Da war doch noch was … Ah ja, internationaler Männertag …

Am 19.November ging der internationale Männertag anscheinend etwas unter. Dafür boomte der am selben Tag stattfindende Welttoilettentag … Ob dies nur Zufall ist?

Männer sind großartig, dass steht für mich außer Frage und ich gebe es zu. Ich bin neidisch … besagter „P…neid“, ist mir nicht fremd. Heute Morgen erst, stand ich wiedermal im Stau, was mich daran erinnerte wie oft ich in der sengenden Hitze, auf meiner ehemaligen Route zwischen Arbeitsplatz und Heim, vollgepumpt mit Wasser, im stundenlangen Stau stand und langsam nicht mehr sicher war ob nicht demnächst gewisse Teile in mir explodieren würden … An eine Erleichterung war aufgrund einem, beachtlichen, Mangel an sichtschützenden Büschen oder Betonsäulen nicht zu denken. Da kamen sie, die coolen Männer, hielten reihenweise in der Pannenbucht,oder am Seitenstreifen, öffneten den Zipp … es war klar was sie taten, aber es war nichts zu sehen, nun ja zumindest keine Haut … Dieser Luxus bleibt mir wohl mein restliches Leben verwehrt … Eigentlich fast unfair.

Lang lebte ich auch mit dem (neidischen) Gedanken, dass man sich als Mann nicht sonderlich viel um sein Äußeres scheren muss, diesen Gedanken nehme ich mittlerweile kleinlaut zurück. Hier hat sich eine Menge getan, für Männer besteht tatsächlich derselbe Druck wie für die Frau und auf beiden Seiten gibt es Ausnahmen, womit ich meine, Menschen die dann doch lieber hinter, als auf, die Fassade sehen. Schlimmer noch, wollen Frauenmagazine, Männer in ihre Bartpflege dreinreden

Geschlechterrollen verzehren sich, nicht nur die Frau hat Probleme sich in dieser neuen Welt zurechtzufinden, auch der Mann. Tatsächlich dient der internationale Männertag dazu, aufzuzeigen wo Männer nach wie vor benachteiligt sind oder große Leistungen vollbringen.

Klischees halten sich aber ohnehin hartnäckig, ich erlebte einige Kolleginnen, die nicht verstanden, dass der Kollege zu Hause beim kranken Kind bleiben würde, dass solle doch die Mutter machen. Warum? Kann sich ein Mann etwa nicht um ein krankes Kind kümmern? Und wenn sich das (erkrankte) Kind wünscht, dass der Papa bei ihm daheim bleibt – warum nicht? Selbiges mit der Karenz, warum sollen Männer nicht, nach einer beendeten Mama-Abhängigkeits-Phase, beim Kind zuhause sein? Warum sollen Männer „immer durch Abwesenheit“ glänzen? Kinder werden so schnell groß, warum darf sich nicht auch der Vater ungestört am Aufwachsen seines Kleinkindes erfreuen, vor allem wenn Mutter und Vater es so möchten? Außenstehende sollten zu solchen Entscheidungen keine Urteile fällen, meine Meinung. Ich habe davon keinen Vor- oder Nachteil also kann es mir egal sein …

Aus persönlichen Erfahrungen, meine ich auch, dass der Mann gerne bei der Scheidung und dem Sorgerecht benachteiligt wird … Aber das ist eine Tretmine in welche ich lieber nicht steige … Auch wenn es nun vermutlich etwas zu spät ist.

Nebenbei erwähnt, immer wieder hört man diesen Mythos, dass Männer eine Geburt niemals durchhalten würden … Angeblich verhält es sich so, dass die Frau bei einer Geburt bis zu 60 del (Schmerzeinheit, eigentlich mal dol genannt) ertragen muss, was ungefähr 20 Knochenbrüchen entsprechen soll … Aber das starke Geschlecht, die Männer, empfinden bei einem Tritt in zentrale Gebiete bis zu 140 del und dies ohne vorbereitende Hormone…. Puh, erflogreich abgelenkt, von der Tretmine.

Persönlich gefallen mir ja auch männliche Gesangsstimmen deutlich besser als weibliche, auf 10 männliche Lieblingssänger kommt vielleicht ein weiblicher. Warum ich das jetzt einstreue? Um weiter abzulenken …

Mein „Galan“ muss kein heroischer Halbgott sein, aber es ist einfach schön nun einen Mann im Haus zu haben, welcher für mich aufs Dach klettert um kleine Reparaturen oder „Installationen“ zu vollbringen … Ich würde mich ja niemals aufs Dach wagen. Oder eben jemand, der mir das Reifenwechseln, gerne, abnimmt. Wie letztens erwähnt, ja klar kann ich auch Reifenwechseln, aber ich bin nun mal schon nach dem Rausschleppen der ersten zwei Reifen „müde“ und brauche für den gesamten Vorgang doch etwas länger als mein „Galan“, der das mit einer Leichtigkeit erledigt, welche sagenhaft ist und noch dazu durchaus sexy …

Das Gefühl nach einem anstrengenden Tag in die Arme eines Mannes sinken zu dürfen und sich an seiner Brust anlehnen zu dürfen. Herrlich. Ebenso das Mann nun mal nicht jedes Problem bis ins kleinste zerkaut und Frau schon allein damit Mut zuspricht. Sich im Winter wenn es einen etwas fröstelt an seinen „Galan“ ankuscheln zu dürfen … Beim Armdrücken gegen ihn zu verlieren, dafür dann aber wieder den Daumenkrieg zu gewinnen …

Ja ich bleibe dabei, Männer sind einfach großartig. Ein Leben ohne sie, besonders meinen „Galan“ kaum vorstellbar. Einen Tag, abseits des Vatertages, zu ihren Ehren haben sie sich locker verdient …

 

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