen, sondern eigentlich um die Filme, wobei „X-Men: Apokalypse“ als einminütiger Trailer vor dem Film „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ vorgestellt werden soll … Was ich schon einmal insofern witzig finde, das beide Filmreihen den siebten Teil an das Publikum bringen … Halt falsch, ich verdränge jedes Mal erfolgreich das es mittlerweile einen zweiten „Wolverine“ gibt …

Es ist ja nun offenbar „in Mode“ Serien bis auf den letzten Tropfen auszupressen … Was mich, wenn ich mich kurz verzetteln darf, schon bei „Sex and the City 2“ tierisch nervte, die geliebten Hauptprotagonisten hatten alle ihr Glück, nach einigen weiteren kleinen Dramen, im ersten Film gefunden, den zweiten darf man durchaus als überflüssig bezeichnen … Auch wenn ich selbst gerne beide Teile sehe, wenn sie im Free-TV laufen und es nichts anders spielt … Da zieht das Frauen-Gen dann doch wieder …

Bei Comic-Verfilmungen oder auch Star-Wars bin ich, was dies angeht, „nachsichtig“, es gibt noch einige tolle Mutanten im Marvel-Universum. Star Wars war ein großes ganzes, dass zusammengefügt werden musste, das Ende der Geschichte war noch nicht erreicht … Aber bezüglich der neuen Episode und den geplanten weiteren fünf Filmen, jedes Jahr einer, bin ich dann doch wieder skeptisch … Zumal auch diese darauf hinauslaufen Vorgeschichten aufzuarbeiten …

Das ist nämlich mein Problem mit der neuen X-Men Reihe, in welcher James McAvoy einen jungen ProfessorX und Michael Fassbender einen jungen Magneto verkörpert. Mir hat die Beleuchtung ihrer „Jugendzeit“ bereits gereicht … Persönlich kann ich „Logik-„ oder einfach Fehler aus Schlamperei nicht ausstehen …

Im allerersten X-Men Film klärt Professor X die anderen darüber auf, dass er Cerebro zusammen mit Magneto, welchen er mit 17 Jahren kennengelernt habe, gebaut habe … In X-Men: Erste Entscheidung, baut allerdings Beast (Hank McCoy) Cerebro und Magneto sowie Professor X, welche 1944 circa sechs Jahre alt sind, treffen erst 1962 auf einander.

Hank McCoy, also Beast, ist übrigens in „X-Men 2“ normal im Fernsehen zu sehen, obwohl er sich viele Jahre vorher, durch ein missglücktes Experiment in „X-Men: Erste Entscheidung“ bereits in das blaue „Beast“ verwandelt hatte …

Am schlimmsten finde ich jedoch, dass Professor X am Ende von X-Men: Erste Entscheidung, bereits gelähmt sein soll … Nachdem im Film davor „X-Men (3): Der letzte Wiederstand“, gezeigt wird wie ein ungelähmter Professor X mit Magneto an seiner Seite, die junge Jean Grey besucht …

In jedem Fall, bieten die X-Men dieses Mal, dem Mutanten Apokalypse die Stirn in den 80er Jahren, was mich offen gestanden bereits jetzt „nervt“, da der Charakter „Angel“, welcher in „X-Men (3)“ in den 80er Jahren, so wie Jean Grey ein (Klein)Kind ist, unmöglich an der Seite von Apokalypse kämpfen kann …

Jedenfalls wären mir derartige „Probleme“ bei Star Wars nicht aufgefallen, aber ich muss gestehen, dass ich bis dato noch keinem Star Wars Film von Anfang bis Ende aufmerksam folgen konnte … gespannt bin ich dennoch … auf beide Filme … Da die neue Star Wars Episode 30 Jahre nach Darth Vader spielt, gebe ich die Hoffnung meinen geliebten „Jar Jar Binks“ wieder zu begegnen gänzlich auf … Aber wenigstens Han Solo soll dabei sein ..

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