Lukullus im Glück; Schokolade macht schlau

Ausnahmsweise eine Studie, welche ich einfach als gegeben hinzunehmen bereit bin. Amerikanische Forscher haben sich, zur Abwechslung, wieder ihre Kittel übergezogen und im Labor geforscht, was herauskam, stimmt Menschen wie mich, für welche das süße Produkt aus der Kakaobohne, ein Grundnahrungsmittel darstellt, fröhlich …. Aber wer ist Lukullus?

Schnell erklärt, Lukullus war ein römischer Feldherr, welcher für seine üppigen Gastmahle bekannt war, deshalb dient sein Name als Synonym für das Wort Naschkatze …

Zurück zur Schokolade, deren Ruf wird wohl langsam reingewaschen, enthält die Kakaobohne ja auch Flavonoide, welche dafür sorgen das beim Verzehr die Stimmung gehoben wird und nebenbei positive Eigenschaften auf Haut und Haare haben sollen, das Böse wäre dann wohl der Zucker und was man der Kakaobohne sonst noch alles beimischt, bevor sie in Tafel oder Riegelform in unserem Magen landet.

Und nun zu den Kitteln oder eher den Forschern darin, selbige haben nun im Rahmen einer Studie Frauen und Männer gebeten Angaben zu ihren Ernährungsgewohnheiten zu machen, mit besonderen Augenmerk auf Schokolade und sie anschließend zu einem IQ-Test antreten lassen.

Probanden welche angegeben hatten täglich Schokolade zu verzehren, schnitten in dem Test, wobei es auch um Wahrnehmung, Erinnerung, Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit ging, besser ab als diejenigen, welche auf Schokolade weitestgehend verzichten.

Ganz neu ist diese Erkenntnis jedoch nicht, schon vor einigen Jahren konnten Forscher positive Auswirkungen auf das Gehirn durch in der Kakaobohne enthaltene Pflanzenstoffe feststellen.

Ulkig wird es, wenn man hierzu nun auch noch eine etwas kuriose Statistik hinzuzieht, der schweizer Mediziner, Franz Messerli, fand einen Zusammenhang zwischen der Anzahl von Nobelpreisen und den Schokoladenverzehr im jeweiligen Heimatland … Je mehr Schokolade gegessen wird, desto mehr Nobelpreise …

… Allerdings fehlen Angaben zur täglichen Menge, welche die Gehirnleistung steigern soll, außerdem sollte man, wenn man die Schokolade nun als Brain-Food in Betracht zieht, wohl eher zu Sorten mit hohem Kakaoanteil, wie Bitterschokolade greifen …

Das lebende und hier schreibende Subjekt, meldet allerdings dennoch Zweifel an dieser Studie an, oder dämpft deren Sensation, denn bei meinem Schokoladenverzehr müsste ich bereits Albert Einstein in den Schatten stellen, tue ich aber bei weitem nicht … Allerdings bin ich recht fix, wenn es um Problemlösung geht … und rückwirkend betrachtet war ich, in diesem Gebiet, der Problemlösung, auch immer etwas fixer als meine Kollegen, welche mich für meinen täglichen Schokoladenverzehr „rügten“ …. Hmmmm ….

Ich hol mir jetzt jedenfalls einen Schokoriegel …

Ein Kommentar

  1. dank deines Beitrags hab ich gerade Lust auf Schoko bekommen …. vielleicht klappt’s ja mit der Intelligenz doch noch mal … es heißt ja auch schwarzer Kaffee macht schön , Model bin ich allerdings immer noch nicht …..Kaffee und Schoko , ein Genuss ….
    schönes Wochenende wünscht eine genüsslich schokolade-kauende wolfskatze
    🙂

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