Qual der Wahl: Rock am Zug oder Bike and Rock Fest

Das Wesen hinter dem Blog hat sich von einem Schlag auf den Hinterkopf, welcher ihm ein Mikrofonständer verpasste, sein Denkvermögen gar nicht steigerte und welchen es gar nicht ernst genommen hatte bis er seinen Tribut forderte, relativ erholt. Alles ruhig angehen, stress vermeiden und ausruhen lautete die Devise, selbige sagte dem Wesen hinter dem Blog natürlich gar nicht zu, aber es hielt sich daran … Zum Glück, jene Stelle welcher besagter Mikrofonständer traf spürt das Wesen hinter dem Blog übrigens noch immer, sie pocht, wenn es einen Wetterumschwung gibt, alt darf man wohl tatsächlich nicht werden.

Nun zieht es das Wesen hinter dem Blog, trotz Sonne und Temperaturen jenseits von Gut und Böse wieder nach draußen, daheimsitzen kann es noch wenn es mal in einer Kiste unter der Erde liegt, dennoch beschloss es sich bis Ende Juni noch im Schonbetrieb vorwärts zu Bewegen.

Ende Mai durfte ich die kreative Werkstatt der Band CreVassE besuchen, welche zeitgleich ihr Proberaum ist und war von der dargebotenen Jam-Session und Proben für nächste Auftritte derart verdutzt, dass ich beschloss endlich einen ihrer nächsten Auftritte zu besuchen. Selbiger beim Bike and Rock Fest in der Excalibur City kollidierte nun mit dem Rock am Zug. Womit dem Wesen hinter dem Blog eine Entscheidung bevorstand.

Nun liegen die himmlische Obrigkeit und manchmal im Klinsch miteinander oder die himmlische Obrigkeit sieht schlichtweg öfter einen anderen Weg für das Wesen hinter dem Blog vor. Das alte Domizil harrt seiner endgültigen Räumung und dem Verkauf. Bei der Räumung wollten offenbar kürzlich zwei Gestalten mit Taschenlampen gegen Mitternacht helfen, wie das Wesen hinter dem Blog am Freitag gegen Abend erfuhr.  Somit galt es am Tag der beiden Veranstaltungen eine Bestandsaufnahme beim alten Domizil zu machen, die Polizei und auch den Verpächter zu besuchen.

Kurzum die Entscheidung wurde mir abgenommen, denn erst gegen fünf Uhr am Samstagnachmittag sollte wieder Ruhe einkehren, zumal ich tatsächlich diverses Equipment vermisste, von welchem ich schlichtweg vergessen hatte das es sich bereits im neuen Domizil befand.

Für die Excalibur City, jenseits der Grenze, war es nun schlichtweg zu spät, also hieß es nach einem kurzen Nachmittagsspaziergang mit den hündischen Damen des Hauses und der dazugehörigen Dusche für mich, auf nach Schwechat.

Einige Male ist das Wesen hinter dem Blog bereits umgezogen, in die Nähe von Schwechat hatte es dabei aber nie verschlagen und dennoch fand man mich dort im nun geschlossenen Rock Pub, welchem kürzlich die letzte Ehre erwiesen wurde.

Bereits auf dem Weg vom Parkplatz zum Rock am Zug, einem Benefizkonzert für das ortsansässige Eisenbahnmuseum, treffe ich Boris, der gar nicht Boris heißt und nun eventuell darunter zu leiden hat das mir kein besserer Deckname einfällt. Es ist kurz nach halb Neun als wir das Gelände betreten und zu meinem Glück hat die letzte Band des Abends, die Coverband SAPPALOT, offenbar Verspätung, immer dieser unzuverlässige Schienenverkehr.

Erfrischungen werden erstanden und das eine oder andere bekannte Gesicht erspäht und der Mensch dazu natürlich kurz begrüßt und bis SAPPALOT nun mit ihrer Bühne von einem Zug aus der Halle gezogen werden, haben Boris und ich uns viel zu erzählen, erschreckend festzustellen das Zeit tatsächlich vergeht.

Während SAPPALOT schweigen wir die meiste Zeit und lassen uns ziemlich von ihrer Darbietung mitreißen. Queen, Michael Jackson, Falco und AC DC von allem ist etwas dabei und die Songauswahl ziemlich gut aufeinander abgestimmt und auch der Geburtstag eines Bandkollegen wird mit einem lauten Happy Birthday to you … gefeiert. Zwischendurch erspähte ich am Barwagen den Sänger von DHARK, welcher offensichtlich ebenfalls ziemlich gute Laune hat.

Bis circa dreiviertel elf, war ich etwas missmutig die vorhergehenden Bands des Nachmittages verpasst zu haben, doch kurz nach Hells Bells stelle ich fest, dass ich trotz ausschlafen sehr müde und tatsächlich schon etwas erschöpft bin, wirklich nach Hause zieht es mich noch nicht, aber ich ermahne mich es noch ruhig angehen zu lassen …

… zumal am nächsten Tag und somit heute gar nicht so wenig Arbeit auf mich wartet …

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