Wortspiele: von Pflutln, Kateeta & P*niss

Als, meinem subjektiven Empfinden nach, Anhänger und zeitgleich Anfänger des eher sarkastischem Humors, treffen Wortspiele meinen Geschmack, weshalb ich mir gerne auch mal Serien, welche ich auf DVD und bedauerlicherweise nicht in der Realität besitze im englischen Originalton ansehe …

Als Läufer welcher einige Male auch schon über einen Läufer, wobei mit letzterem ein langer Teppich gemeint wäre, stolperte, ist es eine Erleichterung nach dem  Lauf, welcher zusammen mit den hündischen Begleitern, seinen lauf nahm und ich der Dusche entstiegen bin festzustellen:

„Da sind zwei Hunde müde“ und somit zeitgleich zu konstatieren „Da sind zwei hundemüde..“

Auch meinen Schmerz nachdem ich die Tischkante des Couchtisches mal wieder mitgenommen habe, versüße ich mir:

„AAAAUUUUU!“

„Alles in Ordnung?“, tönt dann meist der Galan

„Ja ja, mein Knie traf nur die Fase* und erwarte nun das süße Ende der Schmerzphase“

Gelegentlich, legt mein Gehirn auch mal in Besprechung mit Wortspielen los, was dann aber meist etwas peinlich für mich endet, da ich, ob meist alberner Gedanken, in meinem Kopf, lächeln muss, was nicht immer angebracht ist, blödes Lächeln natürlich, Gedanken sind frei.

So überlege ich den Tenor eines zuvor gehörten Tenors, warum es auf einen Ball nie einen Ball gibt, ob ich die Sieben auch sieben könnte, sich ein Strauß über einen Strauß freut, in der Lärche einen Lerche sitzt, oder was ein Rentiér von einem Rentier hält, letzteres gerne auch mal umgekehrt.

Aber einem Wortspiel kann man auch einen Hauch von Tiefe verleihen: Warum ist manche Lehre geprägt von Leere? Was tun wenn das Meer immer mehr wird? Renne ich gegen Wände oder nehme ich eine Wende?

Oder aber auch alberne Philosophie: Ist der Rhein rein, der Reif reif, wie oft sind Waagen vage und was wagt mancher in seinem Wagen …? Berührt der Tau auf See das Tau?

Manchmal nehme ich mich natürlich auch selbst auf die Schaufel, immerhin weiß ich ja wer es sagt und so schreibe ich meinem Galan gerne, wenn er einen Tag nicht bei mir ist:

„Gans alleine“, womit sich wieder die Frage stellt; wie oft ist eine Gans ganz alleine …?

Hier brachte ich meine Mutter übrigens etwas in Verlegenheit, als ich, ebenfalls noch Kind mit einstelligem Alter wissen wollte, was der Stuhl mit dem Stuhl zu tun habe, solch komplett unterschiedliche Bedeutung dieses Wortes, war mir ein unlogisches Rätsel und musste lautstark im Bus, nach dem Arztbesuch, diskutiert werden …

Genug davon, immerhin kann man ab einer gewissen Ausprägung davon gar Kopfschmerzen bekommen, das macht dann beklommen.

Ach ja, ich Reime auch gerne, davon werdet ihr hier nun verschont, obwohl sie ein Form des Wortspieles sind, dies sei noch betont. Fraglich warum sich bis dato nur ein Reim hier befindet …

Gerne „erfinde“ ich auch mal Wörter. Warum „erfinden“?, irgendwer kreierte sicher eine ähnliche Wortkreation oder ich habe die vermeintlich, „meinige“, Kreation unbewusst wo aufgeschnappt.

So gibt es „in meiner Welt“, Pflutln, womit ich fliegende Pferde meine, gut mit weiteren Kreationen halte ich mich zurück, denn das Pflutl zündete tatsächlich als Kind, während dem Betrachten des Filmes Fantasia, genauer die Passage über Griechenland und des Hörens von Beethovens sechster Sinfonie, womit ich meinen Eltern übrigens eine erhebliche Schuld daran gebe, bis heute klassische Stücke zu lieben, Fantasia sah ich beinahe rund um die Uhr und fröne selbigen, ebenso wie Fantasia 2000 heute noch regelmäßig.

Nun googelte ich und stellte fest, dass Pflutl ist ein geläufiger Begriff, was ja nicht ausschließt das man auf sowas trotzdem auch von alleine kommt. Doch alles kollektiv, in diesem Kollektiv der Menschheit.

Gestern zündete auch etwas in meinem Gehirn, während wir, der Galan und ich, des Abends auf der Couch lagen und einen Film betrachteten auf einem Sender der sooft Werbung macht, das ein halbstündiger Film durchaus zwei Stunden dauern kann, dezent übertrieben.

Allerdings bedarf es nun einer kurzen Vorgeschichte, mittlerweile gab ich mein Steinzeitleben weitestgehend auf, was bedeutet ich weiß nun wer Celine Dion ist, wusste ich bis vor zwei Jahren nicht, ebenfalls waren mir Justin Bieber und Kim Kardashian, scheinbar deutlich länger als dem Rest der Welt kein Begriff, über die Notwendigkeit dieser Informationen, lasse ich mich nun nicht näher aus … Allerdings könnte ich auch gut ohne sie leben … Hups …

Mit diesen Menschen kamen die Supercouple Names, eine lustige Sache da gibt es Kimye für Kim und Kanye, Bennifer für Ben und Jennifer, Brangelina für Brad und Angelina, Tomkat für Tom und Katie, Billary für Bill und Hillary …

Wir liegen nun also da rum, auf unserer Couch, albern in der Werbepause miteinander herum und kommen langsam zur Ruhe als die Trailer für die nächsten Filme durchlaufen …

Ich drehe mich zum Galan um und frage, während der Rest des Trailers für Tribute von Panem durchläuft:

„Wäre deren Supercouple Name dann nicht Kateeta (Katheter) oder P*niss … ?“

Erneut zündet mein Hirn, nach eigentlich beendetem Schreibvorgang … Katpee ginge natürlich auch … Der Galan und ich ergeben übrigens Robe …

 

*Fase = abgeschrägte Holzkante

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