Die Geschichte vom Monster aus dem großen Haus ….

Es war einmal, ein junges, gutgläubiges Mädchen. Keine Prinzessin, bei weitem nicht, dennoch wohl erzogen. Viele wichtige Lektionen für das Überleben hatten ihr, ihre Eltern mitgegeben …

Als die Liebe zwischen dem gutgläubigen Mädchen und ihrem einstigen Partner erlosch, musste schnellstmöglich eine räumliche Lösung her. Bald dachte sie, diese in einer Untermietswohnung gefunden zu haben, in einem großen Haus. Kurz darauf wurde der Hofstatt aufgeteilt und das gutgläubige Mädchen zog an einen Ort, weit weit weg.

Der Frieden wehrte nicht lange. Bald entpuppte sich der Untervermieter als wahrliches Monster, beschwerte sich über die Blickdichten Vorhänge, welche das Mädchen in Ihrer Erdgeschosswohnung, an welchen das Monster jeden Tag mehrmals vorbeiging, angebracht hatte. Selbst Besucher wollte es ihr nicht erlauben, was lange Diskussionen mit sich brachte, immerhin bezahlte das Mädchen ja Miete für „ihre“ Unterkunft, welche von seiner auch gänzlich abgetrennt war. Gar einen eigenen Eingang, von draußen, hatte die Wohnung …

… Bis auf den Heizraum, neben dem Vorzimmer des Mädchens, hiervon behielt sich das Monster den Schlüssel ein und als das Mädchen Vorsichtsmaßnahmen traf, sodass niemand ihr Reich ungefragt betreten konnte, gab es erneut Streit.

Besucher waren nur erlaubt, wenn das Monster auch anwesend war, gerne überraschte es das Mädchen dann mit Unterhaltungsfetzen, aus ihren Gesprächen mit ihren Besuchern.

Mehrfach lud das Monster zu Unternehmungen ein. Alle konnte das Mädchen nicht ausschlagen und ziemlich bald war klar, das Monster machte dem Mädchen Avancen, dies war aber nicht interessiert und zog sich etwas zurück. Suchte seit einiger Zeit auch bereits eine neue Unterkunft. Sie hatte genug, von allem, immerhin trieb es das Monster soweit sie zu verhören wo sie am Wochenende gewesen sei und mit wem sie sich zum Spazieren mit ihren Hunden getroffen habe …

Nun machte das Mädchen ihrem Ärger deutlich Luft und sagte dem Monster, welches wohl subtile Andeutungen und höffliche Ablehnung nicht verstand, gerade heraus, dass es keinerlei Interesse an ihm hätte.

Gekränkt beschloss das Monster nun dem Mädchen das Leben schwer zu machen, begann Lügen zu erzählen und sogar die Familie des Mädchens zu beleidigen. Eigentlich hatte das Monster Glück, dass das Mädchen sich nicht viel draus machte, immerhin lassen sich Lügen schnell entkräften und keine weiteren Konsequenzen daraus zog.

Außer die, wieder zu ihrem einstigen Partner zu ziehen. Hatte das Monster davon Wind bekommen, man weiß es nicht. Jedenfalls meinte es einen Tag vor dem Auszug des Mädchens, nachdem es sich erneut gegen Avancen gewehrt hatte, das Mädchen müsse ehe baldigst ausziehen. Das Mädchen, bereits auf ihren Umzugskarton sitzend, lies ihm den scheinbaren Triumph, sie „rausgeschmissen“ zu haben …

Viele Jahre vergingen, das Mädchen dachte schon sehr lange nicht mehr an das Monster, war es glücklich eine tiefe Freundschaft zu ihren einstigen Partner und ihren „Galan“ gefunden zu haben. Da erhielt sie einen Brief, denn das Monster konnte keine Ruhe geben. Ein ein halb Jahre nach dem Auszug des Mädchens, hatte das Monster einen Moiblvertrag auf ihren Namen abgeschlossen, da es hochverschuldet keinen Vertrag bekommen hätte, welchen er nun offenbar nicht mehr bezahlte.

Das Mädchen nahm Kontakt mit dem Monster auf, bekam die schriftliche Zusage, des Monsters, seine ausstehenden Rechnungen zu begleichen und kündigte noch am selben Tag den Vertrag.

Nun kurz vor Weihnachten muss das Mädchen erfahren, dass das Monster, seine Schulden natürlich nicht beglich … Diese übernimmt das Mädchen heute mehr aus Selbstsucht als aus Nächstenliebe, kann es Scherereien so kurz vor einem besinnlichen Fest nicht brauchen … zumal sie einen Rechtsschutz hat … Der wird sich nämlich nun um das Monster kümmern, damit keine weiteren Überraschungen auftauchen …

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