Für Boon vom Kaltenbach Open Air nach Schwechat

… oder ein Wochenende voller Premieren denn weder, dass Kaltenbach Open Air, wobei das Wort Kalt, zumindest in der Nacht, wörtlich zu nehmen war, noch Boon hatte das Wesen hinter dem Blog bis Dato live besucht.

Den morgendlichen Sport, mit den hündischen Damen des Hauses, hätte ich mir am Donnerstagmorgen getrost schenken können. Das Kaltenbach Open Air findet auf einem steirischen Berg statt, einen Abstellplatz für Flipper sollte ich erst in der letzten Serpentine finden, was bedeutete bis circa acht Uhr des Abends hüpfe auch ich in Shorts und Shirt zu den harten Klängen durch die Gegend um mich dann schließlich bergauf zu begeben um mir lange Sachen anzuziehen.

Das praktische daran? Etwas frierend, worüber ich mich nicht beschwere, starte ich den Aufstieg zu Flipper um oben derart erhitzt anzukommen, dass es einige Minuten dauert bis ich mir die wärmende Kleidung überstreifen kann.

Da ich hier und da gefragt werde erwähne ich nun ausführlich, dass es gegen zwei Uhr des Morgens, nach Senntus, nicht nur wegen der nächtlichen Kälte und dem aufziehenden Regen in das heimische Domizil geht, sondern auch wegen den hündischen Damen des Hauses, um mit ihnen den nächsten Tag, bis in die frühen Nachmittagsstunden, zu verbringen. Sport lasse ich dabei nun allerdings wohl wissend aus.

Pünktlich vor Rotten Sound treffe ich wieder beim Kaltenbach Open Air ein und lasse Flipper erneut in der letzten Serpentine zurück. Ebenfalls pünktlich nach Vinegar Hill, kurz nach ein Uhr des Morgens geht es wieder in das heimische Domizil.

Der nächste Morgen oder doch eher Mittag beginnt nun wieder mit morgendlichen Sport, mit den hündischen Damen des Hauses, da ich kürzlich erfuhr das ich bei einer Laufveranstaltung, für welche es im Team zu laufen gilt, was gar nicht geht, weil Laufen kein Teamsport ist, zumindest wenn es nach diversen komischen Personalberatern geht, für ein verletztes Teammitglied einspringen soll und zwangsweise darf, welches dann doch etwas schneller läuft als ich, begann ich mit diversen Übungen um die Geschwindigkeit zu steigern.

Neben Barfußtraining und laufen mit zusätzlichen Gewichten an den Knöcheln, näherte ich mich sogenannten Laufsprüngen an, während dem Lauf wird immer mal wieder gute dreißig Meter quasi in Laufbewegung gesprungen, sieht ulkig aus, erheitert neben mir und den hündischen Damen auch sonstige Individuen die in unserer Nähe unterwegs sind, ich meine hierbei übrigens gelegentlich gleich zu versterben.

Scheint sich allerdings tatsächlich etwas zu bringen, 0,4 km/h mehr verzeichnet mein Trainingsmitschneider, auch Fitness Tracker genannt, wenn ich dann einen Lauf ohne Gewichte und Sprünge wage, ohne zu meinen zu versterben und trotz kurzer Pausen, damit die hündischen Damen in der Natur tun können was hündische Damen da eben so tun, es wegzuräumen und ihnen an diversen Wasserstellen natürlich eine Pause zu gönnen.

Nach einem kurzen oder doch längeren Nachmittagsschlaf geht es dann endlich nach Schwechat zu Boon, glücklicherweise konnte das Wesen hinter dem Blog nicht lesen, was bedenklich ist sofern man bedenkt das es gerne schreibt. Pünktlich um acht, wo es meinte das Boon auftreten würde, befinde ich mich vor der „SMS-Bühne“ und erspähe eine verdammt hübsche rothaarige Frau … Definitiv stehen hier soeben nicht Boon auf der Bühne.

Weiblichen Gesangsstimmen sonst nicht sonderlich zugetan, fegt mich die Frontfrau von Black Cage ziemlich bald weg, spätestens nach der vierten Nummer ist klar ohne CD fahre ich heute nicht heim und so hole ich mir auch eine. Einen Favoriten kann ich jetzt natürlich noch nicht ausmachen, komme aber jetzt schon zu dem Schluss das sie mir Live besser gefallen haben … Was jetzt absolut nicht so negativ gemeint ist, wie es klingt. Here for you hat sich in meinem Gehörgang so oder so heute festgesetzt.

 

Boon-TNT

Der Platz füllt sich in der nächsten Stunde mehr und mehr, als Boon nun die Bühne betreten hat sich eine beachtliche Menschentraube gebildet und ich … ich könnte mir selbst in den Hintern treten, dass ich einem ihrer Auftritte erst heute beiwohnen darf. Hier wird etwas geboten und der Sound geht definitiv jedem ins Ohr. Vergleiche sind immer schwer, sehr schwer, aber während ich mich durch meine Kameralinse auf den Gitarristen oder Drumer konzentriere, könnte ich tatsächlich hier und da oder öfter meinen James Hetfield hätte sich auf die Bühne gesellt.

Beim stimmlich etwas zu tiefen TNT mit Gastsänger bewegt sich die Menschentraube bis in die hintersten Reihen. Große Show Jungs, Kompliment!

Erneut komme ich zu dem Schluss, hätten wir hierzulande etwas mehr Unterstützung unserer Musiker, Boon würden aus so manchem heimischen Radio tönen. Boon und ich werden uns wohl wiedersehen, entweder am 09. September bei Rock am Campus oder am 11. November in der Szene Wien. Bis dahin erfreue ich mich, unter anderem an Sweet Times und ihrem Road Movie Fels und Semmel

Fotos folgen erst heute Abend

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