Criticalpixie testet Fashiontrends: der gerade aufgestanden look

Langsam dämmert mir, dass ich wohl tatsächlich ein Trendsetter bin, trug ich den Boyfriend-Style schon lange bevor er „In“ war, sehe ich mich bei dem neuen Trend ebenfalls etwas als Vorreiter wie dieser alte Beitrag hier beweist … Aber genug davon, obwohl Einbildung ja auch Bildung sein soll, los geht es mit weiteren Trends für die Frühlingsmode …

Praktisch wenn man verschlafen hat ist schon mal ein neuer Haartrend „Struwelpetra“, das Modemagazin erklärt, wir lieben unsere Haare am Morgen bevor die Bürste dran kommt, wenn die Haare wild zerzaust sind und rockig aussehen. Eine Einleitung an welcher ich mich bereits etwas stoße, als Anhänger der, wie andere Menschen meinen, härteren Musik, kann ich sagen ungekämmte Haare haben nichts mit Rock zu tun, aber ok, ich lasse es so stehen, geht es ja um Mode, nicht um Musik, obwohl beides durchaus Kunst sein kann … Verrückt.

Ganz toll ist dieser rockige Look, weil dafür sogar die Stars die Bürste in den Kübel schmeißen, aber besser weiterlesen und nicht zu vorschnell handeln:

Denn für die rockige Struwelpetra gibt es auch eine Anleitung. Je welliger das Haar, desto besser funktioniert der Look, also sollen Frauen mit glatten Haaren zu Meerwasserhaarsprays greifen. Die Haare müssen mindestens kinnlang sein. Für den nun nicht mehr rockigen, sondern Messie-Look empfiehlt sich ein Stufenschnitt und gestylt muss das Ganze dann doch werden, nasses Haar kämmen, soviel zu keine Bürste, aber ich liebe ja Widersprüche, besonders in Modemagazinen, binnen zwei Absätzen, dann mit dem Fön etwas antrocknen und zu einem Dutt binden, wenn der dann trocken ist, was dauern kann, die Haare öffnen und mit den Fingern zurechtzupfen.

Also ich tue dies alles nicht, höre dennoch oft ob ich keine Bürste hätte, obwohl meine Haare durchaus mit der Bürste bekannt sind, das Problem, oder in diesem Fall Glück, dürfte das oft offene Fenster beim Autofahren sein …

Die Haare hätten wir abgehackt, nicht wörtlich nur punktuell, also weiter, denn beim Verschlafen sind ja wohl nicht nur die Haare das Problem, aber wir dürfen aufatmen denn Stylingprofis lassen das Schlafgewand einfach an, sogar für den Weg ins Büro …

Für den Pyjyama Look empfiehlt sich offenbar eine Vorliebe für Seide, dann finden Fashionistas nämlich immer das richtige zum Kombinieren ohne gammelig zu wirken. Kombiniert wird Jeans, Leder, Wolle und High Hells Heels, die sind ein unverzichtbares muss … Gerne darf auch mutig zu All over Prints gegriffen werden …

Im Dienste der Wissenschaft, oder Erheiterung und zum Leidwesen des Galans, öffne ich also meinen Kleiderschrank und ziehe alles raus was passen könnte … Kleinlaut muss ich gestehen würde man den Bund nicht sehen, ginge die Kombi aus schwarzen Schlafanzug mit Trenchcoat oder Blazer tatsächlich fürs Büro, brav trage ich übrigens High Hells Heels, also Pumps, aber da ich den Galan nicht auch noch mit einem Schuhchaos überfordern möchte, beschränke ich mich auf ein Paar.

Meine „All-Over-Print-Kombi“ bestehend aus gemopster, galanscher, Pyjama-Hose und „Holzfäller-Shirt“, meines nebenbei erwähnt, womit wir teilweise wieder beim Boyfriend-Style wären, denn tatsächlich mopste ich sie vor einem halben Jahr und zurück bekam er sie seitdem nicht mehr, gefällt mir persönlich aber besser als die vom Magazin vorgestellte Variante … An dieser Stelle sei erwähnt man beachte den Schal, links, weiß mit schwarzen Kreuzen, heute bat er mich für einen großen Auftritt seinerseits zu sorgen, natürlich komme ich diesem Wunsch nach, trage ich ihn dann doch oft im Winter.

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Ich spiele noch eine wenig mit der galanschen Pyjama-Hose und einem Männerhemd, ebenfalls links, nicht gemopst sondern selbst gekauft und einem blauen Blazer … In der Mitte zeige ich mich, ohne High Hells Heels, dafür in Schnürstiefeln, Hoodie vom Galan, Jogginghose vom Galan und meiner Lederimitatjacke, wie erwähnt ein Outfit in welchem man mich tatsächlich antreffen könnte, darunter ist übrigens ein graues Tanktop mit Spitze. Tatsächlich schlafe ich derzeit in diesen Klamotten, ohne Jacke und Schuhe natürlich.

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Als nächstes greife ich nach einem Schlafleibchen für den Sommer, ich glaube zumindest das es ein Schlafleibchen ist, diesen Trend mit Spitzenhemden die ein wenig wie Unterwäsche oder Nachthemd aussehen gab es ja schon einmal. Dazu nehme ich eine ?Hose … Tatsächlich weiß ich nicht was für ein Stoff das ist, es ist eine Sommerhose, ähnlich wie Leinen aber eben kein Leinen, ein wenig erinnert sie mich jetzt an eine Pyjama-Hose also passt es und um den Karo treu zu bleiben einen Karoblazer, welcher über keinen Knopf verfügt und deshalb von einer Sicherheitsnadel zusammengehalten wird.

Die Grimasse, welche ich abgeschnitten habe ist göttlich und entstand weil ich während der Selbstauslöser runterzählte Gewahr wurde, dass der eingenähte Gürtel, welchen ich lässig runterhängen lassen wollte, noch vom letzten Einsatz mit Doppelknoten verschlossen war, ich öffne ihn gerade …

Links davon ein Outfit, in welchem man mich tatsächlich im Büro antrifft, im Sommer, mit einem anderen weißen Shirt, das fand ich jetzt aber nicht, von daher auch das Handy, ich mime in diesem Schnappschuss die taffe Büro-Dame, oder doch die busy Business-Lady?

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Auch der Morgenmantel hat sich einen Ausgang verdient, über Jeans ersetzt er den Blazer oder die Jacke. Mit dem Gürtel zusammengebunden, fungiert der leichte Stoff auch als Kleidersatz … Da hackt es. Meine Morgenmäntel sind von derart leichten Stoff das eine Schnürung auf die Art wie es ein Kleid erfordern würde, schlichtweg nicht ohne Unterwäsche-Blitzer funktioniert … Aber vielleicht ist das ja gewollt? Immerhin tragen wir die Unterwäsche eh schon drüber … Nein damit kann ich mich nicht anfreunden, außerdem verstehe ich hier den Zusammenhang mit Out-of-Bed nicht, immerhin soll man ja unter dem Morgenmantel „normale“ Kleidung tragen, wenn man sich schon das Schlafgewand auszieht und Straßenkleidung anzieht, wozu dann einen Morgenmantel anstatt einer Jacke, Bluse oder Blazer nehmen ??? Vielleicht teste ich die Reaktionen darauf tatsächlich mal im Büro, nach dem Schuh in der Tasche sollte schon alles egal sein, ich male mir nämlich gerade aus wie selbige ausfallen … Das könnte witzig sein, auch für mich.

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Gleich sind wir durch, fehlt nur noch das klassische Nachthemd, heutzutage Slip-Dress genannt, auch hier ist Qualität das A und O, wenn man es denn nach draußen oder gar in den Club ausführt. Das stößt mich übrigens an diesem Trend die ganze Zeit an, man überlege Nachtwäsche in Büro und Club und dann damit ins Bett. Brrr …Es gilt für kühlere Tage, Blazer oder lässige Lederjacke dazu zu kombinieren. Ich bin so lässig das ich passend zum, für mich, etwas aufreizenden Look in der Mitte, meine Handtasche mit Schlagring wähle.

Doch dann kommt der Clou, ist das ganze Transparent, denn das ist ja auch ziemlich angesagt, muss man Panties, Bustiers oder einen Body darunter anziehen, denn das schützt vor tiefen Einblicken, ich lasse mich vom Coachella-Musik-Fest inspirieren und trage einen Häkel-Badeanzug darunter … Fantastisch wie sehr ich von tiefen Einblicken nun geschützt bin, ab heute geh ich nur noch so aus …

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Überzeugt bin ich dann irgendwie doch nicht … Übrigens, wer hat es gesehen? Auch beim letzten Bild lasse ich mir den Stilmix nicht nehmen, keine Ahnung für was dieses Lederimitatbustier ist, ich glaube von einem Faschingskostüm, aber es passt super zum angesagtem SM-Look und sieht zum Nachthemd besser aus als das Hundegeschirr … oder …?

 

 

 

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