Schleichwerbung auf zwei Rädern …

„Wir“, oder besser gesagt Motorradfahrer, fürchten sie fast noch mehr als plötzliche Schotterstraßen oder langsam fahrende Traktoren hinter Kurven, gemeint sind Rutscher am Vorderrad.

Tatsächlich finde ich, dezente, Rutscher am Hinterrad „interessant“, kurz gesagt sie machen mir Spaß, zumindest bei niedrigen Geschwindigkeiten. Oft löse ich diese durch Überbremsen aus, zugegebener Massen meist unabsichtlich. Dies tat ich, zum Leidwesen meines Fahrlehrers, bereits in der Fahrschule relativ oft, auf einer damals neuen Suzuki Gladius.

Obwohl es richtig hartgesottene unter „uns“ gibt, welche ihr Motorrad auch über den Winter nicht stehen lassen, fahren die meisten „Biker“ zu dieser Jahreszeit eher nicht. Im Frühjahr bedarf es da durchaus einer kurzen Gewöhnungsphase, zumindest ich Eier am „Bike“ die ersten Minuten ganz schön herum, egal ob es einen Motor oder keinen hat …

Viele von „uns“ treiben sich im Sommer auch wahnsinnig gerne auf verschiedenen Rennrings herum, oft gar mit eigenen Rennmaschinen und am Ring fürchtet man definitiv nichts mehr als einen Rutscher am Vorderrad. Selbiger beendete nämlich vor einigen Jahren meine „Ringkarriere“, als mein Vorderrad, während einer Kurve, über eine Ölspur wegrutschte. Meine geliebte, pink-rot-lilane 600 CBR sowie meine Rippen, vertrugen diesen Rutscher nicht gut.

Oft dachte ich mir, wenn ich das Motorrad gerade bekommen hätte, wäre es möglich gewesen im Grünstreifen auszulaufen, ohne Sturz, aber das muss man erst mal hinbekommen.

Da trifft es sich ganz gut, dass ein ehemaliger „Kollege“, welchen ich mal ganze zehn Sekunden abhängen konnte – vermutlich weil er ein Gentleman ist, nun Wintertrainings auf kleinen Enduros in einer Go-Kart-Halle anbietet, wobei die richtige Reaktion auf Rutscher trainiert wird. Egal ob für Straßenausfahrten oder Ringfahrten nimmt man sicher einiges an Technik mit. So erklärt er auch gleich ziemlich zu Beginn des Trainings, dass der Oberkörper bei einem Rutscher nicht steif sondern weich bleiben soll.

Dieses Verhalten muss allerdings eben erst „eintrainiert“ werden. Wozu sich eine Go-Kart-Halle und kleine Motorräder mit Trainingsfahrten bei niedriger Geschwindigkeit sicher eignen. Trainiert wird man von Supermoto Staatsmeister, Roland Resch, Infos unter:

http://www.motorradtrainings.at/hallentraining/

Ich jedenfalls freue mich auf ein Training und bis dahin träume ich weiter von der „Isle of Men“ …. Welche ich befahre sobald ich einen Halbmarathon und Iron Man gewonnen habe … also … vermutlich … nie … aber was wäre ein Leben ohne Träume …?

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