Was passierte wirklich im Haus der Dämonen

In der Woche vor Halloween widmen wir uns Gruselgeschichten oder auch Horrorfilmen, welche für sich beanspruchen auf wahren Begebenheiten zu beruhen. Zeitgleich widmen wir uns dem, mitunter faszinierenden, Phänomen wie Geschichten und Charaktere welcher reiner Fiktion entspringen (wie der Slenderman), sich durch einige Gerüchte und gut inszenierte Photoshop arbeiten verselbstständigen und somit doch zur realen Gefahr werden.

Vor einigen Jahren, als ich und die hündischen Damen des Hauses zur Untermiete lebten, erfuhren wir selbst eine Art Spuk, welcher uns, oder doch nur mich, während ich unwissend war natürlich etwas verrückt machte. Tatsächlich glaubte ich allerdings weniger an Geister, oder Dämonen, sondern daran, dass mich mein Untervermieter gewaltig veräppelte. Erst kurz nach unserem Auszug sollten sich die völlig unspektakulären und gar nicht überirdischen Auslöser dafür finden … genaueres erwähnte ich hier.

Diese persönliche Erfahrung hat mir einfach gezeigt, wie schnell man sich in etwas verrennen oder reinsteigern kann, der Glaube an Übernatürliches hin oder her, natürlich war auch mir in dieser Zeit dort oft mulmig mit Gänsehaut.

Nun aber zu dem heutigen Film: Das Haus der Dämonen.

Der junge Matt Campell leidet an Krebs. Teure Therapien und lange Autofahrten bringen die Familie dazu sich in einem alten, viktorianisch wirkenden, Bau einzuquartieren. Ein ehemaliges Bestattungsinstitut.

Ein ehemaliger Bestatter soll Verstorbene versteckt und leere Särge bestattet haben, damit Seancen mit einem Medium leichter fallen würden. Als er dies bei einer Feier in seinem Haus vorführen will, rächen sich die Geister mit Hilfe des Mediums an ihm, finden aber dennoch keine Ruhe und verbleiben.

Matt meint Geister, bereits in der ersten Nacht, wahrzunehmen, schiebt dies aber auf den Umstand das er Medikamente mit halluzinogener Nebenwirkungen. Doch bereits am nächsten Tag sollen auch die übrigen Familienmitglieder von dem Spuk heimgesucht werden.

Matt kommt dem Ursprung auf den Grund und befreit die Seelen, indem er das gesamte Haus anzündet, im Abspann wird darauf hingewiesen das Matt mittlerweile von seiner Krankheit geheilt ist.

1986 berichtet die Familie Snedeker, welche in Connecticut in ein altes Haus gezogen war und dessen Sohn an Krebs litt, von seltsamen Vorkommnissen. Das Ehepaar Lorraine und Ed Waren, welche an einem anderen Tag eine weitere Rolle spielen werden, untersuchen das Haus.

Es entspricht den Tatsachen, dass der untere Teil des Hauses wohl als Leichenschauhaus fungiert hatte, neben diversen Instrumenten wurden im Keller Falltüren gefunden, welche offenbar zum Transport von Särgen gedient hatten.

1988 wurde das Haus mithilfe einer Seance gereinigt. Soweit so unspektakulär. Das Ehepaar Warren hatte allerdings den Autor Ray Garton, welcher bei Sabrina total verhext und Buffy mitgewirkt haben soll, eingestellt um die Vorkommnisse in diesem Haus niederzuschreiben.

Während seiner Recherchen hierfür soll sich die Familie jedoch stark widersprochen haben. In seinem Buch vermerkt er, dass dies aber kein Wunder sei, da alle Beteiligten Alkohol- oder Drogenmissbrauch betrieben. Er berichtet an Ed Warren, welcher ihm eine seltsame Aussage an den Kopf donnert.

(etwas frei zitiere ich bzw. fasse ich zusammen)
Klar sind die verrückt, jeder der zu uns kommt ist verrückt … Sie haben doch Material … Formen sie daraus eine Geschichte und machen Sie sie richtig gruselig. Sie schreiben doch Gruselbücher, deshalb haben wir sie angeheuert. Nehmen sie das was passt und fügen sie den Rest hinzu.

Allerdings erwähnt Ray Garton bereits in dem Buch, dass er den Sohn der Snedekers nie vor Ort gesehen oder gesprochen hätte. Lediglich einmal kam es zu einem Telefongespräch, welches von der Mutter des Jungen überwacht wurde, sobald der Junge davon sprach das er seit er Medikamente nehme nie wieder etwas Seltsames in dem Haus gesehen oder gehört hatte, beendete die Mutter das Gespräch.

Des Weiteren, merkte er, ebenfalls in dem Buch an, das dieses Buch sehr frustrierend für ihn war und er es als den Tiefpunkt seiner Karriere ansehe … Vater und Mutter des Jungen werden neben dem Ehepaar Warren auch als Co-Autoren angeführt.

Auch die Vermieterin soll einem deutschen Forscher, Joe Nickels, erzählen, dass kein Mieter vor den Snedekers dort etwas Ähnliches erlebt haben soll und keiner nach Ihnen.

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