Das Wesen hinter dem Blog treibt Schabernack im schwedischen Möbelhaus

Große Neuigkeiten oder eben nicht, je nachdem wie lange man hier schon mitliest, der Galan, die hündischen Damen des Hauses und das Wesen hinter dem Blog sind knapp nach Weihnachten umgezogen. Nachdem ein stürzender massiver Vollholzschrank, während Renovierungsarbeiten, um Haaresbreite unsere Familie verkleinert hätte, erhielten wir eine Eckbank für den Esstisch. Dem Vorgang des Einkaufens nicht sonderlich zugetan, außer er läuft online ab, kam ich nun nicht mehr darum herum mit dem Galan jenes schwedische Möbelhaus aufzusuchen, welches schon im Fight Club erwähnt wurde.

Eigentlich hätte der Galan wissen müssen, dass dieses Vorhaben an einem ersten April mit dem Wesen hinter dem Blog im Schlepptau nicht normal ablaufen konnte. Bereits in den frühen Morgenstunden des heutigen ersten April schmunzelte ich während dem morgendlichen Kaffee, ich hatte mich erinnert was ich Frau Müller, auch als Kuckucksei im Lehrerzimmer bekannt, via Facebook „geraten“ hatte.

Ohrfeigen könnte ich mich allerdings nun selbst da ich vergaß den Galan als Kameramann zu missbrauchen. Ich wittere einen YouTube Hit …

Hmmm … soll ich nun wirklich darüber schreiben,
welchen Schabernack ich getrieben habe … ???
Ich riskiere es, sollte sich danach jemand tatsächlich an demselben Schabernack erfreuen und im Gegensatz zu mir filmen, werde ich vielleicht als Inspirationsquelle angeführt …???

Allerdings könnte ich mich etwas verzetteln, immerhin gab es noch eine Fahrt in besagtes Möbelhaus, mittels Stella, dem galanschen Fahrzeug.  Bedauerlicherweise hatte der Galan seinen USB-Stick aus dem Autoradio abgezogen, weshalb mir nun Backstreet Park … Nein … Linkin Bieber … Hergott … Linkin Park mit ihrem neuen Titel Heavy schwer in die Ohren schlug. Ein Aprilscherz der gar keiner ist, aber zumindest vorhersehbar war … Erstaunlich, wie Avril Lavigne, aber das ist ein anderes Thema …

Nun denn, in besagten Möbelhaus angekommen stelle ich bei uns immer einen interessanten Rollenwechsel fest, der Galan versucht mir nützliche Dinge für zu Hause vorzuschlagen, zum Beispiel einen Ersatz für den nun leicht in Mitleidenschaft gezogenen Vollholzschrank, ich hingegen bin desinteressiert, immerhin haben wir jetzt einen Keller, alles was ich nicht sehen will stelle ich einfach dort runter, wie die drei riesigen schwarzen Jagdspinnen, welche mich derzeit davon abhalten den Keller zu betreten und mich zu einem in Wäsche-wasch-Streik verführt haben.

Hornisse

Vom töten diverser Krabbeltiere halte ich übrigens nichts, Kreuzspinnen finde ich gar schwer faszinierend, obwohl ich alles mit mehr als vier Beinen für unnatürlich halte, so hätte ich die Hornisse welche sich, ebenfalls gestern, in unsere Küche verirrt hatte auch einfach erschlagen können. Immerhin können Hornissen echt fies werden. Ich passte einen günstigen Moment ab und fing sie unter einem Plastikbecher, schob ein dickes Buch darunter und setzte sie in unseren Magnolienbaum, dessen Anwesenheit in unserem Garten an mir gänzlich vorbeigegangen war bis er plötzlich in voller Blüte dastand.

Somit muss der Galan morgen im Keller Spinnen fangen gehen, damit ich meinen Wäsche-wasch-Streik beenden kann.

Lediglich Zecken, welche ich zur Verwunderung des Galans auch auf Entfernung erspähen kann während sie am Fell der hündischen Damen des Hauses herumklettern, finden in diesem Haushalt den sicheren Tod … Glaube ich zumindest, ich spüle sie im Klo runter, somit haben sie doch rein theoretisch noch eine Chance …

Überraschung, verzettelt, also schlendere ich dem Galan etwas desinteressiert und gestresst ob des wie immer massiven Andrangs in besagten Möbelhaus, hinterher. Bis wir in diese Abteilungen kommen in welchen ganze Zimmer ausgestellt sind, Zimmer mit richtig tollen Namen, sollte Flipper, mein geliebtes Fahrzeug das Zeitliche segnen, werde ich dort auf Namensspionage gehen.

Schnell verzog ich mich in einen Schrank, wartete auf potente „Opfer“, hoffte mir keine Einzufangen, stieg zu gegebenen Zeitpunkt siegessicher aus dem Schrank und verkündete „Oh, ich bin wohl wieder zurück aus Narnja“, nachdem der ein oder andere wohl mit dem Gedanken spielte eine Nervenheilanstalt zu verständigen fügte ich „April, April!“ an.

Dies machte mir, aber auch einigen unfreiwilligen „Opfern“ derart viel Spaß das ich dies solange weitertrieb, bis der Galan mich unter Schmunzeln heimtrieb … Verlassen hatten wir das schwedische Möbelhaus so wie wir gekommen waren, mit leeren Händen aber ziemlich guter Laune …

… Jetzt kann ich den nächsten Besuch im Möbelhaus kaum mehr erwarten …

Uh und da erinnere ich mich doch glatt als ich in einem anderen Möbelhaus einmal in einem roten Hemdkleid herumgelaufen bin, dies war auch relativ witzig … Ist allerdings eine andere Geschichte …

10 Kommentare

  1. Ach ist das schön ❤. Ich muss das auch mal machen. Unbedingt. Vielleicht wird so ein Kettending draus… weiß nicht wie das in Internetslang heißt… so Horrorclownmäßig. Wo dann jeder mitmacht und man nie weiß ob aus dem nächsten Schrank gleich jemand rausspringt 😅😅😅🤔

    Gefällt 1 Person

  2. Ich erwarte gespannt auch „die andere(n) Geschichte(n). Und grübele unterdessen, wie man unter ein Glas, mittels dessen man ein Viech gefangen hat, ein dickes Buch schiebt, ohne dass während dieses Vorgangs das Viech entfleucht. Muß man doch jenes Glas gewaltig anheben, um das Buch darunter zu schieben. Aber besser, ich grübele über dieses nach als über die drei Riesenspinnen im Keller. 😂😂

    Gefällt 1 Person

    • Jetzt habe ich oben ein Bild der Hornisse im Plastikbecher angefügt und merke das man kaum etwas erkennt 🙂 Sie kam vermutlich duch ein kleines offenes Fenster in der „Speiß“ herein – da es von dort kühl rauskommt habe ich die Tür immer offen – was eigentlich kontra produktiv wäre – stünden in der „Speiß“ nicht nur so Sachen wie Mixer und CO 🙂 Jedenfalls wollte sie dann via großem gekippten Küchenfenster wieder raus – was ihr nicht glückte – als sie auf dem Fensterbrett landete stülpte ich eben den Plastikbecher drüber – unter dem Spalt zwischen Fensterbrett und Arbeitsplatte habe ich dann ein dickes Magazin (nicht Buch) geschoben und als sie da eben etwas hochgeklettert ist am Becher, diesen über das Magazin geschoben … Mittlerweile wurde ich übrigens belehrt das Hornissen gar nicht so fies sind – solange sie nicht ihr Nest verteidigen und in einer solchen Situation eher fliehen würden als zu stechen … Angeblich stechen sie abseits des Nestes meist nur wenn sie gequetscht werden …

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s