The Quiet ones: Die Geister die ich rief

Es ist soweit, heute Abend streifen Kinder mit ihren Eltern herum um Süßes einzusammeln, einige, oder doch viele, Erwachsene treffen sich zu Halloween-Partys, mit gruseligen Snacks und nicht selten einem Hexenbrett …

In the Quiet Ones, zeigt Professor Coupland während einer Vorlesung einen Film eines vermeintlich besessenen Kindes, er merkt an er wolle eine Heilung für diese Form der (Geistes)Krankheit finden und das er Studenten für ein Projekt suche.

Ihr Studienprojekt ist die junge, verwaiste, Jane Harper, welche in einer psychiatrischen Anstalt wohnt. Er möchte das Böse in ihr heraufbeschwören und in einem anderen Gegenstand sicher versperren.

Neben Schlafentzug, wobei Jane in einem Raum mit lauter Musik gesperrt wird, führt der Professor noch andere Experimente an ihr durch um endlich eine vermeintlich paranormale Reaktion auszulösen, um seine Theorie zu bestärken, das hinter paranormalen Ereignissen menschliche Energie, meist Negative, steckt.

Schließlich sieht Jane, Every, eine kindliche Kreatur, Coupland treibt sie dazu an, diese Kreatur in eine reale Puppe zu projizieren, sodass die Energie, Every, zusammen mit der Puppe zerstört werden kann. Die Experimente schreiten fort und brechen langsam aber sicher Janes Verstand, zeitgleich nehmen immer gefährlichere Phänomene im Haus ihren Lauf. Every scheint aggressiv zu werden.

Brian ist der erste, welcher sich gegen weitere Experimente und die Methoden welche Professor Coupland anwendet, ausspricht. Dieser zeigt jedoch keinerlei Einsicht und fährt unbeirrt fort.

Schließlich scheint es offensichtlich, dass Jane sich selbst verletzt, allerdings auch verletzt wird wenn Every ein Leid geschieht. Nachdem Symbole auf ihrem Körper auftauchen fährt Brian nach Oxford um diese zu studieren. Die Symbole führen ihn zu einen Dämon der Sumerer, vor einigen Jahren hatte ein Kult offenbar versucht diesen in dem jungen Mädchen Every Dwyer heraufzubeschwören, alle Anhänger und auch Every starben in einem Feuer, welches Every gelegt hatte.

Zurück im Haus schenkt Professor Coupland seinen Ausführungen keinen Glauben, zwei Studenten kommen ums Leben und schließlich erkennt Jane, welche mit der Gabe der Hellsichtigkeit geboren wurde, das sie selbst Every ist, Jane ist lediglich eine neue Identität des Staates, damit sie ohne dem Dogma ihres Vorlebens aufwachsen konnte.

Scheinbar spaltete sich ihre Persönlichkeit so in die unbelastete Jane und die traumatisierte Every auf. Jane sperrt Brian aus und setzt durch ihre innere Kraft erneut ein Feuer frei, in welchem sie und Professor Coupland umkommen sollen.

Die Macher des Filmes geben an das der Film auf der wahren Begebenheit des Philips Experimentes beruhe. Dies soll nur, wie in vielen Fällen etwas weniger spektakulär als dieser Film sein.

1972 indiziert ein kanadischer Universitäts-Professor, A.R.G. Owen, ein Experiment, in welchem ein Geist von einer Gruppe Studenten erfunden werden soll. Ein Team von acht Leuten kam zusammen, von welchem keines paranormale Fähigkeiten oder Erlebnisse gehabt haben soll. Gemeinsam erfinden sie die Biographie zu einem fiktiven Charakter welchen sie Philip Aylesford nennen. Ein Mitglied der Gruppe soll gar ein Bild mit dem Portrait des fiktiven Philips zeichnen.

Nun als sie eine relativ gefestigte Vorstellung von ihrem fiktiven Charakter haben beginnt Phase zwei des Projektes, mittels Seancen um ein Hexenbrett, wird versucht Kontakt mit Philip aufzunehmen.

Vorerst sprechen sie über Philip und versuchen ihn dann mittels gemeinschaftlicher Meditation herbeizurufen, ein Jahr lang tun sie dies in einem hellen Raum mit mäßigen Erfolg, einige Mitglieder wollen zwar etwas wie eine weitere Präsenz spüren, doch zu einem tatsächlichen Kontakt kommt es nicht.

Nun gehen sie einen Schritt weiter, dämmen, wie in vielen Geisterfilmen gezeigt, das Licht stark und umgeben sich mit Bildern von Schlössern, in welchen der fiktive Philip gelebt haben könnte und mit Gegenständen, welche er vielleicht benützt haben könnte.

Nun kommt es zum ersten Kontakt, mittels einem Klopfzeichens auf dem Tisch, einige Tage später sollen sie Philip Fragen stellen können, wobei einmal Klopfen Ja und zweimal Klopfen Nein bedeutet.

Bald sollen die Phänomene zunehmen, der fiktive Charakter scheint sich selbst zu erfinden und gibt weitere Informationen über sich preis, Informationen die so von der Gruppe im Vorfeld nicht besprochen wurden. Auch der Tisch soll sich nun teilweise von selbst bewegen, oder auf einem Bein tanzen. So soll der Tisch eigenmächtig zur Tür gerast sein, wenn verspätete Mitglieder hinzukamen, oder auch mal Personen, absichtlich, in ein Eck gedrängt haben.

Der fiktive Philip dämpfte auf Bitte auch das Licht in dem Raum und drehte es auf erneutes Bitten auch wieder heller.

Schließlich würde das Experiment einer Gruppe von 50 Menschen vorgeführt und zeitgleich gefilmt, neben dem Klopfen, anderen Geräuschen mit und ihm Raum und dem Ein- und Ausschalten des Lichtes soll Philip gar den Tisch selbst zum Schweben gebracht haben, konnte aber aufgrund des dunklen Lichtes in den Aufnahmen nicht bewiesen werden.

Zwei Jahre später wurde das Experiment nun mit dem fiktiven Charakter Lilith wiederholt, mit denselben Ergebnissen. Seither wurden aus „Spaß“ und Forscherfreude verschiedene fiktive Charaktere geschaffen … Doch was passiert mit diesen „Wesen“ wenn die Test vorbei sind?

Dazu gibt es zwei Geschichten: Ein Mitglied der „Philip-Gruppe“ soll eines Tages schließlich während einer Versammlung gesagt haben „Philip, du weißt schon das wir dich nur erfunden haben?“, daraufhin wäre Philip für immer verschwunden …

Eine zweite Geschichte besagt das sich die Mitglieder der Philip und Lilith Gruppe 1974 zu einer Weihnachtsfeier getroffen hätten … Als jemand fragte ob noch jemand hier sei folgte ein Klopfgeräusch … Das vereinbarte Zeichen für Ja …

 

Der menschliche Verstand soll ja immer mal wieder ein kleines Wunder für sich sein, einmal heißt es wir haben die Fähigkeiten unseres Gehirnes nicht ausgeschöpft, einmal heißt es dies sei Schwachsinn, da jede Region in unserem Gehirn für etwas bestimmtes Zuständig ist, Emotion, Bewegung, Erinnerung und so weiter.

Wie erwähnt fehlen auch beim Philip Experiment letztendlich durschlagende Beweise, haltet Ihr es für möglich, dass eine Gruppe, oder auch einzelner, tatsächlich eine fiktive „Wesenheit“ rufen kann? Und was passiert dann eben mit dieser „Wesenheit“ wenn das Experiment beendet ist, denkt ihr es verschwindet oder es bleibt? Im Fall des Philip- und Lilith Experiment ist ja auch offen, wer von den Beiden noch da waren … oder sind am Ende gar beide noch hier?

Übrigens keine Angst, später am heutigen Tage wird es um den versprochenen Werwolf gehen …

Ein Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s