Inspirationen; oder warum ich heute über das See Rock 2013 berichte

Vor drei Jahren, also im Jahr 2013 las ich meiner Meinung nach viel, viel davon inspirierte mich. Damals las ich noch keine Blogs, dies tue ich erst seit knapp einem Jahr und staune immer wieder darüber, woher mir plötzlich eine Idee für einen Beitrag kommt…

… heute las ich während meiner ersten Runde um das Bürogebäude bei Unterwegs mit Dröppel,

Mein Name ist Dröppel, ich bin ein roter VW Bulli. Das Licht der Welt erblickte ich 1982 im niedersächsischen Hannover.

Meine Karriere begann ich als Transporter in Süddeutschland, nach dem Umbau zum Camping-Bus (natürlich mit standesgemäßer Westfalia-Ausstattung mit Aufstelldach) verschlug es mich vor einigen Jahren ins Ruhrgebiet. Von meinen neusten Reisen und Abenteuern wird hier berichtet.

Zitiere ich die scharmanten Worte seiner, Dröppel’s, Facebook-Seite, heute ging es, in diesem Beitrag, um die Stadt, der Suche nach einem geeigneten Pakrplatz und Durchfahrtshöhen in Parkhäusern … hier klickte es und ich erinnerte mich an dem Bulli im Parkhaus, welchem die Durchfahrtshöhe zum Verhängnis wurde …

… der Galan und ich knüpften seit einiger Zeit an dem, damals noch, zarten Band zwischen uns und als er erfuhr, dass ich mir vor seiner Zeit, eine Karte für das See Rock Festival am Schwarzlsee in der wunderschönen Steiermark gesichert hatte, besorgte er sich auch eine.

Da sein Dienstplan ihm keine frühe Anreise erlaubte, startete ich ohne ihn, mit Flipper, meinem Auto, da ich unbedingt eine einheimische Band sehen wollte welche dort spielen würde, Marrok. Selbige kannte ich durch einen You-Tube Zufall bereits und hatte sie auch am Nova-Rock, Live und in Farbe gesehen.

Beim See Rock waren ihnen leider nur fünf Lieder vergönnt, gerade angefangen war ihr Auftritt schon wieder vorbei. Ihren Auftritt beobachtete ich vom der Bühne gegenüberliegenden Parkdeck, offen gestanden kenne ich die korrekte Bezeichnung für dieses mehrstöckige Parkhaus, welches in die Luft und nicht in die Erde reicht, nicht. Praktischer als am Nova Rock jedenfalls, das Auto stand den ganzen Tag im Schatten, durch das Parkhaus zog frische Luft und die Bühne konnte man auch gut überblicken.

seerock2

Ein weiterer Bonus-Punkt, ich konnte für mich alleine feiern, aus irgendeinem nicht logischen Grund besuche ich ja gerne Festivals, habe es dann aber eben doch nicht mit Menschenmassen, weshalb ich meist im Hintergrund stehe.

Während Newsted spielte, benannt ist die Band nach dem Bassisten Jason Newsted, welcher vorerst für Flotsam and Jetsam und schließlich 15 Jahre mit Metallica spielte, kam mein Galan hinzu, mit Stella, seinem Auto, welches im Laufe des Abends von mir den Namen eingehaschter Maikäfer bekam …

Wir betraten nun das Gelände und organisierten die Bändchen für das Wochenende, eine durchaus komplizierte Angelegenheit, für eine Kartenkategorie gab es drei Bänder, aber ich kann mich nicht mehr erinnern wofür, komplizierter war es jedenfalls bisher nur bei dem Besuch der DTM.

Stone Sour folgten und obwohl ich über die zweite Tätigkeit des Barden, als Sänger bei Slipknot bereits Bescheid wusste und auch um den Umstand wusste, dass auch Slipknot die eine oder andere schöne Ballade haben, war ich mal wieder aufs Neue von der variablen Stimme des Multitalents, Corey Taylor fasziniert. Warum Multitalent? Nun ja, Corey Taylor singt nicht nur oder spielt Gitarre oder schreibt eine monatliche Kolumne für ein Musikmagazin, dies ist ja zu wenig Beschäftigung für einen dreifachen Vater, tatsächlich hat er bereits drei Bücher geschrieben und veröffentlicht wobei Etwas Komisches geschah auf dem Weg in den Himmel, gar nicht mal so übel ist.

Vielleicht ist es mir neben der Tatsache des es sich mit Paranormalen beschäftigt, deshalb so sympathisch da es darin einen garstigen und gemeinen Zeh mit Namen Hugo gibt, Hugo hieß das Auto vor Flipper und da man umgangssprachlich bei uns manchmal sagt man solle dem Auto in den Schlapfen steigen, wenn man Gas geben möchte und ich angesichts Hugos schwacher PS Leistung auf diese Aufforderung oft nur entgegnete: es ginge nicht Hugo habe einen wehen Zeh …

Aber auch sein Buch über die sieben Todsünden kann sich sehen lassen … Verzettelt, gehörig.

Iron Maiden gab die Ehre das Festival für diesen Tag zu Beenden, da kann man nicht viel darüber sagen … Iron Maiden, Eddie, 90 Millionen verkaufte Tonträger und die Verarbeitung historischer Ereignisse in ihren Texten, Run to the Hills spielt auf den Völkermord an nordamerikanischen Indianern an, um nur ein Beispiel zu nennen, sonst verzettel ich mich wieder … Also bleiben wir dabei „einfach“  IRON MAIDEN!!!

Die Nacht folgte, welche wir auf der umgeklappten Rücksitzbank, halb auf der Rückbank und halb im Kofferraum von Flipper verbrachten. Am nächsten Tag kühlten wir unsere erhitzten Gemüter im Schwarzlsee ab, wobei ich von einer schwimmenden Bestie … Einem Karpfen mit den Worten EIN FISCH! Reiß aus, nahm … Zu meiner Verteidigung, es kostete schon mal ein etwas größerer Hecht von meiner Zehe und das tut höllisch weh, dieses Erlebnis hat sich eingebrannt.

Erst nach den ersten vier Bands betraten wir wieder das Festival-Gelände um Eisbrecher zu lauschen, einige Hells Angels waren mir bereits gestern aufgefallen, heute fielen sie mir um so mehr auf, auch meinem Galan, denn ich darüber aufklärte, warum ein Biker ständig für alle anderen Bier und dergleichen holte, es handelte sich um einen sogenannten Anwärter die dürfen in dieser Phase nämlich Knappe für alles spielen …

Schließlich brach ein regelrechter Hagelsturm los, denn ein Festival ohne Wetterkatastrophe scheint kein Festival zu sein, also suchten der Galan und ich, neben vielen weiteren Besuchern im Parkdeck nach Schutz … Als wir die Garage, oder doch das Parkdeck betraten, wollte soeben auch ein Polizei-Bulli in selbige einfahren, der Kollege hob noch das Schild für die Durchfahrtshöhe nach oben, damit der Bulli drunter durch passte, ich rief, versuchte zu warnen, da war es schon zu spät. Krack und ein Teil des Blaulichtes brach ab … Ich wagte nicht zu fragen, aber so bestürzt wie der Polizist aussah, nahm ich an das er seinen Dienst-Bulli wohl sehr liebte oder den Schaden aus eigener Tasche bezahlen müsste.

Durchfahrtshöhe

Das Fest endete mit Slayer, Motörhead und … Limp Bizkit, natürlich sind zuletzt genannte nicht schlecht, passten aber irgendwie nicht zu ihren Vorgängern …

Am nächsten Tag traten wir die Heimreise an … im Gepäck jede Menge Bilder … unter anderem ein wohlmöglich dezent schadenfrohes Bild, des beschädigten Polizei-Bullis …

 

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