Das Wesen hinter dem Blog: Routine

Eine Über mich Seite sucht man hier vergebens, meiner Meinung nach gäbe es darüber, oder über mich, auch nicht viel zu sagen. Anlässlich des nahenden Einjährigen und den Wünschen so mancher treuer Leser ist es soweit, das Wesen hinter dem Blog schreibt über das Wesen hinter dem Blog …

Warum das Wesen hinter dem Blog nicht einfach über sich schreibt? Aus nicht näher bekannten Gründen hat es eine Aversion dagegen eine Über mich Seite ins Leben zu rufen, was mitunter daran liegt das es auch in Vorstellungsrunden nicht viel über sich spricht.

Nun habe ich das Gefühl präventiv Erläutern zu müssen, dass die gewählten Worte, das Wesen hinter dem Blog, jedoch nicht überheblich gemeint waren … Wie in einem Beitrag niedergeschrieben, erfreue ich mich an Wortspielen, das Wesen hinter dem Blog, ergab sich durch ein solches, ausgelöst durch die Mail eines Lesers, welcher das Wesen des Blogges zu schätzen weiß …

Inspirationen, was das Wesen hinter dem Blog denn nun über sich schreiben könnte, erhielt es in diesem Fall durch die Teilnahme an #MeetTheBloggerDE, wobei es galt auf Instagram mit Bildern, in meinem Fall meist Collagen, Tagesthemen während dem Wonnemonat Mai darzustellen.

Eines dieser Themen war Routine und somit ein Thema, welches mir unmöglich war in Bildern zu beschreiben.

Meist stehe ich vor dem Galan und mittlerweile auch vor den hündischen Damen des Hauses auf, zwischen fünf und halb sechs, schalte die Kaffeemaschine ein, bevor ich schlaftrunken ins Bad tapse um mir am Waschbecken den Schlaf aus dem Gesicht zu waschen, bereite mein Frühstück zu und nehme meinen Laptop in Beschlag … Nun kommen wir jedoch zu einem Problem eine wirkliche Routine gibt es nicht.

Entweder ich öffne nun ein Dokument in Word und beginne Stichwörter aufzuschreiben, da es selbst mir nicht möglich ist meine morgendliche Handschrift jemals wieder zu entziffern, manchmal entsteht dann aber doch ein halber oder ganzer Beitrag, oder ich gebe mich mehreren Gazetten im World Wide Web hin, wobei ich nicht selten an Kommentaren hängen bleibe.

Doch auch hier gibt es einen Bruch, habe ich es am Vorabend oder meist am Wochenende nicht geschafft andere Blogs zu lesen, mit deren Posts mein Newsfeed in Facebook voll ist, da ich via erwähnter Plattform an einigen Gruppen teilhaben darf, gebe ich mich eben diesem hin. Natürlich habe auch ich Autoren deren Beiträge ich präferiere, aber tatsächlich lese ich auch viele mir Unbekannte wenn mich die ersten Zeilen, der Texte, neugierig machen.

Die Zeit rinnt mir hierbei buchstäblich durch die Finger, meinen Kaffee trinke ich langsam, ist die Tasse leer und haben die hündischen Damen des Hauses ihren Schlafplatz von oben, im Schlafzimmer vor dem Bett, nach unten, ins Wohnzimmer vor der Couch, verlegt ist es entweder an der Zeit die Zähne zu putzen oder vorher noch den Galan zu wecken.

Denn jeden zweiten Tag pflege ich mit den hündischen Damen des Hauses einen Morgenlauf zu unternehmen, was allerdings meist bedeutet das der Galan um spätestens sieben Uhr, wenn wir loslaufen, zu seinem Broterwerb aufbrechen sollte, an den anderen Tagen sollte hingegen ich spätestens um sieben Uhr zu meinem Broterwerb aufbrechen und der Galan die hündischen Damen des Hauses ermüden. So oder so sind die hündischen Damen des Hauses selten vor zehn Uhr am Vormittag allein.

Komme ich vom Lauf retour schalte ich den Laptop erneut ein, gehe Duschen und pflege dann im Bademantel entweder weiterzuschreiben oder etwas Neues zu schreiben, da einem bei einem Lauf, obwohl man nicht bewusst nachdenkt, plötzlich tausend Dinge in den Kopf kommen. Nebenbei werden die hündischen Damen des Hauses gestreichelt.

Während ich mich für den Broterwerb anziehe beschäftige ich die hündischen Damen des Hauses noch mit Suchspielen, bevor es nochmal kurz für ein paar Minuten in den Garten geht, draußen lasse ich sie aus mehreren Gründen nicht, sie haben die Hälfte des oberen Stockwerkes für sich alleine, mit Wasser und jeder Menge Spielzeug, am meisten nutzen sie jedoch die dort befindlichen Liegeflächen direkt vor dem Sonnenfenster und schlafen. Selbst ein Klo befindet sich dort, falls sie es mal nicht halten können, bis wieder jemand zu Hause ist … es passiert nicht oft und wenn es passiert ist es dank Klo eben kein Problem.

In meiner Mittagspause werden erneut entweder andere Blogs gelesen oder am eigenen gearbeitet. Ach ja, ich pflege meine Bildschirmpause um den Block gehend zu verbringen, was andere Mitglieder des Broterwerbes, seltsam oder lustig finden, ich selbst empfinde es als entspannend und befreiend, zumal der Standort abgelegen ist.

Je nachdem wer welche Broterwerbseinheit hat, ist sieben Stunden später wieder einer von uns zu Hause, nicht selten pflegen die hündischen Damen des Hauses erst dann wieder zu erwachen, mit fortschreitenden Alter gibt es nun Tage an welchen sie am Nachmittag völlig schlaftrunken nach unten tapsen und ich sie kurz überreden muss mit mir im Garten ein wenig zu spielen. Dort, im Garten, kommen sie dann drauf, dass sie ja eigentlich doch noch jung sind. Im Hochsommer würden sie ihr Zimmer wohl teilweise dem restlichen Haus vorziehen. Dachbewässerung und Ventilator sorgen tatsächlich für ein angenehmes Klima da oben.

Sind die Hunde bespaßt und versorgt, gebe ich mich nun Muskelübungen hin, wobei sie mich oft mit schrägen Kopf beobachten, dann sitze ich mit ihnen im Garten, wo sie erneut ein Schläfchen pflegen oder ihr Spielzeug zerlegen, während ich wieder am Laptop zugange bin.

Kommt der Galan nach Hause, richte ich ihm meist einen Kaffee her und dann wird miteinander geschwatzt, schließlich lässt er es sich auch nicht nehmen noch Zeit mit den hündischen Damen des Hauses zu verbringen, wodurch ich mich wieder meinem Laptop widme.

Ist der Galan vor mir zu Hause, verzichte ich meist auf Muskelübungen, denn dann bin ich diejenige die Spät heimkommt und sich nach einem Schwatz noch Zeit für die hündischen Damen des Hauses nimmt.

Da unser Sat-Empfänger im Sommer, aufgrund hoher Bäume nicht mit dem Fernseher kommuniziert sitzen wir dann meist in der Küche. Schreibe ich, widmet sich der Galan einem Computerspiel, schreibe ich nicht, wird weitergeschwatzt bevor auf der Couch, zu einem Film vom DVD-Player abgespielt, herumgealbert wird. Tatsächlich ist der Fernseher, selbst wenn er mit dem Sat-Empfänger kommuniziert, meist Nebendarsteller.

Die Wochenenden, verlaufen trotz längerer Schlaf- und Frühstückphase ähnlich, nur den Broterwerb lassen wir meist aus und unternehmen etwas… Wäre es anders wäre es wohl keine Routine …

Das es nicht immer so Langweilig zugeht, wie es hier klingt, kann man entweder in vielen anderen Beiträgen lesen, oder demnächst, wenn das Wesen hinter dem Blog über Aktionen schreibt …

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