Ein Wochenende, eine Hochzeit und das Metal Outbreak 2017

Joker und Harley Quinn gaben sich am Freitag das Eheversprechen. Das Wesen hinter dem Blog durfte dabei ebenfalls anwesend sein und so ging es Freitag in der Früh, mit dezentem Schlafmangel, ab in die wunderschöne Steiermark, bevor es am Samstag hieß, ab nach Niederösterreich zum Metal Outbreak in Heidenreichstein.

Viel darf ich über die Hochzeit gar nicht schreiben, lediglich das wir einen wahnsinnigen Spaß hatten und sich das Brautpaar sowie Trauzeugen ordentlich Mühe gemacht hatten den Freudentag angenehm und wunderschön zu gestalten. Selbst ein eigens komponiertes Schlagerlied wurde zu Ehren des Brautpaares aufgenommen und mit Playback, vor wundervoller Kulisse auf der Sonnenalm, vorgetragen.

hochzeit

Zudem war das Wesen hinter dem Blog mal wieder etwas zu spät dran, was allerdings einer ziemlich seltsamen und in den Online-Straßenkarten nicht aufscheinenden Baustelle geschuldet war. So fuhr es, mit der Person welche sie begleitete am Beifahrersitz, ein Stück weit den organisierten Pferdekutschen nach, bis es sich einparken und wir den Pferdekutschen zusteigen konnten …

Somit galt es am nächsten Tag in der Früh meinen geliebten Flipper zu suchen, oder genauer den Ort seiner Nachtruhe. Die Person welche ich begleitete zweifelte an meinem Orientierungssinn, aber dennoch fand ich Flipper ohne Umwege und dies obwohl Jacky, jene Person welche ich begleitete, beim letzten Hügel meinte wir müssten umdrehen … wobei eigentlich meinte Jacky öfter das wir völlig falsch unterwegs seien … Nein Jacky bekam das natürlich nicht den restlichen Tag immer wieder zu hören …

Flipper gefunden ging es nun Schnurstracks nach Heidenreichstein, zum zweiten Tag des Metal Outbreak, welchem ich als Gast von Dystrust beiwohnen und somit einige Backstage Impressionen einfangen durfte.

Der noch relativ jungen Band Magmabay, welche sich der Aufgabe stellte den Festival Tag zu eröffnen höre ich mir von hinter der Bühne an, während ich die gut gelaunte Truppe von Dystrust bei den Vorbereitungen beobachte. Besonders interessant ist hierbei der Kontrast zwischen der Sprech und Gesangsstimme des Sängers Marve, welcher privat dann doch eher Hip Hop hört.

Es scheint Dystrust haben es mit Kontrasten, was sich auch in ihrem Album Cover zu Shutting out fair Daylight zeigt. Ein Album welchen ich mich bald intensiver widmen werde.

Dennoch entgeht mir der teilweise sehr interessante Sound von Magmabay nicht, weshalb ich mir mittlerweile einiges von ihrem YouTube Kanal angesehen und somit angehört habe, bedauerlicherweise muss ich zugeben eher nebenbei, weshalb ich noch keine direkte Empfehlung für einen Song abgeben kann, aber hört doch einfach mal selbst hinein.

Kurz bevor Dystrust die Bühne betreten, kommen Cannonball Ride aus Oberösterreich an, welche erst im April beim Feel the Noise Festival für Stimmung sorgten und quasi frisch von der Tour mit Vinegar Hill durch Deutschland und Amsterdam retour sind.

Während dem Intro vor Lies, nimmt Marve die Bühne gänzlich ein, zudem das er mit ausgebreiteten Armen auf der Bühne steht strahlt sein gelbes Shirt das noch verhaltene Publikum an. Die Ruhe vor dem Sturm, im wahrsten Sinne des Wortes zumal ein kurzer Platzregen einsetzt, gehörig preschen die Jungs los und geben alles um die noch wenigen Zuschauer zu animieren. Richtig Bewegung kommt allerdings leider erst gegen Ende bei Astray und Untrue in die Menge.

Bald folgen die Leipziger Bad Therapy, welche übrigens derzeit auf der Suche nach einer hübschen Gitarristin sind, welche auch etwas kann … Spontan denke ich da an Orianthi, wer sich also angesprochen fühlt

Die Halle scheint sich nun ziemlich schnell zu füllen, da selbige etwas stickig ist begebe ich mich nach dem ersten Song nach draußen und lausche von dort den Klängen der Hard-Rocker. Neugierig beäuge ich am nächsten Tag ihre Videos, hängen bleibt dabei Don’t Deal with the Devil und Born To Die. Persönlich bin ich zeimlich gespannt auf die weitere Entwicklung von Bad Therapy.

Es folgt die ebenfalls noch junge Band Symbolon, welche sich von den frittierten Käseleberkäsesemmeln begeistert zeigen. Ich muss gestehen das ich mich während ihrem Auftritt in einem Gespräch befinde … ABER … die wenigen Klänge die ich höre gefallen mir, demnächst werde ich mich mit ihrem Debütalbum Hunted auseinandersetzten, in jedem Fall dürfte es schwer werden sie in eine Genreschublade zu stecken.

Während der Pause zu Adamon, begebe ich mich zu Flipper und da zufällig Bad Therapy neben mir parkt kommen wir ins Gespräch und feixen etwas herum, wobei mich die Scherze ihres aushelfenden Gitarristen aus Australien und seine Geschichten besonders faszinieren, allerdings verpasse ich Adamon deshalb gänzlich.

Cannonball Ride_1

Pünkltich zum Headliner des Abends, Cannonball Ride, finde ich mich wieder in der Halle ein. Energiegeladen legen die Jungs, trotz der langen Anreise und dem mitfeiern bei anderen Bands, los und haben leider auch mit einem etwas verhaltenem Publikum zu kämpfen. Beirren lassen sie sich davon jedenfalls nicht und scheinen extra nochmal einen draufzulegen. Unermüdlich interagieren sie mit dem Publikum und können selbiges schließlich mit ihrer Energie anstecken. Ein kleines Highlight haben sie auch für den Veranstalter und alle die heute hier arbeiten müssen parat, sie widmen ihnen ihren Titel Smoke and Mirrors.

Cannonball Ride geben übrigens bald Wien die Ehre, genauer am 02. August in der Arena beim Jolly Roger Festival in der Arena. Stimmt Euch doch etwas auf Ihrer Facebook Seite ein und kommt und lasst Euch von dem Live-Auftritt überzeugen …

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s