Weihnachtsfeier … mit Handicap?

Handicap wird dieses Jahr wohl noch mein Unwort des Jahres, letztlich hat derzeit alles ein Handicap, der Galan, sein fahrbarer Untersatz mit Namen Stella, seit neuestem ich, wovon allerdings nur wenige wissen und nun auch die Weihnachtsfeier im, am oder schlichtweg beim Broterwerb.

Mein Handicap ereignete sich zwischen jenem des Galan und Stella, wir verlegten den Boden in unserem neuen Domizil, in meinem und dann doch irgendwie unserem letzten Domizil, welches wir derzeit noch bewohnen, legte ich den Boden noch alleine.

Wahnsinnig stolz darauf mit einer Stichsäge umgehen zu können stichsägte ich unsere Laminatboden … Bretter.

An dieser Stelle schalten wir kurz in die Werbeunterbrechung – zu bewundern bin ich dabei auf Instagram oder Facebook, da wohl auch der Galan seinen Gefallen an einer stichsägenden Dame fand.

Blöd nur das sich dieses Ding immer einschaltet wenn ich es anfasse, da der Stichsäge-in-Gang-setz-Knopf derart … unvorteilhaft … angebracht ist das ich ihn unweigerlich betätigen muss, wenn ich zur Stichsäge greife.

Wie auch immer, beim Stichsägen eines Eckes aus dem Laminatboden-Brett, hatte ich selbiges wohl doof belastet, plötzlich fuhr es hoch und klatschte mir in die untere Hälfte des Gesichtes … Eine aufs Maul hauen bekam kurzzeitig eine gänzlich andere Bedeutung für mich. Eine kleine Platzwunde an der Lippe und ein blauer Fleck sind die Folge.

Werde ich drauf angesprochen sage ich derzeit immer: „Ich war frech …“

„… zu deinem Freund?“, fragt das Gegenüber dann meist woraufhin ich kontere

„Nö, zum Laminatboden.“

Am ersten Tag nach dem aufs Maul hauen des Laminatboden-Bretts durfte ich, erneut, feststellen ein Angelina Jolie Mund steht mir nicht … Besonders doof übrigens das ich wohl meine Unterlippe irgendwie eingezogen hatte, wodurch den Schlag offenbar nur meine Oberlippe und Nase kassierte …

Duck-Face sollte somit ebenfalls eine gänzlich neue Bedeutung bekommen, da die geschwollene Oberlippe zwei Tage über die Unterlippe ragte. Trinken und Essen ohne die Hälfte davon auf mir zu verteilen eine Meisterleistung. Immerhin bin ich da schon mit gleich großen Lippen nicht so schlecht darin.

Soviel der Einleitung, aber der Dezember wäre, dieses Jahr, wohl nicht der Dezember wenn nicht schon das nächste Handicap um die Ecke lugen würde, diesmal ist es die Weihnachtsfeier des Broterwerbes, welche in ihrer Vorbereitung ein Handicap offenbarte.

Da waren diverse Einkäufe, Anfang dieser Woche, welche mich glücklicherweise nichts angingen, jedoch dazu führten das der Kollegin, womit nun nicht Sandra gemeint ist, ein Auto in den firmeneigenen Van fuhr … Hui war die Laune an jenem Tag gut.

Gestern saute ich am späten Nachmittag, übrigens in Freizeit und nicht auf Firmenzeit, die Werksküche mit Sandra ein, die restlichen Weihnachtskekse wollten gebacken werden, nachdem das Firmenfahrzeug keine Lust mehr hatte einzukaufen, aber wenigstens haben alle Kollegen Zutaten beigesteuert, ich nehme mal an dieses Jahr wird es besonders gut schmecken.

Zumindest jene welche wir buken nachdem wir herausgefunden hatten wie der Ofen der Werksküche eigentlich funktioniert … Ich staune noch immer dass wir uns an dem Monster nicht irgendwie verbrannt hatten, oder es uns gar verschluckte, vorstellbar das man mit dem Riesenofen das ganze Gebäude heizen könne, käme es hart auf hart.

Ach ja, die Heizung spinnt ja auch, wie immer, meist arbeiten wir derzeit zwischen 18 und 20 Grad, was für mich als Winterliebhaber ganz okay ist, natürlich auch nur mit 2 Pullis und warmen Schuhen, allerdings musste ich die Woche genug herumlaufen, da war mir teilweise gar zu warm.

Verzettelt, ach ja, die Werksküche haben wir also eingesaut, ohne Zwischenfälle, Schade eigentlich. Ha, habe ich schon erwähnt, dass meine Vanillekipferl wie Gnocchi aussehen?

Obwohl irgendwie alle heute im Urlaub sind läutet stetig das Telefon, was nicht praktisch ist, da das 3-Mäderl-Haus des Broterwerbes mit Aufbau oder auch Umbau beschäftigt ist. Eines dieser Telefonate sollte mir einen kleinen Herzstillstand verpassen, der Klein-LKW, welcher unsere Stehtische bringen sollte war auf Rollsplitt ins Rutschen und im Feld zu stehen gekommen, wobei er sich aus letztem nicht mehr befreien konnte … allerdings quasi an der Straßenecke, zugegeben die Straßenecke ist lange, aber eine Kette aus Menschen welche Stehtische über die Straße rollt und trägt sieht man auch nicht alle Tage …

Schade das ich davon das Bild nicht posten kann, da ich den Standort meines Broterwerbes für mich behalten möchte … Nun bleibt abzuwarten was der krönende Clou unserer heutigen Weihnachtsfeier wird …

Da auch unsere Weihnachtsdekoration mit dem Firmenlogo versehen ist … und wir Ulknudeln diese sogar auf den Plätzchen „einstanzten“ kommt das köstliche Beitragsbild von Pixabay: Sabrina_Ripke_Fotografie

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