Das war die RANT CD Release Party mit den Overalls und Parkbench Drive

Bereits am Rise Up Festival erspähten wir Plakate, welche das CD Release von RANT ankündigten, schnell war dem Galan und mir klar, dass wir mit den sympathischen Jungs aus Kapfenberg, in der schönen Steiermark, welche schon ein hosted by beim Fernsehsender GOTV moderierten, gerne am 22. April feiern würden … Gesagt, getan.

Natürlich musste ich nach Ostermontag etwas kränkeln und durfte am Freitag feststellen das Flippers Fluke, also der Reifen meines Fahrzeuges, welches ich aufgrund seines Aussehens nach dem bekannten Delfin benannte, platt war. Erneut zierte ein Schrauben die Lauffläche von Flippers rechter hinterer Fluke, erst im November hatte ein Schrauben Flippers linke hintere Fluke geziert und somit für Lust … nein Luftlosigkeit gesorgt. Anders als an jenem Novemberabend, stand ich nun nicht ausgesperrt aus meinem Broterwerb im Dunklen bei Schneeregen-Matsch-Irgendwas, sondern befand mich noch beim heimischen Domizil.

Stress brach dezent aus, gehörte der Reifen ja schnellstens geflickt, ein Umstecken auf Sommerreifen war nämlich aufgrund des kürzlich stattgefundenen Schneefalles in Wien, aber eben auch der Steiermark, nicht ratsam und Freitag gegen Mittag wird es dann doch schwer noch jemanden zu finden der etwas länger offen hat, da mein Ersatzreifen, trotz Luftfüllung im November nämlich ebenfalls Lust … nein Luftlos war, musste ich auf das Erscheinen des Galans warten um den Reifen zum Flicken zu bringen.

ABER und diesmal ist es ein gutes aber … Es hatte alles geklappt, voller Vorfreude und mit frisch geflickten Reifen ging es am Samstag gegen halb fünf am Nachmittag auf nach Kapfenberg ….

Pünktlich um halb sieben trafen wir bei der Bunten Fabrik ein, das Konzert war mit 100 verkauften Karten ziemlich bald ausverkauft gewesen, viel mehr Platz bietet die Bunte Fabrik, welche ein Jugendzentrum darstellt, auch nicht. Zum Glück hatte uns der Drummer von RANT, Jan, noch zwei Karten reserviert … DANKE!

The Overalls

THE OVERALLS sollten den Abend erst in circa einer Stunde eröffnen, während wir noch draußen warteten nahm sich Jan die Zeit mit uns etwas zu plauschen und sich für unser Kommen zu bedanken. Natürlich bedankte er sich auch bei vielen anderen Gästen und es war schön seine Vorfreude etwas miterleben zu dürfen.

Die Overalls, welche wie am Overdrive Festival, in ihren dunklen Anzügen mit jeweils grünen, roten und blauen Längsstreifen entlang des Zippers auftreten, sorgen mit ihrer Musik für gehörig gute Laune, ihre sympathisch witzige Art lockert zusätzlich auf und dass sie auch noch selbst alles auf der Bühne geben rundet ihren Auftritt gekonnt ab.

In eine Schublade lassen sich Mr. Green – Gitarre und Gesang, Mr. Red – Drums und Gesang und Mr. Blue – Bass und Gesang nicht stecken. Von „gute Laune Rock“, wie man ihn aus diversen Radiosendern kennt bis anspruchsvolleren und etwas härteren Nummern ist alles vertreten. Dabei scheinen sie in jedem Genre genau zu verstehen was sie tun. Hört man übrigens bei dem „gute Laune Rock“ genauer hin offenbaren sich gar interessante, tiefgründige und auch mal sozialkritische Texte, welche so ziemlich jeden Hörer etwas aus der Seele sprechen.

Für mich nicht verwunderlich das sie auf ihrer letzten Tour selbst Moskau zum Schwitzen brachten, selbst könnt ihr Euch von den Overalls übrigens am Nova Rock im Juni, bei einem quasi Heimspiel der Band aus dem Burgenland, überzeugen, wo sie ziemlich sicher für eine gute Zeit bei der Bühne des Red Bull Brandwagen sorgen werden …
Ich spiele nun Terminator und verspreche: Ich komme wieder

Nach dem Konzert besuchen wir Mr. Blue am Merch-Stand, ich bitte um das Album welche die Overalls am besten repräsentiert und erhalten City of Illusions, nach dem bezahlen schenkt er uns noch das neue Album Suit Up dazu …

Vermutlich bedanke ich mich demnächst mit einer ausführlichen Review dazu

Auf dem späteren Heimweg halten mich somit vorerst die Overalls wach, bevor wir nach der letzten Nummer zu der CD von PARKBENCH DRIVE wechseln.

Parkbench Drive

PARKBENCH DRIVE, wie die Overalls, welche 2008 mit RANT bei einem Bandwettbewerb auftraten, verbindet auch PARKBENCH DRIVE eine Geschichte mit RANT, ihr talentierter Sänger spielte vor Parkbench Drive mit Rant.

Tatsächlich machen sie mir gerade die Formulierung etwas schwer … Ich möchte nicht das irgendetwas falsch verstanden wird, da sie wirklich gute Musik machen. Live reißen sie mich und den Galan auch sehr mit, es ist eine Freude mit den energiegeladenen Steirern feiern zu dürfen.

Auch abseits der Bühne, im Publikum während den anderen Bands tragen sie gekonnt zu einer ausgelassenen Stimmung bei. Ihr Bandname entstand übrigens als ihr Bassist vor dem Proberaum eine Parkbank mit seinem Fahrzeug rammte.

Als später an diesem Abend, während der Heimfahrt ihre CD aus Flippers Radio tönt, denke ich immer wieder an diverse „Teenie-Filme“ oder Serien wie Buffy und Charmed, wo Bands wie Blink 182, Trapt, Dishwalla, Face to Face oder Black Lab gespielt wurden.

ABER, ja da ist es mal wieder das aber, auch an Bands die zum Beispiel auf Tony Hawk’s Pro Skateboard Spiel vertreten waren, welches das Wesen hinter dem Blog selbst Stunden oder auch mal Tagelang spielte …

Wobei dies eben nun negativ verstanden werden könnte, definitiv aber nicht negativ gemeint ist. Immerhin haben sie es, völlig zurecht, 2011 geschafft im Radio fast totgespielt zu werden. 2012 hielten sie sich auch vehement in den Austria Top 40 und auf Platz 1 der Rock Charts. Seitdem werden ihre Singles immer wieder gerne gespielt.

Für mich ist es durchaus inspirierende Musik, welche mir in jungen Jahren geholfen hat mich selbst und meine eigene Stimme zu finden.  Wobei man hierzu wohl ihre Single Misunderstood hervorheben muss.

RANT

Ordentlich angeheizt für RANT betreten selbige endlich die Bühne. Gut gelaunt und energiegeladen eröffnen sie ihren Auftritt mit, dem bei mir sehr beliebten, Arise, Sound und Text treffen es für mich auf den Punkt.

Es folgt Where We Belong, der Song scheint ihrer anschließenden Begrüßung und Danksagung gekonnt vorauszugehen …

… we often built such crap, made a lot of mistakes. We circeled often weightless, we’re caught again. This time –  we want to thank you. This Night – our friends are there for us too. Your home – they don’t see it wrong – Right  where we belong …

 

Mit Nineteeneightytwo folgt ein sehr persönliches Stück, eine Danksagung an die Eltern, die auf der Bühne vorgetragen für eine gute Zeit sorgt, auf der CD in Ruhe gehört dann doch für ein dezent feuchtes Auge.

Jetzt muss ich gar aufpassen keine zu ausführliche Review zu schreiben, was mir angesichts der Werke dann doch etwas schwer fällt …  Auch mit Losing You, Forever, und All I Wan’t liefern Rant Live eine verdammt gute Zeit, erneut entdeckt man teilweise erst in ruhigen Stunden die tiefgründigen Texte.

Bei ihrem Cover von Radioactive dreht die Fangemeinde richtig auf, mir gefällt was sie aus dem Song gemacht haben, welchen ich ihm Original eigentlich kaum schätze … Zu der Version von Rant, welche ich gestern erneut auf Video banne, gehe ich sogar recht gerne laufen … Interessant zumal ich die Stimme des Originalen Sängers durchaus schätze und die Melodie simple ist, vielleicht ist ja genau dies das Problem, zu viel Bass zu wenig Gitarre … VERZETTELT. Rant machen es für mich in jedem Fall besser. Punkt.

Nach dem folgenden Drowning habe ich kurz den Eindruck das die Stimmen unter dem satten Grölen und Schreien etwas gelitten haben, was ja durchaus legitim ist nach mittlerweile über einer Stunde Performance.

Bei Alive höre ich jedenfalls den hinzugekommenen Sänger von Parkbench Drive stärker heraus. Die Fangemeinde ist in absoluter Feierlaune und sichtlich mitgerissen und teilweise auch etwas mitgenommen.

Vor der Zugabe gibt es eine Geburtstagsüberraschung für Chris, den Gitarristen und Sänger der zweiten Stimme, sichtlich überwältigt steht er auf der Bühne und schließlich schmettern im die Fans ein begeistertes Happy Birthday to you entgegen.

Während dem ersten Song der Zugabe, eine absolut gekonnte Akustik Version von Goodbye, bleibt mein Auge übrigens nicht trocken und die Fans können etwas verschnaufen. Ich ärgere mich die Nummer nicht auf Video gebannt zu haben, aber ich war zu gefesselt.

Meiner Meinung nach bemerkt man bei jedem Konzert eine stimmliche Entwicklung und während Goodbye kam das Potential der Stimmen, ebenfalls meiner Meinung nach, richtig zur Geltung. Während dem Cover von Radioactive überfällt mich übrigens derselbe Gedanke.

Verabschiedet wird das Publikum nun mit Wake Up und Closer, das Video zu Closer trägt für mich übrigens das Prädikat sehenswert.

Wir verweilen nach dem Auftritt noch circa eineinhalb Stunden, unterhalten uns noch mit den Betreibern des Veganen Hot Dog Standes, welchen es am 6. Mai auch beim Feel the Noise Festival wieder geben wird.

Außerdem erfahren wir von einer Inspiration von Jason Statham  … aber das ist eine andere Geschichte …

… Bleibt nur zu sagen das die CD-Release Party, für uns, ein Erfolg war, wir bedanken uns dafür den Abend mit drei so tollen Bands und 98 anderen angenehmen Fans verbracht zu haben. Trotz des beengten Platzes und kleineren Wall of Deaths kam niemand zu schaden und selbst mitten in der Menge, während ausgelassener Stimmung, wurde nicht unnötig gerempelt oder gepöbelt …  

Somit schließe ich mit einem großen Kompliment an RANT und die Fans des gestrigen Abends.

FOTOS gibt es hier …
Videos folgen erst am Abend

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