Wir starten in den Rocktober mit Rockfestival the Celebration Part 4

Alle guten Dinge sind drei, sagt man und es scheint sich zu bestätigen, nachdem wir Apis bereits zweimal verpasst hatten, sahen und hörten wir sie gestern am Rockfestival the Celebration Part 4 … Ein weiterer Spruch bestätigt sich dadurch, Geduld zahlt sich aus …

… tatsächlich stehen der Galan und ich dieses Wochenende ein wenig unter Zeitdruck, da es nahe unseren Domiziles Termine wahrzunehmen gilt, ich ärgerte mich im Vorfeld ein wenig wohl deshalb die ersten beiden Bands des Abends gänzlich zu verpassen, erst gegen drei Uhr am Nachmittag bestiegen wir Flipper, wie ich mein Auto nennen und machten uns auf den Weg in die schöne Steiermark, nach Troifaiach.

Was die ersten Bands des Nachmittages angeht, bin ich derzeit etwas uninformiert, werde dies aber noch ändern. In jedem Fall dürfen wir uns noch kurz an der Band Free Souls erfreuen, welche uns gekonnt noch zwei Cover von Volbeat auf die Ohren gibt.

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Old Business mussten ihren Auftritt, aufgrund eines Unfalles ihres Sängers absagen, wie ich ihrer Facebook-Seite entnehmen kann dürfte es Daniel Sattler aber bereits (etwas) besser gehen, am 06.10 werden sie am Gösser Kirtag mit einem Coverprogramm auftreten. Nehmt Euch doch vier Minuten Zeit für ihr Musikvideo Sexy Lady, in welchem eine ebensolche erscheint und damit den beeindruckenden Vocals und Sound fast die Show stiehlt.

Ich springe nun kurz einige Tage in die Vergangenheit, wie erwähnt unterliegen der Galan und ich dieses Wochenende ein wenig einem Termindruck, welcher uns aufgrund der Anfahrtszeit in die Steiermark, einem Termin heute und dem damit verbundenen Schlafmangel kurz daran zweifeln lies ob wir die Reise überhaupt antreten würden.

Tatsächlich war das ausschlaggebende und somit entscheidende Argument Apis, welche nun kurz vor sieben Uhr am Nachmittag zu spielen begannen und somit die Aufgabe hatten die Fans für den Abend einzustimmen. Selbige, die Fans, sind zu Beginn noch etwas verhalten, doch mit einer guten Portion Humor und Sympathie zwischen ihren Songs, holen sie diese näher an die Bühne ran.

Ihre eigenen Titel, darunter Monster, verstärken sie gekonnt mit einem Metalica Cover, For Whom the Bells tolls, wobei nicht nur der Galan und ich mitsingen.

Waren wir die Einzigen die dabei eine Gänsehaut bekommen haben? Ich glaube nicht, immerhin füllt sich die Halle nun immer mehr. Ein Glück für die Besucher wie sich gleich zeigt, als sie den Sänger von Vinegar Hill zu sich auf die Bühne holen und uns mit It’s so easy von Guns’n’Roses verabschieden … Beinahe Unfair das ich still halten muss um dieses würdige Cover auf Video festzuhalten, aber dafür darf ich morgen dazu laufen gehen.

Ich wiederhole mich, aber das Warten auf Apis hat sich für uns, definitiv, gelohnt, wir „überfallen“ ihren Merch-Stand, später kommt es noch zu einem netten Plausch (mit Apis) und während der Heimfahrt hält mich ihr Album wach.

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Es ist bereits Dunkel als nun RANT mit ihrem Auftritt beginnen und die ersten Nachtschwärmer sind wohl, während Apis, dazugekommen. In der Pause bemerken wir, dass vor der Halle ganz schön was los ist und somit auch in der Halle. Leider möchte das Mikrophon einige Male kurz nicht mitspielen, was mich persönlich etwas ärgert, da sich die Jungs tatsächlich von Auftritt zu Auftritt steigern.

Vor ihrem Titel Closer danken sie Thomas von Vinegar Hill, welcher mit Cheap Shots Productions, kürzlich das Video dazu aufgenommen hat. Reinsehen lohnt sich.

Eine weitere, tolle, Überraschung haben sie uns, sie spielen ein Cover von Radioactive … Ich wiederhole mich erneut, zwar muss ich während der Interpretation stillstehen, aber ich darf nun dazu laufen gehen. Bin allerdings schwer dafür, dass dieses Cover seinen Weg auf das nächste Album findet, welches sie uns für nächstes Jahr ansagen.

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Nach einer weiteren Pause, erfreut uns die Cover Band Rollsplitt und wie sie uns erfreut, Highlight scheint Highlight abzulösen. Von ihrem Cover von Guess Who – American Woman, könnte sich Lenny Kravitz eine Scheibe abschneiden. Aber auch Chuck Berry’s – Johnny B. Goode, oder Beatles – Come Together treffen sie auf den Punkt. Als sie noch die Hymne von Trofaiach anstimmen kocht die Menge.

Übrigens bringt uns der Sänger zum Lachen, als er sein Hemd, vor Come Together, auszieht und meint wir sollen auf seinen Körper und nicht die Musik achten … dies honorieren wir mit dem Beitragsbild.

Chaos Messerschmitt sind uns unbekannt, schnell greift aber die Feierlaune, welche sie mit Deutschrock unter ihren Fans verbreiten auch etwas auf uns über. Sie haben sichtlich Spaß an ihrem Auftritt und die Fans feiern sie mit einem Moshpit, immer unter den wachsamen Augen der Security, welche auch einmal kurz einschreiten muss.

Ungefähr zur Halbzeit tragen zwei hübsche Damen ein Tablet mit Bier auf die Bühne und bewirten die Band und die vordersten Reihen ihrer Fans, damit zusammen angestoßen werden kann.

Schließlich dürfen zwei Fans mit ihnen auf die Bühne um das Laternenlied, zum Abschied, zu singen.

Eine weitere kurze Pause folgt, während Chaos Messerschmitt sind der Drummer und Sänger von Apis auf uns zugekommen und haben uns zu einem kurzen Plausch an ihren Merchandise-Stand eingeladen, gerne kommen wir dieser Einladung nach und werden, nachdem sie sich um andere Fans gekümmert haben, auch mit Getränken bewirtet, man kommt nicht umhin zu bemerken, dass Apis, wie viele der anderen Bands, tatsächlich so Sympathisch sind wie sie auf der Bühne wirken … Sie machen diese „kleinen“ Festivals zu etwas größerem und angenehmeren als die großen … Auch hier komme ich nicht umhin mich zu wiederholen, man sollte dieses tolle Ambiente einmal selbst Live erleben.

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Es folgt der Headliner des Abends, Vinegar Hill und ich muss wohl gestehen wäre jemand anderer der Headliner gewesen, wären wir wohl nicht solange geblieben. Obwohl wir sie nun schon einige Male erleben durften, bin ich dennoch erstaunt, dass mich ihr Intro und Beginn der Show nach wie vor mitreißt. Auch ihre Energie und Einsatz, sei es mit der Musik, oder humanitär, lässt mich mal eben meinen Hut ziehen …

… Zurück zu ihrem Auftritt, wobei nun der Galan die Fotos schießen muss, da ich zu ihrer Musik einfach nur feiern möchte. Besonders habe ich mich, erneut, über The Cage, Firebrids und Risk to Fall gefreut. Aber mein ganz persönliches Highlight, als sie gegen Ende The Road to Grace zum Besten geben. Für mich persönlich alles vier sehr starke Titel.

Das der Sänger, mit viel Charme und Humor, nebenbei noch einige Männer dazu animiert sich mit ihm ihrer Shirts zu entledigen ist natürlich auch nicht zu verachten … Zumindest aus meiner Warte.

Zum Schluss bleibt nur: Ein Danke an alle Bands und den Veranstallter auszusprechen, ihr habt den Rocktober einen würdigen Auftakt bereitet …

Fotos und

Videos  auf Facebook …

6 Kommentare

  1. Danke für die nette Kritik 🙂
    Eine kleine Korrektur muß ich allerdings anbringen. Als ich vor „Come Together“ das Hemd auszog, hab ich gesagt, man soll auf meinen Körper achten und nicht auf den Text. Ich vertausch bei dem Song immer wieder ein paar Zeilen. 😉
    lg, Guru (Rollsplitt)

    Gefällt 1 Person

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