Zukunftsvisionen oder: Wieso hast Du kein Whats app

Eigentlich sollte ich soeben einen Beitrag über ein Konzert im Viper Room Wien fertigstellen, sowie einige Fotos sichten und je nach Ausschluss, im Ausschlussverfahren, hochladen. Ebenso sollte ich längstens dem Wunsch nach einem neuen Modebeitrag erfüllen, wobei ich sogar bereits ein hoch interessantes Thema hätte, welches gar nicht erfordert das man sich Unterhosen über Jeans oder gar ein Hundegeschirr anzieht. Wobei ich noch immer darüber Staune, dass die hündischen Damen des Hauses und ich über denselben Taillenumfang verfügen.

Wie auch immer, beides kommt, demnächst, dass eine früher das andere später. Vorerst widmet sich das Wesen hinter dem Blog etwas, dass es grundsätzlich gar nicht für sein Metier hält, einer fiktiven Geschichte, ausgelöst durch die, in letzter Zeit tatsächlich gehäuften Nachfragen warum es kein Whats app und keinen Facebook Messenger auf seinem Mobiltelefon habe …

Die Antwort dazu ist einfach, wie schon hier und da erwähnt ist mein Mobiltelefon eines der ersten Smartphones und entstand somit zu einer Zeit zu welcher es weder Whats app, irgendwelche anderen Apps oder eben den Facebook Messenger gab.

Erwähntes Mobiletelefon, welches in letzter Zeit die eine oder andere Eigenheit entwickelt, wobei einige deutlich weniger charmant sind als andere, wobei ich noch nicht schlüssig bin in welcher Kategorie ich: Unbemerkt so gut wie alle gespeicherten Kontakte anrufen um dann telefonisch überhaupt nicht mehr erreichbar zu sein, aber offenbar via Kurz Nachrichten Service, da einige davon bekomme, welche nachfragen was ich denn wollte aber nicht gesprochen hätte, zuordnen werde.

Nachdem ich dies nun meinem Gegenüber erklärt habe, folgt oftmals die Frage ob es nicht Zeit für ein neues Mobiltelefon sei, was sich eigentlich erübrigt da das Wesen hinter dem Blog derzeit und auch sonst wenig Ahnung hat wo sich sein Mobiltelefon genau befindet, tatsächlich sehen wir uns manchmal tagelang nicht.

Jedenfalls spinnt sich das Wesen hinter dem Blog mittlerweile ein durchaus mögliches Szenario zusammen, welches es dazu bringen könnte eine neues Mobiltelefon zu kaufen … Dieses folgt nun hier, inspiriert durch ein Gespräch mit Miss Methadon:

Wie ich zu meinem neuen Mobiltelefon kam – Epilog

Obwohl das Wesen hinter dem Blog wohl am ehesten mit Flipper unterwegs wäre, lässt es seinen getreuen Flipper aus dem Spiel, nicht eine Macke machte er in den letzten – ha, verrate ich nicht – Jahren. Ganz im Gegensatz zu meinem ersten Auto, mit dem vorerst klingenden Namen Schnee, da er Alpinweiß lackiert war, welcher später oder doch ziemlich bald in Bitte umgewandelt wurde …

Bitte, spring an. Bitte, bleib nicht schon wieder liegen. Bitte, fahr noch die paar Meter in die Werkstatt. Bitte, lass Deine Anzeigen heute funktionieren.

Wie ich zu meinem neuen Mobiltelefon kam – erstes und einziges Kapitel

Spätabends trug es sich zu das das Wesen hinter dem Blog eines der überaus besuchswerten Festivals in der schönen Steiermark verlies und mit Bitte den Heimweg antrat. Bitte, sein erstes Fahrzeug war der ganze Stolz des Wesen hinter dem Blog und da es nicht nur Menschen und Tiere mit Charakter oder Eigenheiten schätzte, sondern gelegentlich auch Gegenstände, wie ihr marodes Mobiltelefon, sah es nur zu gern über die gelegentlichen Aussetzer von Bitte hinweg.

Zudem machen einige defekten Gegenstände oder jene welche lediglich ein paar Macken haben das Leben ja erst so richtig spannend, wie komfortabel, aber schlichtweg langweilig, wäre es würde immer alles funktionieren?

So verweigerte bereits das dezent marode Mobiltelefon mit diversen charmanten und weniger charmanten Eigenheiten nun den Dienst als Navigationssystem, da sein Akku, trotzdem sein Display vor fünf Minuten noch versichert hatte das selbiger noch über circa siebzig Prozent voll war, leer war.

Wie schwer kann es schon sein den Heimweg zu finden, nachdem man ja schon hergefahren war, rechts von links nicht immer ganz unterscheiden kann und selbst ein riesengroßes Schild eines überdimensionierten Heimwerker und Bastlerbedarfes übersieht? Genau, gar nicht.

Sage und schreibe eine halbe Stunde später, noch weit davon Entfernt die Autobahn zu finden beginnt Bitte zu stottern, eigentlich stottert er gar nicht, seine Lämpchen gehen aus und ohne dem Begleiteten Geräusch des Motors rollt er langsam aus. Mit seinen letzten Kräften lenke ich ihn soweit wie möglich ins Bankett, oder doch das Feld neben der Landtrasse und schnaufe.

Ein weibliches Wesen, in ihrer weißen alten Limousine, ohne Akku und irgendwo zwischen dort und nirgendwo.

Die folgenden Sekunden beginne ich mich damit zu amüsieren, dass diese Situation eine perfekte Szene für einen Teenie-Horrorfilm wäre … Die nächsten Minuten zögere ich nun exakt wegen diesen, soeben noch sehr amüsanten, Gedanken tatsächlich auszusteigen, allerdings bleibt nicht viel anderes übrig, außer ich möchte irgendwo zwischen dort und nirgendwo übernachten.

Während ich der Straße in eine hoffentlich bald folgende Ortschaft folge und auf jedes Knacksen eines Zweiges mit einem kurzen, dafür saftigen, Sprint reagiere haben meine Gedanken Zeit zu rotieren. Sie amüsieren mich; während der Sprints spulen sie den Refrain zu The Speed of Dark ab.

Springen einige Jahre zurück als ich mit den hündischen Damen des Hauses des Nachts entlang des Pötzleinsdorfer Schloßparkes lief, wobei mich eine schreiende Eule, welche allerdings keine Schreieule war, da diese gar nicht in unseren Breitengraden leben, gehörig erschreckte, sowie kurz darauf ein vom Zaun wegspringendes Reh, wobei beide dafür sorgten das wir auf dem folgenden Kilometer nicht wie auf dem restlichen Lauf circa fünf Minuten brauchten sondern lediglich vier und dies auch noch bergauf.

Über eine Telefonzelle, welche ich aus meiner Jugendzeit kenne da ich öfter in ihr telefonierte um meinen Eltern zu sagen das ich mich verspätete, welche nun als Gewächshaus für den was auch immer Busch dient, welcher mittlerweile darin wächst. Zu einem Zeitungsartikel im April, welcher in schlanken 57 Wörtern erklärte das ein Autofahrer eine der letzten Wiener Telefonzellen umgenietet hatte, was gar nicht ging, da die Telefonzelle längst eine Neuwertige und somit gar keine Zelle im eigentlichem Sinne mehr war, sondern so ein komisches offenes Mini-Standerl …

… Hier fällt mir ein das ich aufgrund des Hypes des papier- und münzlosen Bezahlens gar keinen Cent oder Euro eingesteckt habe und aufgrund des Mobiltelefon Hypes vermutlich auch gar keine Telefonzelle antreffen werde, drehe wieder um und überlege, sofern mir nun kein Kraftfahrzeug entgegen kommt, entweder in Bitte zu schlafen oder die Autobahn zu suchen und dort zu einer Notrufsäule zu spazieren …

Während dem Weg retour zu Bitte fragt sich das Wesen hinter dem Blog „Gibt es Telefonzellen überhaupt noch?“

… Fest steht lediglich, am nächsten Werktag gibt es, eventuell, ein neues Mobiltelefon für mich ….

Das Beitragsbild für diese fiktive Geschichte verdanken wir übrigens Pixabay: Snwoinspired

 

3 Kommentare

  1. Also…den Satz mit der Kategorie…ich finde, den solltest du noch mal überarbeiten 😀

    da das Wesen hinter dem Blog derzeit und auch sonst wenig Ahnung hat wo sich sein Mobiltelefon genau befindet, tatsächlich sehen wir uns manchmal tagelang nicht

    Na, das nenne ich doch mal ein mobiles Mobiltelefon. Diese heutigen Smartphones stecken sonst immer in der rechten Arschtasche ihrer Besitzerinnen, das sind quasi Immobiltelefone!
    Sagt einer dessen klappbares Handy ausdrücklich unsmart ist und so fern von jeglicher App, wie man es kaum imaginieren kann 😀

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