Dhark laden in ihre Welt mit Darkness Amplified und Lessons in Darkness

Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie, sprach einst ein Virtuose seiner Zeit, welcher sein eigenes Werk schließlich nur noch in seinem Kopf hören konnte …

Die Hingabe und das Engagement von drei Musikern, verwandelte was 2010 als Projekt begann nun 2016 in die Band Dhark. Lässt man sich auf ihr brutal und doch poetisches Werk: Darkness Amplified ein, merkt man schnell, kaum lässt sich ein besseres Zitat für die Einführung in ihre Welt finden.

Musik darf, soll und muss oft mehr geben als schlichtweg eine gute Zeit, sie schafft Raum für Interpretation und somit auch Inspiration.

Nach einer intensiven Woche mit Dhark zögert das Wesen hinter dem Blog nicht Dhark in einem Atemzug mit Darkest Hour, Trivium und Seether zu nennen, nicht um die Musik in ein Genre zu pressen, dies überlasse ich nur zu gern anderen, sondern um auszudrücken wohin mich ihre Musik geführt hat. Das Wesen hinter dem Blog schätzt Musik, welche ihm hilft diverse Gegebenheiten zu verarbeiten und ihm die Reise zu sich selbst vereinfacht, man könnte es auch meditieren nennen …

Dennoch möchte ich bei einem Album oder einem Song nicht immer in Meditation verfallen, die Melodie darf mich gerne auch nur beschwingt in den Tag führen oder durch all meine Emotionen, kurzum ich schätze es wenn mir ein Album oder Song von allem etwas gibt und hier, ich wiederhole mich, gesellen sich Dhark zu meinen Favoriten Darkest Hour, Trivium und Seether. Der Unterschied – Dhark bieten ihr Album Gratis an

Craving

Das Album: Darkness amplified und der Live Auftritt: Lessons in Darkness, beginnen wortwörtlich mit einem Wums. Der erste Titel, Craving, nimmt mich vor allem beim Mitschnitt ihres Auftrittes besonders ein, der Drummer gibt sich mit dem ersten Schlag scheinbar der Melodie, dem Song und dem Auftritt hin, erwartungsvoll und fast mythisch beleuchtet nehmen der Sänger, welcher gleichzeitig Gitarrist ist und der Bassist, welcher mit seiner Stimme unterstützt, in freudiger Erwartung ihre Plätze ein. Die Spannung steigt und entladet sich schließlich.

Bereits bei diesem ersten Titel muss ich aufpassen mich nicht zu verzetteln, zeigt er mir persönlich noch einmal deutlich das ein Song auf dem Album zu hören und Live präsentiert zu bekommen ein Unterschied sein kann, die unterstreichende Gestik und Mimik während dem Live Auftritt lassen mich den Song etwas anders wahrnehmen. Bereitet mich Craving als erster Titel gekonnt auf das Album vor, zieht er mich beim Live Auftritt sofort in den Bann der Band.

Rome

Hier haben wir einen Song, welchem wir Live beiwohnen dürfen, aber auf dem Album nicht finden, was das Wesen hinter dem Blog dazu brachte bei Bandcamp den Live Auftritt komplett als MP3 herunterzuladen. Dieser Titel wird wohl einer meiner dauerhaften Musiklieblinge werden.

Die im Live-Mitschnitt gezeigte Performance haut mich, quasi nebenbei erwähnt, komplett um. Die den Text unterstreichende Gestik des Sängers, wie Bassist und Drummer mit ihren Instrumenten und der Melodie zu verschmelzen scheinen. Zwei Stimmen, welche einen gekonnt entführen, Spannung die steigt und sich schließlich in einem finalen und kurzen Drum-Solo entlädt. Man kann mit Worten gar nicht gerecht werden, dies muss man tatsächlich selber sehen.

There is Some Light There

Der zweite Titel des Albums, welchen wir beim Live-Mitschnitt nicht hören und sehen dürfen, zieht das Tempo ebenfalls deutlich an. Je nach Stimmung überfordert er mich manchmal ein wenig, mit den dezenten aber doch spürbaren Tempowechseln. So nimmt mich die Textpassage: Hard to define Life from inside the Box, colossus is Hiding, Atlas is Gone und somit der gesamte Song, erstmals bei einem morgendlichen Lauf an Tag drei mit Dhark völlig ein.

Ruins oft he New

wird uns Live an dritter Stelle geboten, am Album finden wir den Titel erst auf Platz sieben. Bevor ich mir den Live Auftritt ansah überzog mich bei diesem Song schon eine wohlige Gänsehaut, beim Betrachten des Auftrittes verstärkt sich dieser Effekt bei mir, zwei kraftvolle Stimmen die mir vereint One in den Gehörgang pressen, eine kraftvolle Stimme die fortführt: Master and the Servants

One God and his Belivers.
One Commander and his Army.
One Love and its haters.

unterstrichen von einer Melodie, welche es eindeutig auf den Punkt bringt, obwohl sie vermeintlich schwer beginnt.

Just a Scratch

An dieser Stelle gehört wohl endlich erwähnt, dass die Übergänge zwischen den Titeln bei der Live Performance ebenfalls sehr gut gewählt beziehungsweise gespielt werden, passend und scheinbar mühelos wird von dem ausklingenden Song in den neuen Übergeleitet.

Just a Scratch packt mich, am Album gehört, gleich bei den Hörnern und wirft mich um, während ich dem Live Auftritt betrachte ertappe ich mich dabei mit offenen Mund auf den Bildschirm zu starren. Die Schnitte zwischen den Bandmitgliedern sind gut, passend und unterstreichend gewählt, sie reißen mich vollends mit. Dazu die dezent veränderte Melodie und teilweise doch etwas ausgelassene Gestik, auch seitens des Drummers, welche man ohne den Mitschnitt eventuell gar nicht so bemerken würde.

Just a Scratch, leave no Trace
A distant memory, I hope you find what you are looking for …

Zu schnell habe ich erneut einen Umfang an Worten erreicht und dennoch liegen noch drei A4 Seiten mit Notizen zu sechs weiteren, starken Songs vor mir, sie zusammenzustreichen fällt mir schwer, aber ich gebe mir Mühe.

The Queen

Dies ist der einzige Titel wo ich die Albumversion dem Live Auftritt tatsächlich vorziehe, eventuell gab es Live ein kurzes technisches Problem, aber vor allem der Refrain geht Live etwas unter, da die Instrumente die Stimmen etwas übertönen.

I never knew what its like to feel free, to be one of a kind.
Cleansing my mind, forgive and forget

Nun wähle ich noch

Hunter

da ich hier die Live Performance dem Album gegenüber stark vorziehe, was auch für den Live MP3 File gilt. Nahm die Performance für den vorhergehenden Song: Sadako, etwas ab – was aufgrund des etwas anderen Songs im Vergleich auch seine Berechtigung hat, leben hier Gestik und Mimik auch wieder deutlich auf.

Erstaunt bin ich bei Hunter über die scheinbare völlige Verschmelzung der beiden Stimmen, welche mir am Album gar nicht so stark aufgefallen wäre, wie beim Live Mitschnitt.

 

So komme ich, für mich verfrüht und noch immer mit einigen Seiten an Notizen zu den weiteren tollen Songs, wie dem starken The Speed of Dark – welches auch eines meiner allzeit-Favoriten zu werden scheint, Drag me into Shallow Waters und Drones, zum Schluss und einem kurzen Fazit.

Kommt das Album selbst schon stark daher, setzen Dhark mit dem Live-Mitschnitt deutlich noch einmal einen drauf, den Songs mit Gestik und Mimik unterstütz beiwohnen zu dürfen schafft, auch von zu Hause betrachtet, eine durchaus andere oder weitere Sichtweise. Es fällt leicht sich auf Dhark und ihre Musik einzulassen. Erleben zu dürfen wie alles eins wird, Band, Instrumente, Melodie und geneigter Hörer üben dabei einen weiteren, besonderen, Reiz aus.

Tretet ein in die Welt von Dhark:

Website: http://dhark.net
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCOlU5p90aG5Ha0xw8FaBzUA/
Bandcamp: https://dhark.bandcamp.com/
Facebook: https://www.facebook.com/dharkband/
Instagram: https://www.instagram.com/dharkofficial/

Beitragsbild zur Verfügung gestellt von ©Dhark

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