Theo Jansen und seine Strandbeesten

Man muss schon zweimal hinsehen um gewahr zu werden um was es sich bei diesem seltsamen, großen und auf Beinen laufenden Gebilde handelt … Eine eigene Spezies künstlicher Tiere …

Theo Jansen studierte sieben Jahre lang Physik in den Niederlanden, verließ die Universität jedoch aus freien Stücken und begann als Künstler zu arbeiten. Wobei er sich zunächst der Malerei verschrieb.

1980 baute er eine fliegende Untertasse, welche er über Delft fliegen ließ und damit für Aufregung sorgte.

ufo - theo jansen

Seit 1990 arbeitet er an kinetischen Kunstobjekten, Strandbeesten, was auf den ersten Hörer wie Strandbiest klingt, jedoch Strandtiere bedeutet.

Gehende „Maschinen“ aus Plastikrohren, Kabelbindern, Nylonfäden und Klebeband. Bewegt werden sie von Wind oder Druckluft. Theo Jansens Strandbeesten befinden sich in der siebten Evolutionsstufe und sollen eigenständige lebende Wesen werden.  Tatsächlich können sich die Strandbeesten grob an ihrer Umwelt orientieren.

Kommt ein Sturm auf verankern sie sich selbststänig im Boden. Auch erkennen sie mit ihren Fühlern Hindernisse und ändern ihre Laufrichtung, was ihnen mittels eines Koppelgetriebes ermöglicht wird.

Weitere Bilder, Videos und Entwicklungen kann man hier oder auf Facebook verfolgen.

 

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