Angel und Shadow testen Fahrradanhänger für den Hund: Phase 2 – Hitzeschutz

Nachdem die humane und männliche Lebensform, welche unseren Haushalt gemeinsam mit einer weiblichen humanen Lebensform leitet mit zwei riesigen Kartons heimkam, in welchen sich gar nichts zu Fressen befand, beäugen wir neugierig wie sie zwei seltsame Gebilde aus selbigen herausziehen …

… Kurz schnuppern wir daran, bevor wir es für uninteressant befinden. Wir begeben uns wieder ins Gras, legen uns hin und beobachten wie die weibliche Lebensform, welche von der männlichen meist mit Pixie gerufen wird, in diesem seltsamen Gebilde verschwindet. Metallische Geräusche sind zu hören und kurz bevor sie wieder rauskommt, trete ich neben dieses Gebilde, während meine Schwester, Shadow, noch immer im Gras liegt und uns skeptisch beäugt.

Pixie verschwindet im Häuschen und als wir sie an der Goodie-Schublade hören, stürmen wir dieses umgehend. Ein uns bekanntes Spiel mit diesem merkwürdigen Gebilde beginnt und plötzlich ist es gar nicht mehr so merkwürdig wie angenommen … Ich meine da drinnen gibt es etwas zu Fressen und auch meine Schwester, Shadow, scheint dieses Ding plötzlich zuzusagen. Auch als sie seltsam riechende Runde Teile drangepappt haben … Ich selbst liege ja gerne in Höhlen, unter Sesseln oder Tischen, weshalb ich dieses Ding gleich wieder in Beschlag nehme. Shadow bevorzugt dann eher doch Freiflächen von welchen sie alles überblicken kann, aber auch sie hat kein Problem in diesem Ding zu liegen, auch wenn Pixie es verschließt, nur was soll das Ganze eigentlich  … ?

Ich danke Angel an dieser Stelle dafür, dass sie uns an ihren Gedanken, erneut, teilhaben ließ, nun übernehme abermals ich, da das Wetter heute nicht mitspielte und ein familiärer Besuch zu absolvieren war, fiel der Geh, oder auch Fahrtest, heute aus.

Gestern erreichte die Hitzewelle, sowohl wetterbedingt als auch in meinem Sprunggelenk ihren Höhenpunkt … Zum Sprunggelenk kommen wir ein anderes Mal, nun geht es wieder um den Anhängertest, genauer um den Hitzeschutz.

Für unsere geplante, sportliche, Reise, Passau – Wien, scheint die himmlische Obrigkeit Nachsicht mit uns zu haben. Regen und Gewitter setzen ein und sollen Abkühlung bringen.

Gestern wussten wir davon noch nichts, zumal unsere SAT-Schüssel nicht mehr mit dem SAT-Receiver kommuniziert, wie jedes Jahr wenn im Sommer die Bäume um unser Häuschen dichtes Laubwerk tragen.

Einige Dinge mussten für den Ausflug noch gekauft werden, zwei erste Hilfe Päckchen für Hunde, Kühlmatten und Liegekissen für die Anhänger. Wie an den Bildern ersichtlich verfügt der Anhänger an der Unterseite über zwei Streben, man kann sogar erkennen wie der Anhängerboden, innen,  an einer Stelle deshalb etwas erhoben ist (zwischen den beiden Schrauben – innen).

 

Bedeutet, liegt Hund nun im Anhänger drinnen, wird die Strebe auf Dauer unangenehm drücken und dies macht das Ganze bei HD und Cauda Equina, also verschobenen Rückenwirbeln und manchmal unbefestigten Gelände, bestimmt zu einer größeren Pein, für die hündischen Muskeln und Gelenke.

Also fuhren wir mit den Innenmaßen, nachdem wir die Anhänger, einmal mit Sonnenschutzfolie für Fenster und einmal „pur“,  in die pralle Sonne gestellt hatten, in ein größeres Tierfachgeschäft. Zu unserem Glück fanden wir einen ähnlichen Autotransporter, wodurch wir die ausgewählten Liegekissen in selbigen legten und mittels drücken feststellen konnten ob ein Liegekissen die harte Strebe weitergeben oder „schlucken“ würde …

Und ja, zum Wohl der hündischen Damen des Hauses kroch ich selbst auch in den Transporter hinein und lag somit Probe.

Das Einzige Kissen welches die Strebe tatsächlich „schluckte“ gab es natürlich in der passenden Größe nur einmal, da der Preissprung zum nächstgrößeren Kissen derselben Verarbeitung wirklich in der Geldbörse wehtat, entschieden wir mit Kühlmatten, Erste Hilfe Päckchen und einem Liegekissen das Geschäft zu verlassen … (Fotos am Ende des Beitrages)

Nebenan befand sich ein Bettenfachgeschäft, nach langer Suche fanden wir einen geeignet erscheinend Kopfpolster, die Liegefläche aus dem Zoofachgeschäft hatten wir mitgenommen und so lag ich nun wieder Probe um herauszufinden ob der Polster, welcher verpackt war und die Liegefläche tatsächlich dasselbe leisteten, der Polster tat es, nun war ich nur etwas verärgert das wir in dem Bettenfachgeschäft, welchen diesen Polster feilbot keinen für diese Sondergröße passenden Kissenbezug fanden. (Fotos der Maße der Kissen am Ende des Beitrages)

Wieder zu Hause, sichteten wir das kleine Thermometer, welches wir ebenfalls vor Fahrtantritt in die pralle Sonne gelegt hatten, 38 Grad zeigte es an, wir legten es in den Transporter mit Sonnenschutzfolie für das Fenster und warteten eine gute viertel Stunde ab … Das Ergebnis war ernüchternd, 38 Grad.

Ich war offen gestanden etwas enttäuscht, hatte die Sonnenschutzfolie, an den Sonnenfenstern des Häuschens angebracht, gar für vier Grad Unterschied in der Raumtemperatur gesorgt, ein ähnliches Ergebnis hatte ich mir nun erhofft. Aber es wird schon einen Grund haben warum es eine Fensterfolie und keine „Anhängerfolie“ ist …

Das Thermometer nun in den ungeschützten Anhänger gelegt, veränderte sich die Temperatur allerdings nicht, auch ungeschützt betrug die Innentemperatur 38 Grad, die großen offenen Flächen welche mit Fliegengitter versehen sind leisten offenbar gut Arbeit.

Kühlmatten hin, Kühlmatten her, mit dem Ergebnis war ich unzufrieden, ich zerpflückte meine Rettungsdecke, welche beim Zelten durchaus gute Dienste leistet, wie hier beschrieben und brachte sie am bis daher ungeschützten Anhänger an, mit Sonnenbrille, die silberne Seite der Rettungsdecke reflektiert wirklich stark, oder korrekt ausgedrückt blendet.

P1180209

Diesmal wartete ich nicht so lange ab und nach etwas unter zehn Minuten war die Temperatur auf 36 Grad gesunken, probehalber legte ich das Thermometer wieder in die Sonne, worauf es relativ schnell wieder auf 38 Grad stieg, erneu in den Anhänger, wieder weniger als zehn Minuten, noch immer 36 Grad … Zwei Grad kühler als draußen befand ich schon mal für besser, da dies meiner Meinung nach definitiv einen Unterschied ausmacht.

P1180218

Auch als ich die Hand auf die Anhänger legte, merkte ich das die Rettungsdecke neutral war, die Sonnenschutzfolie hingegen beinahe unangenehm warm.

Gemeinsam mit den Kühlmatten, welche sich tatsächlich von selbst kühlen, 3 Stunden, wenn sie zuvor einfach nur etwas im Schatten liegen, was ich so überzeugt sagen kann nachdem der Galan und ich sie uns selbst für einige Minuten, oder doch Stunden, auf die überhitzten Oberschenkel legten, nehme ich an das die Temperaturen im Anhänger, mit allen Hiflsmitteln, angenehm sein sollten. Zumal sich ja schließlich noch der Fahrtwind hinzugesellt, gestern war es während unserem Sonnentest komplett windstill.

Morgen soll es wieder etwas sonniger und Windstiller sein, wir werden nun versuchen erste Fahrversuche mit Thermometer und hündischen Damen des Hauses zu starten, die Kühlmatten verbrachten einige Stunden im Kühlschrank, ob sie nun länger als drei Stunden „Kälte“ abgeben testen wir auch morgen …

Ein Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s