Natürlich schreibe ich noch oder: Das Wesen hinter dem Blog sucht den Schneeberg

Das Wesen hinter dem Blog hat sein zweijähriges verpasst … Falsch … Nicht sein zweijähriges, sondern das zweijährige seines Blogs, welches am 15. Juli stattfand oder stadt gefunden hat, wobei letzteres unter Vorsatz falsch geschrieben wurde um das Wesen hinter dem Blog zu erheitern.

Der geneigte Leser vermisst den einen oder anderen Beitrag, welchen ich derzeit nicht schreibe oder – vielleicht doch – schreibe aber nicht veröffentliche, je nachdem.  Kurzum natürlich schreibe ich noch, nicht nur über Konzerte, sondern auch über anderes, allerdings erhöht ein Schlag auf den Hinterkopf nun einmal nicht immer das Denkvermögen, weshalb eine kleine Zwangspause angesagt war, welche das Wesen hinter dem Blog nun nur langsam beendet. Langsam aber sicher.

Eventuell geben die harten Zahlen und Fakten anlässlich des zweijährigen einen Grund zu feiern, aber dies schlachte ich eventuell an anderer Stelle aus … Jedenfalls ist das Wesen hinter dem Blog noch immer nicht gut im Vernetzen, im Vergleich zu anderen Schreibern verfolgen mich nur wenige Schreiber, die wenigen die es doch tun stehen im Gegensatz dazu sehr hoch bei mir im Kurs, dafür steht der Blog bei nicht Schreibern offenbar hoch im Kurs.

Gefunden werde ich oder doch der Blog, nach wie vor, über die uns allseits bekannte Suchmaschine, welche irgendwie gar keine Maschine ist … oder doch? Jedenfalls dürfte der eine oder andere Suchende etwas Gefunden haben, den offenbar bleiben sie. Ich verneige mich in Demut und Dankbarkeit dafür … Immerhin bin ich kein Blog mit Influenza …

Apropos suchen, gesucht habe ich letztens auch, den Schneeberg, nun ja, natürlich nicht den Schneeberg selbst, selbigen übersieht man auch schwer, sondern eine Ortschaft beim Schneeberg, genauer den Hof meiner Tante dort, obwohl mir drei Wochen davor der Weg zu dieser Tante von einer anderen Tante erklärt wurde, welchen ich mir natürlich nicht merken musste, oder schlichtweg konnte, da ich einerseits ein Navigationsgerät auf meinem kürzlich verstorbenen Steinzeitmobiltelefon habe und mir andererseits schlichtweg keine Wegbeschreibungen über Wochen merken kann und sei sie noch so simpel. Dies könnte mitunter daran liegen das Frauen auch rechts von links nicht unterscheiden können …

Warum ich die Gegend des Schneeberges besuchen wollte? Wegen meinem Großcousin, welchem die Vorliebe für motorisierte Gefährte mit welchen man auf zwei Rädern über Stock und Stein holpern kann wohl irgendwie von mir vererbt wurde und er einen neuen Schlauch für den Reifen brauchte … dort beim Schneeberg, wo er seine Sommerferien verbringt … Hach Sommerferien … Fokus!

Wohl aus demselben Grund weshalb mir ein Paketdienst kürzlich ein Paket brachte und mir fünf Minuten später via Mail mitteilte das er mir mein zweites Paket erst morgen bringen würde, weil soeben niemand angetroffen wurde, obwohl ich und einige andere da waren, brauchen Pakete in die Nähe des Schneeberges deutlich länger als zu mir. Nett wie man als Großcousine nun einmal so ist machte ich mich damit direkt am nächsten Tag, gerüstet mit meinem Navigationsgerät auf den Weg.

Bis zur Autobahnabfahrt funktionierte auch alles großartig, dann wurde es schlagartig mysteriös, wäre die Sonne bereits untergangen eventuell sogar gruselig …

Nachdem ich in meinen frühen Führerscheinjahren dank eines Navigationsgerätes, damals allerdings nicht auf einem Steinzeitmobiltelefon installiert, in eine Einbahn eingefahren war und zwar von jener Seite in welche man nicht einfahren sollte da die Einfahrt verboten ist, was ich übrigens und glücklicherweise ziemlich gleich mitbekam, weil es einfach seltsam ist wenn man in die „Gesichter“ der auf beiden Seiten der Straße parkenden Autos schaut, vertraue ich dem Navigationsgerät nicht mehr so blind wie damals.

So standen Flipper, mein treues Gefährt, welches man im Beitragsbild bestaunen darf und ich wenige Minuten nach der Abfahrt vor einem Wald, wobei sich aufgrund der verschiedenen Schilder und Wegweiser ziemliche Verunsicherung einstellte.

Schnell wollte ich meinen Großcousin kontaktieren was hier nicht funktionierte, da ich keinen Empfang hatte, also wieder runter von dem Bergchen und im Tälchen telefonieren, wieder hochfahren und zu bestaunendes Bild aufnehmen, weil mein Großcousin, genauso wie ich, keine Ahnung hat wo ich bin, zumal ich mir die Angaben auf den Schildern nicht gemerkt hatte und zum Senden wieder runterfahren … Wegbeschreibung bekommen wieder hochfahren und den Wald nun doch links liegen lassen.

Zum Glück, denn zehn Minuten später versagte der Akkumulator meines Steinzeitmobiltelefones seinen Dienst, womit alle Klischees eines Teeniehorrorfilmes erfüllt gewesen wären, wäre es auch noch Dunkel gewesen.

Endlich in Puchberg beim Schneeberg angekommen, sollte ich die Straße welche zum Hof meiner Tante führen sollte noch immer nicht finden. Dezent frustriert parkte ich mein Fahrzeug ein und überleget was zu tun war, zumal ich weder die Nummer meiner Tante noch die Nummer meines Cousins auswendig wusste, die Bürde der Neuzeit, vor einigen Jahren konnte ich alle Nummern auswendig, einerseits war mein Gehirn noch jünger und andererseits, weil Nummern aus einem oft kleinem aber nicht immer schwarzen Büchlein rausgesucht und per Hand eingetippt werden mussten.

Da fiel mir ein das ich mein externes Navigationsgerät noch in Flippers Handschuhfach mitführte, das Kartenmaterial war zwar bereits steinalt, aber ein Versuch war es wert. Kurz vorm nervlichen Zusammenbruch stellte ich nun fest das es mich vom Puchberg beim Schneeberg wegführen würde, aber ich folgte ihm trotzdem. Versprochen ist immerhin versprochen.

Weise Entscheidung, nun landete ich in einer Ortschaft welche sehr wohl ihren eigenen Namen trägt, dennoch die Postleitzahl und den Namen von Puchberg am Schneeberg führt. Langsam beginne ich nun zu verstehen warum es ewig dauert bis die Post hier ankommt, falls sie überhaupt ankommt.

Jedoch stehe ich nun plötzlich vor einem ziemlich steilen, ziemlich schmalen Schotterweg, auf dessen Seite Kühe grasen. Ja meine Tante hat einen Hof mit Kühen, aber kann da oben wirklich ein Haus sein? Oder ist die Zufahrt doch wo anders?

Ich stehe und grüble, Minuten vergehen, bis mir endlich der Briefkasten am Ende der asphaltierten Straße und am Beginn des steilen Schotterweges auffällt, tatsächlich muss ich da nach oben um zu meiner Tante zu gelangen und bin prompt frustriert, mit einem Geländewagen hätte ich nun ziemlichen Spaß, aber mit Flipper sollte ich dann doch etwas besonnener auf dem Weg nach oben agieren.

Kaum habe ich den dann doch kurzen Weg hinter mich gebracht, kommen Tante und Großcousin auf mich zu, welche sich angesichts meiner Anfahrtszeit von drei Stunden dann doch bereits sorgten …

Das wirklich witzige daran? Trotz starkregen und kurzem Stau brauchte ich nur circa eineinhalb Stunden nach Hause …

… Irgendwie muss ich nun an eine Fahrt nach Deutschland zu einer weiteren Tante denken bei dessen Antritt es noch keine Mobiltelefone gab und meine Mutter kurz vor der Abfahrt zu ihrer Schwester meinte; wenn wir um vier Uhr nicht da wären solle sie einen Suchtrupp lossenden … Angekommen sind wir dann um neun Uhr in der Nacht … Aber das ist eine andere Geschichte für einen anderen Tag ….

13 Kommentare

  1. Jedenfalls ist das Wesen hinter dem Blog noch immer nicht gut im Vernetzen, im Vergleich zu anderen Schreibern verfolgen mich nur wenige Schreiber, die wenigen die es doch tun stehen im Gegensatz dazu sehr hoch bei mir im Kurs, dafür steht der Blog bei nicht Schreibern offenbar hoch im Kurs.

    Nun ja, wenn ich mir mal so anschaue, wer meine Schreibungen so verfolgt…hihihi. Dagegen bist du aber supererfolgreich und sowas von vernetzt. Glückwunsch zum Zweijährigen 🙂

    Gefällt 1 Person

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