Weihnachten; Pleiten – Pech – Pannen und Norman Redus auf meinen Brüsten – Part III

Kaum wieder unten betritt auch schon mein „Galan“ unser Domizil … Bald darauf startete unsere Bescherung …

Was gar nicht so einfach ist, wie man vielleicht denken sollte, auf meine Frage ob mein Galan gleich seine Geschenke haben will antwortet er beinahe gleichgültig: „Wenn du sie mir jetzt gibst, dann gibst du sie mir halt jetzt …“

„Kannst du nicht einfach mal ja oder nein sagen?“, zicke ich zurück

„Dann gib sie halt her“, antwortet er … Meine Vorfreude auf seine Freude erfährt einen kurzen Dämpfer. Ich kann es ja kaum erwarten, was er von seinen Geschenken hält.
Nun wird es aber richtig kompliziert, „Dreh dich bitte um und mach die Augen zu, ein Teil deines Geschenks lugt aus der Verpackung, ich leg da noch was drüber …“
„Und wann machst du deines auf?“, entgegnet er.

„Nach dir….“, antworte ich

Er steht auf und geht ins „Vorzimmer“, also den Bereich des Knusperhäuschens in dem die Garderobe steht und kommt mit einem Geschenk retour in die Küche.
„Na mach deins zuerst auf“

Ich lege sein Geschenk auf meinen Platz „Ich hol schnell Deine, dann machen wir gemeinsam auf, einverstanden?“, er nickt. Also hechte ich endlich wieder nach oben, nachdem ich ihn bat sich umzudrehen und die Augen zuzumachen. Vor lauter Beeilung übersehe ich die letzte Stufe und knall oben gegen die Wand … „Alles ok?“, höre ich es von unten … „Ja, ja, ich hab nur eine Stufe übersehen.“, er lacht.

Schnell schnapp ich mir seine Geschenke, welche am Bett auf ihren großen Auftritt warten und steige den Hunden diesmal auch nicht auf die Pfoten als ich mich nach unten begebe, stelle die Geschenke am Platz meines „Galans“ ab und hechte noch zur Garderobe um einen meiner hübscheren Schlauchschals darüberzulegen.

„Ok, Augen auf“, sage ich zu ihm, er dreht sich um und blickt das seltsame Gebilde vor sich an.

„Boah, das ist aber groß“, entfährt es ihm

Seine Neugierde ist geweckt, nun fällt ihm gar nicht auf, dass ich sein Geschenk doch noch nicht öffne und ihm beim Auspacken beobachte. Sein obligatorisches „Was ist denn das?“, folgt als er sich dem kleineren der beiden Pakete zuwendet … Natürlich schweige ich und warte bis er sein erstes Geschenk ausgepackt hat:

bombi-enterprise

Nachdem er unseren Pizzaschneider samt Pizzaschachtel weggeschmissen hatte, hielt ich dies für eine gute aber dennoch nützliche Albernheit. Immerhin fragte ich ihn auch im September ob er ein Problem damit hätte wenn ich ihm zu Weihnachten etwas für uns beide schenken würde. Diese Illusion nahm er mir nun.

„Da dürfen aber keine Fingertapper drauf …“, meinte er während er sein Geschenk genau begutachtete.

Endlich machte er sich ganz langsam an das große Paket. „Wirklich?!“ stieß er freudig aus, als er Geschenk Nummer zwei in Händen hielt:

bombi-star wars

„Danke, Schatzi“, sagte er und drückte mir einen Kuss auf, bevor er wie wild den Karton entleerte. Nachdem er die Bauanleitung studiert hatte sah er, dass ich mein Geschenk noch nicht geöffnet hatte.

„Aufmachen!“, damit deutete er auf mein Geschenk, ich machte mich ans öffnen wobei er mich abrupt unterbrach … „Also, du klaust mir ja immer meine Kleidung und das ist etwas was mir auch gefallen hätte, darum schenk ich es dir …“, Überraschungsmoment somit etwas abgedämpft, kämpfte ich weiter neugierig mit dem Öffnen seines Packerls …

Noch nie schwärmte ich für einen Schauspieler oder Sänger, Norman Redus hatte dies ziemlich bald als Daryl Dixon in The Walking Dead geändert … also sehr gutes Geschenk … Dazu gehört ein Assassins-Creed Kapuzenpulli … Mit Enterprise-Pizzaschneider, Norman Redus auf meinen Brüsten und einem Assassinen-Pulli somit bestens ausgestattet für die Zombi-Apokalypse …

„Duhu, stört es dich wenn ich schon etwas zusammenbaue?“, fragte er mich mit der Miene des Unschuldsgalans 3.0, für Neuleser: mit runden Rücken, Schnute und Kulleraugen von unten zu mir hochsehend … damit entschärft er praktisch jegliche brenzlige Situation

„Nein, ich hab ja damit gerechnet“

Während er zusammenbaut überreiche ich den Hunden ihre Geschenke, Knackwurst und Rinderohren. Begebe mich mit meinem Mobiltelefon auf die Couch und werde gewahr das uns ein Freund einerseits frohe Weihnachten wünscht und andererseits zum Ausgehen einladet. Meinen „Galan“ informiert bedanke ich mich für die Glückwünsche und sage unser Erscheinen zu …

Fred, der natürlich nicht so heißt, sticht mich heute fast aus, als er mit einer Stunde Verspätung aufkreuzt.

Es folgt Jungsgequatsche über den neuen Star-Wars-Film, wobei Fred, welcher mein herumgehüpfe und gedeute hinter dem Rücken meines „Galans“ nicht versteht, einen meiner Weihnachstpläne durcheinander bringt.
Eine Star-Wars-Ausstellung findet, in unserer schönen Hauptstadt, statt. Mein „Galan“ ob des Stresses der letzten Monate, dieser noch nicht gewahr, wird soeben von Fred darüber informiert.

„Gehen wir da auch hin?“, fragt er mich, was mich in die Bredouille bringt … Der Besuch hätte kurz nach den Weihnachtsfeiertagen als Überraschung stattfinden sollen. Mit dem Satz „Du glaubst doch nicht das Weihnachten schon vorbei ist …“

Ich kann nicht lügen und ob der Spontanität rutscht mir ein „Ja sicher, schon geplant“ heraus … Seine Freude unterbreche ich schnell deute auf mein neues Shirt und Frage; „Schon bemerkt? Ich hab Norman Redus auf meinen Brüsten“ ….

Ha funktioniert, die zwei Lachen und niemand denkt mehr an Star-Wars … Am nächsten Tag, darf wohl noch immer keine Ruhe einkehren … Die arme Shadow hat sich wohl einen Magen-Darm-Virus eingefangen, zum oftmaligen Erbrechen gesellte sich eine bis dato unbekannte Mattheit … Weshalb sie den ganzen Tag bei uns auf der Couch sein durfte, als Entschädigung für den Magentee, welchen sie überhaupt nicht gerne trinkt … Gestern ging es ihr schon wieder besser, als wir kurz für ihr Geschäft mit Ihnen rausgingen, grinste ich meinen „Galan“ an … „Schau Norman Redus begleitet meine Brüste …“

Der Millenniums-Falke ist übrigens natürlich seit 25. Dezember fertig. Kurzerhand verzierte ich Han-Solo mit dem Ersatzrauschebart von „Weihnachstmann CPO“ aus dem Star-Wars-Adventskalender:

desktopwallpapers.org.ua-2484

Die Welt existiert, wieder erwarten so mancher Medien, noch immer, keine Erdbeben oder Vulkanausbrüche, erschwerten uns zu Weihnachten das Leben … Auch der Mond entschied sich leider dazu doch nicht so spektakulär Nah seinen letzten Auftritt in diesem Jahr zu geben … Also bald auf in eine neues Jahr, mit 30 Weltuntergängen … sollt er nun doch kommen sterbe ich dann immerhin mit Norman Redus auf meinen Brüsten …

 

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