Wieder etwas gelernt: Die Schattenseiten des Bloggens

Dezente Verwirrtheit gestern in der Früh und helle, aber kurzzeitige, Aufregung heute, erneut in den frühen Morgenstunden …

So manches Mal gab ich auf diverse Rückmeldungen zu Artikeln anderer Schreiber, welche ich hier nun nicht verlinke um sie nicht in irgendetwas Seltsames hineinzuziehen, kund dass ich froh sei das man bei mir nicht viel kommentiere, da mir somit auch kritische Stimmen entgingen.

Bis gestern schätzte ich es allerdings sehr, dass der geneigte Leser gerne meine Facebook-Seite aufsucht um ein Statement, via Nachricht und in diesem Fall eigentlich nicht privater Nachricht, zu hinterlassen …

Da wurde ich vorab, von jemand mir gänzlich unbekannten geduzt, etwas was ich generell nicht sonderlich schätze, aber gerne darüber hinwegsehe. Ohne weitere Angabe von Gründen wurde mir der Mund verboten, was ich, wie im Beitragsbild zu erkennen, gewohnt sarkastisch und mit meinem Humor beantwortete.

Mein Fehler, es folgte eine wahrliche „Non-Stopp“ Schimpf-Hasstirade, gegenüber meiner Person, dies blieb aufgrund der Tatsache das ich mich soeben am Drahtesel auf dem Weg nach Bratislava befand unbeantwortet, was nach einigen verbalen Ergüssen zur Bedrohung meiner Person führte … Von simpler Anzeige wegen ? über … andere Drohungen …

Dementsprechend toll war es heute, zum Frühstück diese, für mich, völlig zusammenhangslosen Meldungen und eben Drohung zu verdauen.

Im Netz ist man natürlich nicht anonym schon gar nicht wenn man sein öffentliches Bild auf Facebook mit bestimmten Orten kennzeichnet, somit warne ich erneut davor derartiges zu tun.

Abgesehen davon gibt es IP-Adressen und auch ohne Computerkenntnisse lässt sich diese sehr schnell und damit auch der ungefähre Standort des Servers über welchen man sich mit dem Internet verbunden hat ermitteln.

hater7

Erst als ich der betreffenden, sehr jungen Person, welche mich in den heutigen Stunden bereits erneut mit einer Hassnachricht nach der anderen zu bombardieren begann, darauf hinwies lenkte sie ein. Was dazu führte das ich teile ihrer Nachricht wieder von meiner öffentlichen Seite nahm, aber auch weitere Zugriffe ihrerseits auf meine öffentliche Facebook-Seite in Zukunft verhinderte. Ich bin durchaus geneigt ihren Standpunkt zu verstehen, aber genug ist genug und sollte der Terror via Mail weitergehen, was ich nicht annehme, weiß ich auch mein Mailkonto zu schützen.

Ich habe definitiv gelernt, dass der erste Impuls, Ignorieren wohl der bessere gewesen wäre und könnte mich selbst dafür schlagen, dass ich meinem Grundgedanken auch kritischen Stimmen zu antworten, doch beherzigte.

Bevor ich diese, sehr junge Person, verbannte erreichten mich natürlich gleich nochmal drei Nachrichten, darunter das dies überhaupt kein Blog sei.

Ich kann es nicht lassen, was wohl etwas einem Hochmut geschuldet sein wird; ein Blog ist ein öffentlich geführtes Journal auf einer Webseite, in welcher der Autor, auch Blogger genannt unter anderem seine Gedanken niederschreibt … Genau dies tue ich hier und somit gilt für mich die Definition des Blogs als erfüllt.

Natürlich steht jedem frei dagegen sein Veto einzulegen, konstruktive Kritik ist auch immer gerne willkommen, wie man in den Kommentaren mancher Beiträge lesen kann, bedanke ich mich sogar, nicht sarkastisch, wenn ich von Lesern mittels Kommentaren auf Fehler, sei es der Schreibweise oder Recherchefehler hingewiesen werde.

Wenn man ein konkretes Problem mit einem oder mehreren Artikeln oder meiner Person an sich hat, denn ganz schlüssig was denn nun zu diesen Nachrichten-bombardement führte bin ich noch immer nicht, steht es jedem gerne Frei seine Kritik, konstruktiv zu äußern oder sämtliche meiner Seiten einfach nicht zu besuchen … Persönlich suche ich ja auch keine Seiten die mir und somit meiner Person nicht entsprechen auf.

Menschen, auch wenn man mit ihrer Weltanschauung nicht konform geht, in solcher Art zu „terrorisieren“ und zwei Tage lange x-Hassnachrichten zu senden, bevor man überhaupt das eigentliche Problem halbwegs konkret zur Sprache bringt ist … ??? Finde soeben keine passenden Worte dafür, in jedem Fall fragwürdig.

Von Drohungen welcher Art auch immer, ganz zu schweigen.

Im Endeffekt muss ich dennoch gestehen, dass mich diese Hassnachrichten, bis auf gestern und heute in den frühen Morgenstunden nicht weiter belasten, ich hatte dennoch eine Menge Spaß mit Teilen meiner Familie während unserem Ausflug und werde auch jetzt unbeschwert meinem Tag nachgehen.

Aber ich bedanke mich, vollkommen frei von Sarkasmus, für diese doch lehrreiche Erfahrung.

10 Kommentare

  1. […] Gestern sprang mir eine seltsame Nachricht meiner Facebook-Seite entgegen, ich las sie und nahm wohl fälschlicherweise an, dass ich mir Unmut zugezogen hatte da ich mir erlaubte für diesen Artikel zu erwähnen das ich Rihannas Stil vergeblich suchte, oder eben einfach die Message nicht verstehe, weshalb ich hier kurz die Zeit nütze um klarzustellen, dass dies natürlich nicht böse sondern humorvoll gemeint war und ich mit dem Texteil: ich verstehe wohl die Message nicht, zum Ausdruck bringen wollte das ich durchaus annehme das sich jemand etwas dabei denkt, wenn er etwas bestimmtes anzieht und ein Künstler wohl auch eine Message damit verpackt, mir aber dennoch weder der Stil gefiel noch ich die Message verstand … Nichts böses sondern eine subjektive Meinung … Aber irgendwie steckt hinter dieser seltsamen Nachricht ein anderer Wurm, wie sich heute in der Früh zeigte … […]

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      • Das ist ein weit verbreiteter Phänomen. Ich schlage mich derzeit in diversen Facebookgruppen mit Diskussionen herum, deren Thema und Hintergründe mir durchaus geläufig sind. Und irgendwann stößt man auf einen Punkt, bei dem man sich fragt, was der andere a) überhaupt möchte und b) überhaupt von dem verstanden hat, was man ihm relativ ausführlich dargelegt hat.

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      • Diese Personen möchten sich offensichtlich durch Aufmerksamkeit aus ihrer kläglichen Unwichtigkeit befreit fühlen können. Jedenfalls ist das mein Eindruck. Erhalten sie eine Reaktion, ist das Kind auch schon im Brunnen.

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  2. Danke für deinen tollen Beitrag. Ich glaube viele haben sich ist der „Bloggerkarriere“ schon mal einem Shitstorm oder Beleidigungswelle gegenübergesehen. Auch ich durfte aus Vielem lernen. In erster Linie sollte man solche Auswüchse nicht persönlich nehmen. Die verantwortlichen Menschen haben meist einfach einen Hass gegen sich selbst oder wollen des Diskutierens wegen diskutieren. Also mehr als unnötig Energie verpulvern kannst du da nicht. Lass dich nicht davon entmutigen sondern mach weiter mit ganzem Herzen.
    Liebe Grüße
    Micha

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  3. Hy Criticalpixie, ich hatte beim Lesen deines Beitrages gerade ein heftiges Déjà-vu, weil mir ähnliches passiert ist und ich dies – wie du – auch nicht unkommentiert lassen konnte und vor ein paar Tagen einen Blogartikel darüber geschrieben habe. Ich hab mich auch gefragt, ob es wohl richtig war, das Ganze zur Sprache zu bringen und ob ich es wohl einfach hätte ignorieren sollen. Aber: es ist MEIN Blog und ich entscheide, was darin steht. Und wenn mir jemand (bei mir war es nicht in Facebook sondern direkt im Blogartikel) so blöd kommt und mir mitteilt, dass ich absolut peinlich sei und alles was ich schreibe überhaupt nicht stimmt, dann fühle ich mich doch verpflichtet, das zu berichtigen. Ich finde deine Reaktion genau richtig. Diese Person hatte wohl nicht mit dir und deinem Geschriebenen ein Problem, sondern sie wurde vielleicht irgendwie durch deine Worte getriggert. Trotz allem ist das eine absolut bodenlose Frechheit. Liebe Grüße und weiter so 🙂

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  4. Vielleicht sind Schreiber solcher Hasstiraden einfach unglücklich und damit sie nicht das Ende der Schlange bilden, suchen sie jemanden, den sie noch unglücklicher machen können, damit der den letzten Platz einnimmt?
    Müsste man eine psychologische Feldforschung drüber betreiben…

    Blöd nur, wenn man nicht weiß, warum man angegriffen wird, obwohl man selbst gar nichts gemacht hat.

    Es grüßt
    DieReiseEule

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  5. Finde soeben keine passenden Worte dafür

    Ich schon: Arschlöcher. Oder höflich: Stoffwechselendproduktausscheidungsorgan.
    Ist mir auch schon passiert. Da wurde von einem übermutigen Jugendlichen, der gerade sein Abitur erbastelt hatte, doch der Mund verboten. Ich möge doch nichts zu Wirtschaftsthemen schreiben, von denen ich ja offensichtlich keine Ahnung hätte.

    Der dezente Hinwies auf die Tatsache, daß ich sicherlich mehr BWL/VWL-Lesungen gehört habe als er wurde mit weiterm Wortmüll abgebügelt. Den ich dann nicht groß gelesen, sondern gelöscht habe.

    Glückwunsch – Du hast jetzt Hater! 😀

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  6. Guten Morgen, vielen Dank für Euren netten Worte Kassandra21, redaktionkitchennews, Karibik-LIEBE und DieReiseEule, ich war gestern dann wieder den ganzen Tag mit Galan und hündischen Damen des Hauses unterwegs, seitdem verbannen ist auch Ruhe, selbst das Facebook-Profil der Person scheint es nicht mehr zu geben, also vermute ich ein Fake-Profil, da die Person ja meinen privaten Namen (zum Glück) nicht hat und mich somit nicht blocken kann, der Galan sah das Profil gestern Abend nicht mehr … Ich bleibe bei meiner Vermutung das es an dem Health Goth Beitrag und der Erwähnung von Rihanna liegt … Hört man ja öfter das dann Teenies austicken wenn man es wagt nicht vorteilhaft über ihre Vorbilder zu sprechen …

    Persönlich finde ich es traurig das auch Ihr solche Erfahrungen machen musstet. Ich habe persönlich wirklich kein Problem mit konstruktiver Kritik und ich denke ihr auch nicht, aber man muss andere Personen nicht mit solchen abstrusen Nachrichten und Kommentaren runtermachen und verwirren … Es kann doch nicht so schwer sein sich auf positives zu konzentrieren oder? Gerne darf man meinen Blog in eine Schublade stecken, steht jedem frei, aber wenn er eben nicht gefällt wäre es doch besser ihn abzuhacken und sich anstatt dessen auf Dinge zu konzentrieren die einem Freude bereiten ….

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