Schools out for summer – Schools out for ever … ? Part I

Gestern war es soweit, gegen drei Uhr am Nachmittag bestiegen wir Flipper und ritten dem Sonnenuntergang davon, in das Metal-Bundesland Österreichs, die schöne Steiermark, um das School is out Festival zu besuchen …

Unterwegs waren wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge, einerseits durften wir uns auf einen tollen Abend in der Steiermark freuen, andererseits sollte uns eine ähnliche Ehre wie kürzlich bei Black Sabbath zu Teil werden, das Schools out Festival ging, zu seinem Fünf-jährigen Jubiläum, in die letzte Runde …

Zudem waren wir etwas wehmütig, dass wir es nicht wie ursprünglich geplant um spätestens zwei Uhr von zu Hause weg schafften, kurz nach unserem Urlaub hatten wir in die verschiedenen Bands, welche auftreten sollte, reingehört und Hard to Belive hatte uns sehr zugesagt, zumal sie uns an Pro-Pain erinnern.

Jedenfalls spielen wir intensiv mit dem Gedanken, ihnen am 10 August, erneut in die Steiermark zu folgen, da werden sie im Explosiv Graz spielen. Hört doch selbst in ihren Song This Life rein und lasst ihnen bei der Gelegenheit ein kleines Feedback da.

Leider fand und finde ich keinen direkten Link zu New Kind of Hope, aber hier gibt es öfter Neuigkeiten zu der Band und hier ein Livemitschnitt, welcher uns den Eindruck vermittelte das man mit dieser Band eine ausgelassene Zeit verbringen kann.

Auch die erste Band, welche wir nun Live erleben durften, A Lie Untold, spielten gestern zum letzten Mal. Nach vier Jahren geht die Band getrennte Wege. Persönlich finde ich dies ziemlich Schade, die Punker sorgten Definitiv für gute Stimmung.  Nahezu ausgelassen fegten sie über die Bühne und leider konnte ich mit meiner Kamera nicht einfangen, wie der Sänger, getreu ihres Cover-Fotos auf Facebook, von der Bühne in den Bereich vor der Absperrung sprang.

In der Pause, während dem Bühnenumbau begeben wir uns nach draußen um uns am „Imbissstand“ zu laben, es ist derjenige, welcher uns schon am Feel the Noise Festival, mit Köstlichkeiten wie Schnitzelsemmel, Hot Dogs und das ganze nochmal in Veggie Form, verwöhnte. Leider übersah ich erneut den Namen.

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Schließlich erspähen wir nun auch den Sänger von Uzziel, selbige treten heute nicht auf und somit ist es, für uns, schön zu sehen,dass sie in ihrer Freizeit ebenfalls österreichische Bands und Festivals unterstützen und sich ganz ungezwungen unter das, vornehmlich junge, Volk mischen.

Zu Beginn von Dreaded Downfall, sind wir ganz kurz verwirrt, der Sänger kam uns schon auf Facebook bekannt vor und als er nun zu singen beginnt, bemerken wir endlich das er auch der Sänger von All Faces Down ist, welchen wir am Auftakt vom Rise Up Festival lauschen durften.

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Im selben Genre liegend, kommen uns Dreaded Downfall etwas melodischer vor, die Texte wirken tiefgründiger und die Band scheint etwas besser zu harmonieren, was aber wohl daran liegt, das der Sänger Lukas Mantsch, erst seit 2014 für All Faces Down singt.

Erst am 5 Juli postete die Band ihren neuen Song At Least We Tried, als Mensch der Botschaften in Songs schätzt, wurde ich sofort in den Bann dieses Titels gezogen. Es ist eine Singleauskopplung von ihrem Album Farewell to Greatness, welches ich mir demnächst, ausführlich, zu Gemüte führen werde.

In jedem Fall sind wir bereit für mehr, von beiden Bands und sehr gespannt wohin sich diese entwickeln werden, wir vermuten der Sänger hat in jedem Fall einen vollen Terminkalender, zumal All Faces Down aus Wien und Dreaded Downfall aus Linz kommen.

In der folgenden Pause dürfen wir uns wieder ein wenig mit „Wolferl“ unterhalten, ein sehr angenehmer und freundlicher Mensch, dessen Gesellschaft und Gespräche mit ihm wohl nicht nur ich und der Galan, mittlerweile, zu schätzen wissen.

Als Vinegar Hill nun mit ihrem Soundcheck beginnen, begibt sich „Wolferl“ in die erste Reihe, wir bleiben beim Mischpult zurück. Ihr Intro und den folgenden Song Firebirds, welchen ich nach wie vor sehr schätze, kann ich, dank meiner neuen Kamera, endlich halbwegs der Band gerecht werdend einfangen. Überzeugt euch in den wenigen Minuten doch einfach selbst von ihrer tollen Show, denn gleich während des ersten Titels, verlässt der Sänger die Bühne und sorgt für Stimmung in den ersten Reihen.

Beim zweiten Song, ist die Stimme des Sängers teilweise nicht mehr so gut zu vernehmen, am Mischpult wird konzentriert gearbeitet, schließlich hat alles wieder seine Ordnung und der Sound passt wieder. Zu unserer Freude sind die tollen Solis nicht von dieser kurzen „Panne“ betroffen.

Während The Cage, läuft vor meinem inneren Auge das Musikvideo ab, welches zumindest mich teilweise zu Tränen rührt und zeigt das die Jungs von Vinegar Hill über vieles Nachdenken. So entging es mir auch nicht das der Sänger bei einer der letzten Shows ein Shirt von Kid never give up your dream trug …

Schließlich erfreuen sie ihre Fans noch mit Risk to Fall, wobei sie für diesen Titel bei frostigen Temperaturen und noch kälteren Winden, inklusive Schneefall ein wirklich tolles, motivierendes Video, passend zum Text, auf die Beine stellten … Tatsächlich hörte ich diesen Titel während ich mit Flipper unterwegs war, über ein Angebot nachdachte und beschloss es zu riskieren …

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Der Sänger verlässt auch heute die Bühne, klatscht mit dem Mann am Mischpult ab und tobt ein wenig direkt mit seinen Fans, während er weiter singt … Einfach toll oder großartig reicht hierfür nicht mehr aus, es war … es war … superkalifragilistischexpialigetisch

Für die deutschen Leser, wenn Euch die energiegelandenen Videos schon zusagen: Am 23 Juli könnt ihr Euch von Vinegar Hill am Riverside Festival in Deutschland persönlich überzeugen.

Wenn ich mir diesen persönlichen Einwurf erlauben darf, zwar steht der neue Haarschnitt dem Drummer wirklich gut, aber etwas vermisste ich seine lange Mähne …

Jetzt machen wir eine kurze Pause, am Abend geht es weiter mit Cannonball Ride, Kontrust, Being as an Ocean und Stick to your Guns und erfahren warum es das letzte(?) Schools out Festival war … hier geht’s zu Part II

Einige Fotos hier, geschossen von mir und ja ich muss lernen etwas mehr in die Menge zu gehen, oder ein besseres Objektiv kaufen …

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